Beim Fährten sollen die Hunde genau den Spuren bzw. der Bodenverletzung folgen. Beim Mantrailing zum Beispiel folgt der Hund den auch teils verwehten Geruchspartikel, die der Mensch verliert und läuft daher auch durchaus Mal abseits des eigentlichen Weges.
Ah krass! Danke!
Geht das beides auch in belebter Umgebung? Ist eins von beidem leichter zu lernen? Und wenn ich meinem Hund beides beibringen möchte, ist es dann sinnvoll das in einer bestimmten Reihenfolge zu tun?
Edit: Ich frage weil Ayu inzwischen fast taub ist und seine Augen nachlassen. Falls er das mal brauchen sollte, möchte ich gern, dass er geübt hat mich über die Nase wiederzufinden.
Ich würde es anders formulieren: beim Fährten ist das trittgenaue Anzeigen der Spur eher wichtiger als deren Verlauf. Beim Trailen ist der individuelle (!) Spurverlauf das Wichtigste - wie eng der Hund auf dem individuellen Geruchsband läuft, ist weitgehend eine Trainingsfrage. Aber nie muss er trittgenau laufen.
Wenn man beides so halb will, würde ich immer zuerst fährten. Erst Schwerpunkt auf Spurverlauf und dann erst auf Erbsenzählen kann grad auch für einen älteren Hund frustrierend sein.
Man sollte immer genau hingucken, was zum Hund passt. Regeln gibt es auch beim Trailen, da gibt es auch unterschiedliche Philosophien.....