Beiträge von naijra

    Also aus 17 Jahren Erfahrung mit nicht ableinbaren Hunden hat sich bisher keiner meiner Hunde beim spielen mit Flexi und Schleppleine verletzt, auch keinen anderen Hund. Und die Flexileine verheddert sich einfach weniger als die Schlepp, ist halt so.

    Dann hast du offensichtlich keinen Hund, der sich im Spiel mit Schmackes hinschmeisst und öfters eine Komplettrolle macht. Wenn der Hund dann aufspringt, hat er öfters die Leine um sich gewickelt, manchmal noch mit 1 oder 2 Beinen drin. Und das passiert an der Flexi definitiv öfter, da man da ja den Kasten immer festhalten muss und der die Schlaufen sofort zuzieht. Mach das mal mit zwei so Hunden an der Flexi, und du brauchst ein Messer, um die Hunde zügig zu befreien.

    Wenn man einfach seinen Hund nicht ableinen kann, keinen Garten hat und auch keine eingezäunte Fläche dann hat man halt keine andere Möglichkeiten.

    Dann darf man den Hund nicht mit andern toben lassen, Punkt. Wenn er schon älter ist und nur ruhig und bedächtig spielt, mag es an einer kurzen schleifenden Schlepp angehen, aber dann kann man genausogut ableinen und nur einen Kurzführer ohne Schlaufe dranlassen, um den Hund besser greifen zu können.

    Aber ein ingezäunte Fläche lässt sich mit etwas Initiative eigentlich immer finden. Muss man halt etwas rumfragen, ggf. weiter fahren und Platzmiete zahlen.

    Horrorszenarien kann man halt immer auskramen. In einem anderen Forum ist mal ein Hund gestorben weil er volle Möhre gegen einen Baum gelaufen ist und sich das Genick gebrochen hat. Trotzdem schaffen es die meisten Hunde unbeschadet seine verrückten 5 Minuten auszuleben.

    Die Risiken sind doch überhaupt nicht vergleichbar! Ich weiss nur von einem Hund, der bei Kollision mit einem Baum gstorben ist (Aortariss), das ist aber mehr als 20 Jahre her. Ein wirklich seltener Freak-Unfall. Beginnende Verwicklungen in Schlepp und Flexi seh ich hingegen regelmässig, das Risiko ist ungleich viel höher. Ich habe auch schon mehrfach Situationen mit verwickelten Hunden gesehen, die wirklich hätten übel ausgehen können.

    Verratet ihr mir wann/mit wie vielen Monaten ihr eure Hunde von 3x/Tag auf 2x/Tag Fütterung umgestellt habt?

    Rhian und Splash jeweils mit 5 -6 Monaten, da haben sie die Mittagsmahlzeit nicht mehr gut gefressen. Emrys hat länger 3 Mahlzeiten gekriegt, da Omi Rhian 3 Mahlzeiten brauchte. Bin dann aber dazu übergegangen, für ihn und Splash mittags eine Handvoll Futter im Wohnzimmer zu verstreuen, während Rhian frass. Das fiel erst nach ihrem Tod weg.

    Wobei hier noch die Flexileine erwähnt wurde. Das finde ich persönlich noch gefährlicher, weil dieses dünne Band ja noch schlimmer stranguliert und ich mir da die größten Horrorszenarien vorstellen kann.

    Dem stimme ich zu. An der Flexi spielen lassen ist absolutes NoGo. Freundliches Beschnupprn ruhiger Hunde ght, aber mehr nicht.


    Ich leine immer ab zum Spiel, sofern keine Strasse in der Nähe ist. Und samml halt den Hund wieder ein, wenn aus dem Spiel noch nicht abrufbar - das ist kin Beinbruch.

    Bei uns reichen Boxenisolation von unten, Decke, bzw. Thermorflektor drüber und Hund im Polarfleecepulli oder -overall. Die Omi hat bei sehr kaltem Wetter noch einen dicken Fleecemantel drübergekriegt und einen Snuggle-Safe unter die Liegedecke.


    Was ich nicht mag sind die traditionellen Wintermäntel, die durch die wasserfeste Aussenschicht oft recht steif sind oder knistern, und mit Gurten und Schlaufen ausgestattet sind. Meine Hund fühlen sich darin im Auto viel unwohler als in den Fleecesachen, dahr nutze ich die nicht mehr im Auto.


    Die Besitzer von Kurzhaarhunden kleiden die Box im Winter oft mit einem Schlafsack aus. Das reicht dann in Kombination mit einem Fleecemantel locker für 3-4 Stunden im vorher gut aufgeheizten Auto.

    Man muss doch nicht BARFEN, wenn der Hund kin Fertigfutter verträgt. Die gekochte Schonkost wird ja vertragen, darauf kann man doch aufbauen. Schauen, ob gekochte Karotten dazu vertragen werden. Oder ob ein andere Fleischsorte vertragen wird. Dazu ein Vitamin- und Mineralpräparat für wachsende Hunde - idealerweise lässt man sich inn Futterplan ausrechnn, wenn man einige Futtermittel hat, die gehen.


    Man kann sehr wohl einn Hund mit Schonkost (Huhn, Reis/Kartoffel, Karotten, Vitamine und Mineralien) dauerhaft ernähren.

    Nicht alle Käufer und Züchter denken so.

    Luthiens Züchterin gibt zum Beispiel nicht vor der 12 Woche ab.

    Länger war zumindest damals nicht so das Problem. Bei ihr wären 16Wochen also nicht doppelt so viel sonder nur ein Vorteil mehr.

    Welcher Vorteil genau? Zwischen 12 und 16 Wochen besteht sehr viel Unterschied, in der Zeit kann viel passieren beim Welpen, oder eben auch verpasst werden.


    In der Schweiz ist das Mindestalter der Abgabe bei vielen RZV immer noch bei den früher üblichen 10 Wochen. Aber 16 Wochen ist eine ganz andere Ausgangslage. Da fallen dann bei der Verpflanzung in in anders Milieu sehr viel mehr Hunde durch den Raster, wenn der Züchter nicht aussergewöhnlich viel in Sozialisierung investiert hat.


    Für lokale Züchter, die ohne längerfristiges Zuchtziel einfach nur Welpen als Familienhund produzieren ist es natürlich super, wenn Importen möglichst viele Steine in den Weg gelegt werden.

    Ich habe letztes Jahr einen Welpen mit Tollwutunbedenklichkeitsbestätigung von mir und vom betreuenden Arzt nach Österreich verkauft und kann nicht nachvollziehen, dass sich da nun was geändert hat.

    Wenn man wenigstens als Verbandszüchter seine Welpen ausführen könnte, mit Brief und doppeltem Siegel, dass sie keine Tollwut einschleppen. Wieso geht das nicht? Und wieso kann ich als Züchter immer noch Welpen in die Schweiz ausführen aber aus genauso seriösen Zuchtstätten nicht einführen?

    Weil die Schweiz und bisher auch Östrerreich von der gestzlich vorgeshnen Ausnahmeregelung Gebrauch machen, Deutschland (und die meisten EU-Länder) aus unerfindlichen Gründn nicht. Es wird einfach stumpf Tierschutz und Verhinderung illegaler Welepenimporte geblökt - ich würd gern mal die Statistik sehen, die diesbzüglich belegt, dass selbige in D seit 2014 signifikant zurückgegangen sind verglichen zu A und CH......

    Bin ich die Einzige, die dieses Arrangement gar nicht gut findet? Ich meine, den Käufern muss doch bewusst sein, dass ein Welpe ortsbezogen lernt. D.h. alles was er in den vier Wochen im Ferienhaus lernt, machen sie dann zuhause noch einmal. Gerade mit dem Alleine bleiben, z.B. Nur weil der Welpe vielleicht nach vier Wochen einige Zeit im Ferienhaus alleine bleibt, heißt das nicht, dass er das auch im eigentlichen Zuhause tun wird. Selbiges gilt für Stubenreinheit, etc.

    Der Welpe muss die Stubenreinheit nicht in jedem Haus von Grund auf neu lernen. Sonst spielte die Vorarbeit des Züchters da gar keine Rolle - das ist ist aber sehr wohl der Fall. Über sozialen Kontakt und gemeinsame Entdeckung der Umwelt Bindung aufbauen funktioniert ortsunabhängig, davon ist gar nichts verloren. Und damit ist das "Programm" schon fast gefüllt.


    Mögen manche anders machen, aber ich mache mit einem Welpen von 12 - 16 Wochen keine wochenlange Stubendressur von Kommandos, die er nur in dem Umfeld lernt. Der lernt in dem Alter seinn Namen (und das überall) und die Grundlagen des Rückrufs, sowie etwas Leinenführigkeit - alls hauptsächlich draussen, an verschiedenen Orten.


    Allein bleiben bereite ich darüber vor, dass der Welpe ab Tag 1 nicht immer Zugang zu mir hat. Das kann man auch im Ferienhaus machen. Ich bin die Referenz, und der vertraute Ort ist der Welpenauslauf, nicht das Haus, in dem der steht. Da kann man auch im Ferienhaus gute Grundlagen legen.


    Sogar Dinge, die der Welpe ortsbezogen gelernt hat, werden an jedem neuen Ort immer rascher verknüpft. Die Grundlagen sind also nicht verloren.


    Ich hatte mir sowas ähnliches tatsächlich überlegt, falls ich keine Möglichkeit gefunden hätte, meinen Welpen direkt einzufliegen. Meine Bedenken wären eher gewesen, dass in der Feriensituation der Knirps zu sehr im Mittelpunkt steht.

    Ich verstehe nur nicht, warum dem Hund nicht geholfen werden konnte oder er nicht sofort erlöst worden ist. Aber geht mir natürlich auch nichts an und ist immer anders, wenn man selbst drin steckt als nur davon zu lesen.

    Das versteh ich auch nicht. Dass nicht jede Klinik einen Orthopäden auf Pikett hat, ok, aber zumindest Schmerzmittel/Sedierung bis zum Morgen sollten doch möglich sein.