Manchmal müssen Hunde auch spätabends nochmal gross, manchmal spielt die Zeit der letzten Fütterung eine Rolle. Auch Stress kann Unsauberkeit verursachen. Wenn medizinisch alles in Ordnung ist, müsst ihr euren Alltag mal etwas durchleuchten nach Stressfaktoren.
Beiträge von naijra
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Super spannend, danke! Ist der Rattenschwanz beim IWS dann also nicht an das glatte Gesicht gekoppelt, sondern nochmal ein anderes Gen?
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Wie lange nach einer Mahlzeit wurden denn die Urinproben genommen? Der pH Wert schwankt sehr stark im Tagesverlauf und geht hoch nach Mahlzeiten, besonders wenn sie stärkehaltig sind. Das ist ganz normal. Trofu ist immer recht stärkehaltig, was für Hunde in der NRegel kein Problem ist - ihre Verdauung unterscheidet sich von der des Wolfs.
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Wie habt ihr erkannt das eure Hunde zum Jagdtrieb neigen/ nicht neigen?
Rhian: da war ich noch nicht so geübt im Hunde lesen, da brauchte ich noch den direkten Sichtkontakt, bzw. ihre Reaktion darauf. Gab es oft bei Vögeln, Rehe haben wir selten gesehen. Netterweise war sie nur bei hochflüchtigem Wild und ganz frischer Witterung ernstlich interessiert. Dachte ich. Bis ich dann an Orten im Urlaub war, wo es das Wild gab, für das die Rasse ursprünglich gezüchtet wurde. Da tat sie dann, was ein anständiger Spaniel so tut: sie ging buschieren.
Splash: das war einfach. Hat mit 12 Wochen im Wald ruckartig auf einer Spur angedockt und ist im Höchsttempo entschwunden. Hat mir dann als passionierter Jagdgeier enorm viel beigebracht zum Thema Zeichen deuten.
Emrys: Aufgrund der Erfahrungen mit Splash hab ich seine frühen Reaktionen auf Bewegungsreize und Gerüche als starkes jagdliches Interesse , aber nicht so krass wie Splash, gedeutet.
Auf dem Video ist er knapp 14 Wochen alt. Hab ich laufen lassen zwecks besserer Einschätzung:
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Wenn du den Wald nicht vermeiden kannst, bleib da quasi stationär anstatt den Hund ständig zum Weitergehen zu neuen spannenden Gerüchen anzuhalten. Man kann auch einfach eine Strecke von 50 - 100 m hin und her spazieren, ganz gelassen. Bis der Hund auch runterkommt.
Das ganz unabhängig von der Umorientierung zum Halter (die, wenn angeboten, natürlich trotzdem belohnt wird).
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Das tut mir sehr leid, dass ihr so eine Diagnose bekommen habt. Ich habe im Frühjahr Splash an ein Osteosarkom verloren.
Knochenkrebs ist praktisch untherapierbar. Bei jüngeren, leichten Hunden kann manchmal amputiert werden, die kommen gut klar mit 3 Beinen, aber der Krebs kommt fast immer wieder, meist recht zügig. Und er ist wirklich höllisch schmerzhaft, da helfen bald auch Opiate nicht mehr.
Ich habe Splash umgehend einschläfern lassen. Ich hätte ihn vollgepumpt mit Schmerzmitteln noch mitnehmen können, aber das Bein hätte jederzeit brechen können, und das wollte ich ihm nicht antun. Es gab ja auch keine Aussicht auf Besserung, oder "schöne Tage" - er hätte trotzdem noch Schmerzen gehabt.
Es war eine harte Entscheidung, aber ich stehe dazu. Das war ich ihm schuldig, ihm die Schmerzen zu nehmen.
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Hammer, gratuliere ganz herzlich!

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Natürlich kann man auch mit Strafe arbeiten. Aber auch dabei muss der Hundehalter annähernd eine Idee von Aufbau und Timing haben. Genauso wie beim Belohnen auch.
Ich würde sagen, beim Strafen sind die Anforderungen an Aufbau und Timing eher höher. Weil auch die Nebenwirkungen, wenn man's falsch macht (was ich sehr oft sehe) schwerwiegender sein können.
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Dann füg doch einfach noch warmes Wasser dazu und vermenge das NaFu mit dem Reis - nichts einfacher als das!
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Wenn dich das interessiert, kann ich nochmal genau nachfragen. Ich kann es grade nicht gut ausdrücken
Ja gerne, würde mich interessieren.