Beiträge von naijra

    Ich habe schon das Gefühl dass der typische Hof- oder Familienhund vor 20 Jahren noch nicht unbedingt geimpft war. Heute schon eher.

    Natürlich waren Familienhunde vor 20 Jahren geimpft, das war doch nicht im Mittelalter! Die waren sogar schon vor 40, 50 Jahren geimpft - da war Tollwutimpfung noch obligatorisch von Gesetzes wegen. Klar gab es auch Bauern, die sich darum geschert haben. Und vor 20 Jahren waren vielleicht die Impfskeptiker etwas lauter als heute - ich erinnere mich an hitzige Diskussionen hier im DF, wo moniert wurde, dass OttonormalHH ständig seinen Hund mit bösen Impfungen vergiften lasse, weil der TA das für nötig hielt......

    Ich komme mir grad sehr alt vor :dead:

    Ich weiß gar nicht, wie ihr darauf kommt … der Durchschnittshundehalter rennt doch nicht andauernd zum TA für Impfungen und Entwurmungen oder ist das in eurem Umfeld so?

    Ich erlebe das auch nicht so, mache aber auch keine Umfragen bei allen HH die ich treffe. Eigentlich wird ja eher weniger oft geimpft als früher, als Tollwut und Staupe/Parvo noch jährlich geimpft werden mussten. Ich selber habe vor 20 Jahren noch meinen Hund Borreliose impfen lassen, davon spricht heute niemand mehr.

    Emrys war ein Import aus Holland und hatte dort auch eine frühe Puppy-Impfung gegen Parvo. Hat dann bei mir zügig die normale Impfung bekommen und dann gingen wir zur Welpengruppe. Kontakte mit andern Welpen habe ich eh gefiltert und ging die ersten Wochen nur an wenig frequentierte Orte - es war eh Corona, und die meisten HH leicht hysterisch wegen dem damaligen Verdacht, dass Hunde Corona übertragen.

    Nicht zum Thema Futter, aber zum Thema wohin mit der Energie eines Junghundes, der sich körperlich schonen muss: Nasenarbeit ist enorm hilfreich und lässt sich auch schonend gestalten. Der Hund muss dazu auch noch keine Impulskontrolle haben oder irgendwelche Kommandos können. Spielzeug- oder Futterbeutel suchen kann er auch in Wohnung und Garten, auch angeleint falls erforderlich. Richtig aufgebaut, kommt der Hund schnell vom ziellosen rumsuchen zum überlegten Einsatz der Nase.

    Ich glaube aber auch nicht an Plan A-Z hat hier noch nie funktioniert. Es haben sich Lösungen gefunden, ja. Aber eben nie vorher angedachten.

    Das sehe ich auch so. Die wenigsten Leute können oder wollen sich festlegen, wie sie in 7 Jahren (oder wasauchimmer) leben werden. Da kann es x Gründe geben, warum es dann grad jetzt nicht passt, einen Hund zu übernehmen. Sich bei der Anschaffung Gedanken machen, ja. Aber sich da mit 10 Notfallplänen durchorganisieren halte ich für wenig sinnvoll.

    Die Fähigkeit zwischenartlich zu kommunizieren und echte Beziehungen zu pflegen.

    Das können andere Hunde nicht. Ist aber im Umgang für 99% aller Hundehalter bumsegal.

    Meinst du das im Ernst?? Und dass es für die Hundehalter irrelevant sei? Was ist es denn, was Nicht-HSH-Hunde für eine Beziehung zu Menschen - eine andere Art! - pflegen, und wie kommst du darauf, dass sie nicht mit uns kommunizieren können? :???: