Beiträge von naijra

    naijra wie glaubst Du funktioniert das Hören bei Hund und Katz, Kaninchen, Meeri und anderen Säugetieren?

    Sie sind da nicht anders aufgebaut wie der Mensch und der Ablauf des Richtungshören ist derselbe.

    Keine Supermärkte.

    Lies doch bitte vollständig - habe ich irgendwo geschrieben, dass gesunde beidseitig hörende Hunde NICHT in der von dir beschriebenen Art und Weise räumlich hören? Ganz im Gegenteil, ich habe ja geschrieben, dass das wichtig und die erste Wahl ist. Aber du postulierst, dass es das Einzige ist, dass sie keine Kreuzpeilung durch eigene Orts- oder Positionsveränderung zusätzlich machen können. Und da habe ich eben nach einer Quelle dazu gefragt. Dass Peilung bei einem nur einseitig hörenden Hund nur ganz grob funktionieren kann ist klar, der Rückruf müsste dann auch als Ankersignal kontinuierlich gegeben werden. Aber das Verhaltensmuster der Peilung aus Bewegung ist bei Hunden ja eingebaut, und mich würde wirklich interessieren, ob das wirklich nicht auch auditorisch genutzt werden kann. Beim normal hörenden Hund als Zusatzinfo, beim einseitig tauben als teilweise Kompensation.

    Meine beste Freundin führt seit Jahrzehnten Hovawarte, ebenso zwei weitere gute Bekannte - alle ohne Hof zum Bewachen, teilweise sogar ohne eigenen Garten. Alle freundlich-ignorant andern Menschen gegenüber, sehr führerbezogen - Mammahunde. Ein Rüde war heikel gegen fremde Hunde, die andern Hovis waren tolerant, solange sich die Fremdhunde in ihren Augen korrekt verhielten. Wenn nicht, wurde je nach Temperament auch mal gemassregelt. Meine explorationsfreudigen Spaniels sagten "die spinnen, die Hovis", und die Hovis sagten "die spinnen, die Spaniels". ;)

    Bis auf den unverträglichen Rüden haben alle gern gearbeitet und wurden/werden hauptsächlich mit Nasenarbeit ausgelastet. An dem speziellen Rüden habe ich mir als Mantrailing-Trainerin die Zähne ausgebissen - immerhin hat er ab und an demonstriert, dass er schon verstanden hat, was er tun sollte. Er hatte bloss keinen Bock drauf. Auch nicht auf andere Beschäftigungen. Der sah den Sinn des Lebens darin, sein kleines Reich samt seinen dienstbaren Menschen geruhsam zu überblicken, und fremde Hunde zum Teufel zu jagen. Für läufige Hündinnen machte er eine Ausnahme. Ein Hundeleben.

    Auch bei Tieren braucht es das Tusammenspiel beider Ohren und die Wahrnehmung der Schalldifferenz um räumlich Hören zu können.

    Hast du da eine umfassende Quelle dazu, dass das bei sagen wir mal Säugetieren so ist? Dass es das erste und wichtigste System ist, leuchtet ein, aber dass sie alle und besonders Hunde NICHT imstande sind, eine Peilung zu machen, wie sie es bei Gerüchen tun?

    Hunde können ja bekanntlich auch stereo riechen. Trotzdem bewegen sie sich im Geruch, um eine Kreuzpeilung machen zu können. Das müsste zumindest grob auch mit nur einem funktionstüchtigen Nasenloch funktionieren.

    Welche Kräuter ungiftig sind und welche nicht, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Naturheilkunde ist ein so kontroverses Thema, dass man dabei zu keinem Ende kommt.

    Was heisst schon "ungiftig"? Bei Giftigkeit ist es immer die Dosis, die das Gift macht. Liegen wirksame Dosis und giftige Dosis nahe beisammen, ist eine genaue Dosis essenziell. Dies ist bei Kräutermischungen nicht möglich.

    Meine Spaniels haben in dem Alter alle einen gesunden Erkundungsdrang gezeigt und sich dabei natürlich auch mehr als 10 m von mir weggewagt. Ich finde es nicht schön, wenn ein Hund aus Unsicherheit oder Abhängigkeit so sehr an seiner Bezugsperson klebt. Bei Hundebegegnungen im Freilauf haben sie ein altersgemäss kompetentes Sozialverhalten gezeigt; klar waren sie verspielt, aber weder übermässig aufdringlich noch ängstlich. Sie haben auch respektiert, wenn ein Hund keinen Kontakt wollte. Kurz, sie konnten schon gut hündisch und konnten daher die meisten Begegnungen selbständig einschätzen.

    Wunderbar an der Leine gehen konnten sie alle nicht mit 6 Monaten, besonders die Rüden nicht - dazu war die Umwelt viel zu spannend mit all den Katzen und jagdbarem Viehzeugs :hundeleine04: . Rückruf war gut, aber nur weil ihn nur angewendet habe wenn ich sicher war dass es klappt ;). Sie waren fröhlich und kooperativ - wenn nicht gerade der unwiderstehliche Drang, die weite Welt zu entdecken überhand nahm. :D Also eigentlich recht rassetypische Welshies :pfeif:. Perfektion erwarte ich von keinem Hund, und erst recht nicht in dem Alter.

    Futter war unterschiedlich wichtig: die Hündin war bis zur 1. Läufigkeit mäklig, dann hat sich das radikal geändert. Der erste Rüde hat alles in Sekundenschnelle inhaliert egal von wem; wenn der nicht mehr frass war er wirklich übel krank. Mein aktueller Hund ist der wenigst verfressene, der auch recht schnell Futter ganz verweigert, wenn er Stress hat.

    Mein aktueller Hund ist eigentlich menschenfreundlich und interessiert, aber er will nicht von Fremden angefasst werden. Das verwirrt die Leute manchmal, weil er sich neugierig nähert und halt auch Jöö-Optik hat. Die meisten Leute akzeptieren es, wenn ich ihnen im Vorfeld sage, dass er nicht angefasst werden möchte, und die "von-mir-schon"-Typen werden eines Besseren belehrt, weil Emrys auf ausgestreckte Hände sofort mit deutlichem Ausweichen reagiert. Er signalisiert da auch sehr differenziert, ob er die Leute grundsätzlich ok findet und nur nicht angetascht werden möchte, oder ob er sie lieber ganz vermeidet. In dieser Strategie unterstütze ich ihn natürlich, und so können wir eigentlich immer auf nette Art den Kontakt vermeiden.

    Soweit ich mich erinnere musste man in der slowakischen Tatra einen Maulkorb mitführen und es war leinenpflicht. Aber das müsstest du nochmal genauer recherchieren. Ist schon 10 Jahre her.

    In der Tatra war ich nicht, aber es gibt keine generelle Maulkorbpflicht mehr in der Slowakei. Ich habe letztes Jahr da Urlaub gemacht (allerdings im Westen, in Mähren) und es war sehr entspannt. Ausserhalb von Naturparks und Schutzgebieten war meist auch Freilauf kein Problem.

    Aber selbst bei Bolero (lautgetreuer geht es kaum noch) kam die eine oder andere TFA an ihre Grenzen.

    Ich habe ja nach walisischen Namen gesucht, die auch für Nicht-Waliser aussprechbar, bzw zu rufen sind UND nicht allzu exotisch buchstabiert werden. Das beschränkt die Auswahl doch sehr. Rhian spricht man genauso aus, wie es geschrieben wird, aber da wurde immer Ryan draus ("Oh, aber es ist doch eine Hündin...?"). Einmal wurde ich auch über englische Aussprache belehrt.:klugscheisser: Mit Emrys kommen die Leute besser klar. Im Zuchtbuch heisst er ja Heddwyn, das wollte ich nicht rufen müssen....;)

    Ich finde es hilfreich zu schauen, welche Hunde eingesetzt werden, wenn es hauptberuflich um Artensuche geht. Da gibt's ja mittlerweile einige Beispiele, nach wie vor viel aus den USA, aber auch immer mehr aus Europa. Und wenn man da so schaut, sind ja Schweißhunde o.ä. eindeutig nicht in der Überzahl, sondern das Bild ist recht gemischt.

    Das ist nicht erstaunlich, denn der Schweisshund ist nun wahrlich nicht der Jagdhund, an den man zuerst denkt bei Spürhundearbeit - deren Spezialgebiet ist das Verfolgen von Spuren. Aber schau mal, was in GB bei Polizei und zivilen Organisationen so rumwuselt: da ist der Working Springer mit Abstand am stärksten vertreten, wenn wirklich ein Spezialist gebraucht wird.