Meine Spaniels haben in dem Alter alle einen gesunden Erkundungsdrang gezeigt und sich dabei natürlich auch mehr als 10 m von mir weggewagt. Ich finde es nicht schön, wenn ein Hund aus Unsicherheit oder Abhängigkeit so sehr an seiner Bezugsperson klebt. Bei Hundebegegnungen im Freilauf haben sie ein altersgemäss kompetentes Sozialverhalten gezeigt; klar waren sie verspielt, aber weder übermässig aufdringlich noch ängstlich. Sie haben auch respektiert, wenn ein Hund keinen Kontakt wollte. Kurz, sie konnten schon gut hündisch und konnten daher die meisten Begegnungen selbständig einschätzen.
Wunderbar an der Leine gehen konnten sie alle nicht mit 6 Monaten, besonders die Rüden nicht - dazu war die Umwelt viel zu spannend mit all den Katzen und jagdbarem Viehzeugs
. Rückruf war gut, aber nur weil ihn nur angewendet habe wenn ich sicher war dass es klappt
. Sie waren fröhlich und kooperativ - wenn nicht gerade der unwiderstehliche Drang, die weite Welt zu entdecken überhand nahm.
Also eigentlich recht rassetypische Welshies
. Perfektion erwarte ich von keinem Hund, und erst recht nicht in dem Alter.
Futter war unterschiedlich wichtig: die Hündin war bis zur 1. Läufigkeit mäklig, dann hat sich das radikal geändert. Der erste Rüde hat alles in Sekundenschnelle inhaliert egal von wem; wenn der nicht mehr frass war er wirklich übel krank. Mein aktueller Hund ist der wenigst verfressene, der auch recht schnell Futter ganz verweigert, wenn er Stress hat.