Beiträge von naijra

    Ah danke für die Klarstellung, das liest sich schon etwas anders! Für mich hat es vorher so getönt, als sei er im Wohngebiet immer in der "Hinten" Position, was dann halt eine Überforderung wäre.

    Das mit dem wild kreuz und quer ziehen kenne ich von Splash, bei ihm waren es vor allem Gerüche, da war ich total abgemeldet. Ich habe es wie gesagt auch mit Training über Frust (blocken) versucht, das aber schnell wieder gelassen da für uns total untauglich. Daher kann ich dir für diese Art Training keine Tipps geben.

    Mit Management meinte ich, dass du (oder eine andere Person) ihn auch sicher führen könnte, wenn er grad die Fassung verliert und in die Leine geht. Ohne dass er sich selber wehtut, ohne dass ihr euch aufregt oder ärgerlich werdet. Oft ist da eine Zweipunktführung hilfreich, mit einem 2. Befestigungspunkt vorne an der Brust. Denn grad die Sache mit dem schon ziemlich verfestigten Leinenpöbeln wird dauern, bis das bessert, und man kann nicht immer alle zu nahen Begegnungen vermeiden. Da ist es sehr wichtig, dass man da nicht noch zusätzlich sich und dem Hund Stress macht, sondern völlig gelassen bleibt.

    Es ist in Anbetracht der Ausgangs- und Faktenlage wirklich interessant, wie unterschiedlich das Paper gelesen wird.

    In der Tat. Ich hatte das am Mittwoch auch gefunden und mir überlegt, es zu posten. Manche Leser scheinen ein Positionspapier mit einer Gebrauchsanweisung zu verwechseln - es ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man den Tagesablauf mit einem Welpen gestalten soll! Es erklärt, wie wichtig es ist, dem Bewegungsbedürfnis des Welpen Rechnung zu tragen, und dass dazu eben auch möglichst viel Bewegung ohne Leine gehört - etwas, was heute leider längst nicht mehr selbstverständlich ist für alle Welpenbesitzer. Es räumt mit den Mythen von 5 Min-Spazi pro Lebensmonat und Treppenverbot auf, und ruft in Erinnerung, wie wichtig soziales Spiel für die körperliche und mentale Entwicklung ist. Auch da sehe ich nix Falsches. Es lässt viel Raum für individuelle Unterschiede je nach Hund und Umständen - was hier offenbar einige stört.....:ka:

    Für mich tönt das, als hättest du den Hund beim Aufbau gründlich überfordert - zu viel zu früh verlangt, in zu langer Dauer. Und bist dann, selber gefrustet, auf Training über Frust ausgewichen. Ich lese nichts darüber wie du den Hund managst in Situationen, wo er das strikte Laufen in Position noch nicht leisten kann. Bei dir klappt es so einigermassen, aber wirklich verinnerlicht hat der Hund noch nicht, was das mit der Leinenführigkeit soll. Das ist bei einem so jungen Hund kein Beinbruch, aber wenn man dann sowas wie Zeigen und Benennen, BAT etc probieren möchte, braucht man einen Plan, wie man mit Management aus Situationen rauskommt, in denen ein Training noch nicht sinnvoll ist. Mein verstorbener Rüde war ein extremer Leinenzerrer sobald er abgelenkt war, das hat eine Weile gedauert bis ich begriffen habe wie ich damit umgehe - ohne Management wären mir da längst die Arme abgefallen. Es nimmt enorm Druck von Mensch und Hund wenn man akzeptiert, dass manches einfach noch nicht geht, und man da auch nicht versucht zu trainieren. Dann klappt es auch gleich besser mit dem Training in an den aktuellen Stand des Hundes angepassten Situationen.

    Allgemein schonende Kost wurde ja schon viele genannt, aber die antibiotische Wirkung der Morosuppe können sie nicht ersetzen. Wenn man das braucht, wird man um Antibiotika nicht herumkommen wenn die Suppe nicht vertragen wird oder zu schwach wirkt.

    Mein Problem ist bis jetzt, dass ich nichts finde, was ausreichend klebt :lepra: Entweder es löst sich beim Schütteln sofort oder es hängt dann so im Fell, dass es natürlich ziept und der Hund es loswerden will.
    Ich versuche heute mal Panzertape oder so Tapes aus der Apotheke.

    Wichtig ist auch, dass du die Haare an der Klebestelle abrasierst. Ich würde auch mal Sporttape oder so probieren - die heutigen Pflaster kleben nicht mehr gut genug.

    hab ich mal wo gelesen und notiert:

    Pflasterstreifen doppelt auf die Ohren kleben, lochen und mit Schnürsenkel zusammenbinden

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    Jepp, das war Splash, hatte 3x ein Blutohr. Wurde nur beim 1. Mal punktiert (plus Cortison systemisch), leider hatte ich da diese Fixiermethode noch nicht drauf. Verbände hat er nicht toleriert.

    Habe dann noch Blutegelbehandlung versucht, ging dann auch weg - kann aber nicht sagen, ob die Egel oder die Fixierung besser gewirkt haben. Beim 2. Mal habe ich Heparinsalbe und Fixieren versucht, bin dann aber wieder auf die Egel zurück, diesmal beim TA. Habe leider erst viel später realisiert, dass herkömmliche Heparinsalbe gar nicht dahin kommt, wo sie wirken sollte, weil das Heparin nicht durch die Hautbarriere kommt. erst als mir ein Angiologe nach einer Venen-OP eine Heparinsalbe mit Transportwirkstoff gab, habe ich begriffen, was das Problem war. Das 3. Blutohr habe ich früh bemerkt und sofort wie abgebildet fixiert, das war auch nur schwach und hat keine weitere Behandlung gebraucht, nur Geduld.

    Heute würde ich es mit Fixieren plus "Heparin mit Transporter"-Salbe versuchen. Punktieren nur wenn es zu schmerzhaft ist ohne. OP wäre meine allerletzte Wahl. Splashs Ohr hat übrigens erstaunlich wenig gelitten, er wurde danach sogar noch erfolgreich ausgestellt.

    Hier mal ein Video von Emrys bei der Suche nach seiner geliebten Ratte. Auf der Route sind wir so alle 1, 2 Monate unterwegs - der Ort war also nicht ganz neu für ihn, aber auch nicht vertraut. Unmittelbar vorher hatte er eine einfachere Suche in die andere Richtung. Hier hatte ich an diversen Orten ein Verstecken angetäuscht. Leider tut sich mein Handy mit dem Scharfstellen schwer - muss mal die Gopro mitnehmen.

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    Ich bin da recht hart: Stoert es (tut es, wie du es beschreibst) und zahlt es keine Miete: Weg damit (Dinge die gefaehrlich sind/werden koennen, kommen eh weg/raus). Danach kann es untersucht werden, aber es wuerde bei mir definitiv weg kommen - wenn der TA sagt, dass das machbar ist.

    Dem hab ich nichts hinzuzufügen. Ich würde das sofort wegmachen lassen und nicht vorab punktieren. Und dann das Ding untersuchen lassen.