Beiträge von naijra

    Hier steht es nochmal anders:

    BMLEH - Haus- und Zootiere - Regelungen zur Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen in die Europäische Union https://share.google/6YfGjQJkmmlBYCYmX

    Ah, da steht endlich was zu den gelisteten Drittländern. Bei den andern Quellen las es sich so, als ob es die gar nicht gäbe, und als ob man zu jeder Einreise in die EU schon heute eine Gesundheitsbescheinigung bräuchte. Was für diese Länder nicht zutrifft.

    Meine Hündin hatte auch eine leichte Kopfschiefhaltung und partielle Gesichtslähmung nach ihrem zweiten Vestibularanfall. Sie war aber auch in Dauerbehandlung wegen einer chronischen Otitis. Die Lähmung ist mit der Zeit deutlich besser geworden, die leichte Schiefhaltung ist grösstenteils geblieben. Zeit war hier der beste Heiler. Weiterführende Diagnostik haben wir nicht gemacht; ihr Narkoserisiko war erhöht.

    Ah danke für die Erklärung - irgendwann wird hoffentlich alles klar und du sagst: Ja DEN!

    Heute habe ich einen sehr seltenen Spaniel getroffen: einen Polnischen Jagdspaniel! In der Grösse zwischen Cocker und Springer, aber langbeinig wurden sie im 19. Jh aus diversen importierten Spaniels und lokalen Landschlägen gezüchtet. Nach dem 2. Weltkrieg verschwanden die meisten nach Russland. In den 1980ern wurde ein Zuchtprogramm mit noch vorhandenen Hunden, die in Verhalten und Erscheinung den Beschreibungen entsprachen auf die Beine gestellt. Die Rasse ist noch nicht FCI-anerkannt, aber national in Polen und einigen anderen Ländern. Hier zwei in den Niederlanden lebende Hunde: Polnischer Spaniel

    Nur fürs Protokoll. Es ist auch nichts verloren, wenn man den Hund erst später abholen kann.

    Das möchte ich nochmal unterstreichen. In der Schweiz ist es erst seit wenigen Jahren bei einigen Clubs erlaubt, Welpen vor dem Alter von 10 Wochen abzugeben. Die waren nicht problematischer für den neuen Besitzer - ganz im Gegenteil. Oft waren/sind sie schon fast stubenrein. Dass es für die Züchter anstrengender wird, je länger die Welpen bleiben, ist klar - das ist auch der Grund, warum immer mehr Rasseclubs von der 10-Wochen-Grenze weggehen. Nicht weil es für die Welpen besser wäre. Da gibt es bei den meisten Rassen gute Argumente für ein etwas längeres Verbleiben im hündischen Sozialverband.

    Danke für den Link! Ich verstehe nach der - übrigens sehr interessanten - Lektüre des Abschnitts über das Richtungshören dann nur nicht, wie du darauf bestehen kannst, das absolut gar kein Richtungshören monoaural möglich wäre. Denn da werden ja genau solche Komponenten explizit beschrieben. Es stehen also tatsächlich zwei Methoden zur Verfügen bei beidseitig hörenden Tieren. Dem einseitig tauben Hund hat halt nur noch die eine. Spezielle Untersuchungen dazu scheint es für Hunde nicht zu geben. Dass sie aufgrund Grösse und Beweglichkeit der Ohrmuscheln besser kompensieren können als zB Menschen liegt auf der Hand. Spannend.

    naijra wie glaubst Du funktioniert das Hören bei Hund und Katz, Kaninchen, Meeri und anderen Säugetieren?

    Sie sind da nicht anders aufgebaut wie der Mensch und der Ablauf des Richtungshören ist derselbe.

    Keine Supermärkte.

    Lies doch bitte vollständig - habe ich irgendwo geschrieben, dass gesunde beidseitig hörende Hunde NICHT in der von dir beschriebenen Art und Weise räumlich hören? Ganz im Gegenteil, ich habe ja geschrieben, dass das wichtig und die erste Wahl ist. Aber du postulierst, dass es das Einzige ist, dass sie keine Kreuzpeilung durch eigene Orts- oder Positionsveränderung zusätzlich machen können. Und da habe ich eben nach einer Quelle dazu gefragt. Dass Peilung bei einem nur einseitig hörenden Hund nur ganz grob funktionieren kann ist klar, der Rückruf müsste dann auch als Ankersignal kontinuierlich gegeben werden. Aber das Verhaltensmuster der Peilung aus Bewegung ist bei Hunden ja eingebaut, und mich würde wirklich interessieren, ob das wirklich nicht auch auditorisch genutzt werden kann. Beim normal hörenden Hund als Zusatzinfo, beim einseitig tauben als teilweise Kompensation.

    Meine beste Freundin führt seit Jahrzehnten Hovawarte, ebenso zwei weitere gute Bekannte - alle ohne Hof zum Bewachen, teilweise sogar ohne eigenen Garten. Alle freundlich-ignorant andern Menschen gegenüber, sehr führerbezogen - Mammahunde. Ein Rüde war heikel gegen fremde Hunde, die andern Hovis waren tolerant, solange sich die Fremdhunde in ihren Augen korrekt verhielten. Wenn nicht, wurde je nach Temperament auch mal gemassregelt. Meine explorationsfreudigen Spaniels sagten "die spinnen, die Hovis", und die Hovis sagten "die spinnen, die Spaniels". ;)

    Bis auf den unverträglichen Rüden haben alle gern gearbeitet und wurden/werden hauptsächlich mit Nasenarbeit ausgelastet. An dem speziellen Rüden habe ich mir als Mantrailing-Trainerin die Zähne ausgebissen - immerhin hat er ab und an demonstriert, dass er schon verstanden hat, was er tun sollte. Er hatte bloss keinen Bock drauf. Auch nicht auf andere Beschäftigungen. Der sah den Sinn des Lebens darin, sein kleines Reich samt seinen dienstbaren Menschen geruhsam zu überblicken, und fremde Hunde zum Teufel zu jagen. Für läufige Hündinnen machte er eine Ausnahme. Ein Hundeleben.