Bei mir wohnt jetzt Dolph.
Von einer Katze (?) verletzter Ästling. Sieht aber gut aus, sehr munter, ständig Hunger. Drückt ihm mal die Daumen, vielleicht schafft er es ja.
Bei mir wohnt jetzt Dolph.
Von einer Katze (?) verletzter Ästling. Sieht aber gut aus, sehr munter, ständig Hunger. Drückt ihm mal die Daumen, vielleicht schafft er es ja.
Es ist nicht so, daß alle ursprünglich guten Menschen, oder wie immer man sie mal nennen mag, so alleine dastehen mit ihren guten Absichten und Taten, weil sie allein gelassen werden, sondern sie stehen alleine da, weil sie es so wollen.
Ich finde, es ist nicht nur "gewolltes alleine Dastehen".
Wenn du weißt, dass de facto (fast?) alle Plätze für wirklich gefährliche Hunde dicht sind, ein übliches Tierheim eine schlechte Alternative und das Einschläfern durch den Vorbesitzer greifbar ist.... Du aber mit solchen Hunden so zurecht kommst, dass sie keinem schaden.
Ich glaube alleine dieser Umstand führt ein Stück dazu, dass sich Personen "einsam" fühlen.
Wo glaubt ihr denn, ist ein guter Platz für Hunde, die mit Beschädigungsabsicht gebissen haben und das (wahrscheinlich) auch noch mal probieren könnten? Es gibt de facto gefährliche Hunde. Einschläfern tun wir in Deutschland nicht. Wo sollen sie leben?
Murmelchen: Danke für die Richtigstellung!
Das tut mir sehr Leid, ich habe die erste Sequenz des Interviews mehrmals angehört und das mit der "Übereignung" so verstanden.
Ich will dir keine zusätzliche Arbeit machen, die hast du als Mod garantiert genug.
Aber vielleicht magst du die letzten 1,5 Sätze meines Beitrags entfernen?
Ich finde das Thema super wichtig (vor allem über den Einzelfall hinaus) - habe aber eh schon ein komisches Gefühl, da unter anderem der Titel Vor- und Nachnamen beinhaltet. Umso mehr bedauere ich die fake-news, die ich produziert habe.
Das Interview ist vom August 2019.
Teufelskreis trifft es ganz gut. Hier erklärt sie noch die Situation einer anderen "Tierschützerin" - und hat wohl auch Tiere von dort übernommen. Da war sie noch die "Retterin".
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie so etwas entgleiten kann.
Eine Person ist bereit, Hunde aufzunehmen, die gebissen haben, von denen Gefahr ausgeht. Auch diejenigen, die realistisch betrachtet, nur nach Jahren oder nie vermittelt werden können. Das wird bekannt, die Anfragen explodieren, inkl. der Anfragen mit Erpressungsversuch "sonst muss er eingeschläfert werden". Und wahrscheinlich geht es dann schleichend "für einen mehr, haben wir hier auch noch Platz". Bis dann irgendwann die Kontrolle komplett verloren ist.
Ich glaube, es ist kein Zufall, dass es oft solche "Gnadenhöfe" sind, die dann zu den "Horrorhöfen" werden.
Das Problem ist nicht nur die psychische Verfassung/Persönlichkeit der Betreiberinnen, das geht tiefer: Wohin sollen Hunde, von denen ernste Gefahr ausgeht? Viele Menschen trauen sich (zu Recht - und Gott sei Dank) so einen Hund nicht zu. Im normalen Tierheim? Fristet der Hund dann ein Dasein in Einzelhaltung, evtl. sogar ohne Menschenkontakt und wird nur von A nach B gelassen. Viele solcher Dauerinsassen können und wollen Tierheime auch nicht beherbergen. Teilweise sind Tierheime und Tierschutzorgas am Anfang auch diejenigen, die Hunde auf diese "Gnadenhöfe" abgeben.
@pinkelpinscher Verschiedene Würmer. Wenn alles blöd zusammenkommt evlt. vielleicht (?) auch Tollwut?
@Das Rosilein ohne jetzt zu sehr OT werden zu wollen.
Klar - die Entscheidung in solchen Situationen anzuleinen oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Das Eskalations- und Gefährdungspotential des eigenen Hundes gehört da absolut dazu!
Ich persönlich hätte aber ernste Schwierigkeiten zwei fremde große Hunde zu blocken, wenn es denn knallt. Und so ziemlich das letzte was ich will ist einen Dobermann und einen zweiten großen Hund direkt neben meiner Wade auf meinem angeleinten Hund hängen zu haben. Mir ist unangeleint und damit mit größeren Kommunikations-, Ausweich- und auch Fluchtmöglichkeiten für meinen Hund dann tatsächlich lieber.
aber ich habe wirklich keine Lust auf weitere Treffen mit ihm und seinen Hunden.
Das kann ich absolut verstehen. Aber ich habe es weiter vorne schon mal geschrieben: Du solltest auch das Abschnappen der Hündin nicht überbewerten. Das war halt ne sehr deutliche Ansage, die deinen Hund offenbar überfordert hat.
Es war aber auch kein Angriff. Sonst hätte das Ergebnis ganz anders ausgehen.
War eine blöde Situation - ist aber nix passiert.
angelsfire Ich freue mich für euch. Bzw. jetzt drücke ich euch noch alle Daumen, dass ihr sie wirklich bald bei euch habt!
Es fühlt sich auch keinesfalls so an als würde ich Ersatz oder Trost suchen. Wir vermissen ihn sehr aber irgendwie ist es ok.
Das ist es auch nicht.
Für mich schmälert es meine Liebe zum verstorbenen Hund kein bisschen. Aber ich bin einfach sehr gerne Hundehalterin (und bilde mir ein, dass es meinen Hunden auch bei mir gut geht). Ich möchte kein Leben ohne Hund. Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass der Neuzugang, den alten dann "ersetzt". Nicht als Charakter. Max. als "dann habe ich wieder einen neuen Mitbewohner".
Auch wenn ich diese Entscheidung stets im Reinen mit mir selbst getroffen habe und du dich so liest, als wäre das bei dir auch der Fall: Es ist auch okay, kurzzeitig mit dem Neuankömmling zu fremdeln. Braucht halt was, bis es sich wieder eingegroovt hat.
Die Dynamik ändert sich auch oft noch einmal, wenn man die eigenen Hunde anleint.
Es läuft evtl. deutlich besser, die eigenen mit den freilaufenden ohne Leine interagieren zu lassen - und dann fix vorbeigehen. Als wenn die eigenen Hunde an der Leine von mehreren freilaufenden "kontaktiert" werden.