Ich glaube nicht, dass es Hass ist - eher Angst. Und deswegen wird es teils heftig.
Es gibt so abstruse Szenen, es braucht nicht viel Phantasie sich vorzustellen, dass was passiert. Auch wenn man sich größte Mühe gegeben hat, alles richtig zu machen. (Vielleicht nicht mit Nastro, aber seinem Nachfolger - oder einem Gasthund.. - und der Gedanke stresst mich schon.)
Ich bin weit entfernt "früher" zu romantisieren - aber neben all den positiven Entwicklungen gibt es eben auch den Trend bei einigen Eltern, nicht wahrhaben zu wollen, dass manches was ein Kind unbedingt will, schlicht nicht geht oder sogar echt gefährlich sein kann.
Die meisten Begegnungen mit Kindern sind neutral - wenn Kinder den Hund interessant finden, finden sie ihn toll - und Nastro ist echt aufgeschlossen.
Aber ich bin auch schon Spazieren gegangen und ein Kind hat im Vorbeigehen mit dem Stock auf den Hund meiner Eltern geschlagen "BÄM! Hund. BÄM!" Hätte der Hund reagiert, evtl. nur in die Leine gesprungen, Kind erschreckt sich, fällt hin, verletzt sich...
Anders als früher, hätte das ggf. echte Konsequenzen für den Hund (bzw. den Halter). Und das führt zu dieser Anspannung: Einige, wenige Kinder, die offenbar alles dürfen - Hunde, die immer weniger dürfen.