Das Auf und Ab der Hormone beim ständigen chippen ist jedenfalls anstrengend für den Hund, denke ich. Man läßt vermutlich erst nachchippen, wenn man merkt der Hund wird wieder rüdiger.
Lucifer ist ja wieder frei von Chipwirkung und sehr anstrengend. Er ist jetzt zwei Jahre und drei Monate. Ich hab mit meiner Trainerin besprochen, dass wir ihm jetzt Zeit geben, um zu sehen, ob er sich wieder in den Griff kriegt.
Zuhause wird viel gefiept und getigert, wirklich nervend. Wenn ich ihn auf seinen Platz schicke bleibt er da zwar, aber fiept auch da. Der Stuhl ist auch Mist. Er kackt morgens bis zu fünf Mal. Das erste Mal normal geformt und dann zunehmend dünner. Leckt Pipi, klappert, schäumt und hat Probleme mich wahr zu nehmen. Ganz ehrlich hat er mir unter dem Chip einen glücklicheren Eindruck gemacht. Hmpf
Ich will dir keine Hoffnung nehmen, aber ich glaube nicht, dass es besser wird. Er ist einfach hypersexuell, genau wie Pablo und wie so viele Collierüden. Ich habe jedes Jahr aufs neue gedacht, dass es bestimmt nächstes Frühjahr besser wird. Dass wir das bestimmt in den Griff bekommen, irgendwann wird er lernen mit den Hormonen umzugehen und sich wie ein normaler Hund zu verhalten. Letztendlich haben mir die gesundheitlichen Probleme mit Blutröpfeln und der vergrößerten Prostata die Entscheidung abgenommen und wir hätten das viel früher machen sollen, denn auch auf mich wirkt er zufriedener mit der Welt. Das mit dem Koten verhielt sich bei uns genauso. Da wird halt intensiv mit Kot markiert. Schon auch eklig 🙄
Übrigens sind bei uns die Hoden auch noch walnussgroß und nicht sehr geschrumpft und der Halbjahreschip hielt gerade so 5 Monate. Laut der Tierärztin ist das schon auch Indiz für eine ziemliche hohe "Grundlast" an Hormonen die ausgeschüttet werden und die Hypersexualität auslösen.