Beiträge von Maizy

    Das erste ist sehr sicher ein Schopftintling. Wenn noch keine Verfärbungen am Hutrand auftreten, essbar.

    Die Nummer 2 sind Rotfußröhrlinge. Hier drauf achten, dass keine weißen Verfärbungen am Schwamm sind. Die neigen dazu Goldschimmel anzusetzen.

    Nummer drei ist einer der Raufußröhrlinge. Eventuell ne Rotkappe oder Birkenpilz, so genau kann ich es nicht sagen. Für mich sieht er etwas überständig aus. Bei Druck auf dem Hut, darf sich keine delle Abdrücken, ansonsten ist er zu alt.

    Nummer vier, Parasol passt, wenn Natterung vorhanden, Ring verschiebbar und bei Anschnitt darf er sich nicht rot verfärben.

    Die ausländischen Züchter setzen halt MDR1 teilweise ganz hinten an, manche wissen nicht mal ihren Status weil er sogar nicht mal zur Zuchtzulassung notwendig ist. Dennoch leben diese Hunde ohne Probleme, es werden halt alle wie -/- behandelt.

    Genau das hat Pablos Züchterin letztens auch erklärt. Sie hat gerade erst einen Welpen aus Amerika importiert, dort schert sich keiner um MDR1. In der Regel ist der Status garnicht erst bekannt. So auch von dem kleinen Knopf nicht. Sie testet das eben jetzt, wenn die Zeit ran ist.

    Ansonsten ist der Unterschied, den die anderen hier zwischen Merle und MDR1 als Gendefekt sehen, dass MDR sich in sofern negativ auf die Gesundheit auswirken kann, dass es eben nicht für alle Erkrankungen gleichermaßen wirksame Medikamente gibt und dass einfach immer die Gefahr gegeben ist, dass was in den Hund gelangen kann, wo ihm dann der Defekt doch zum Verhängnis wird. Bei Merle gibt es solche Einschränkungen nicht. Es wirkt sich schlichtweg nicht auf den Organismus aus (von unsäglichen Qualzuchtverpaarungen mal abgesehen).

    Also, ich sehe es auch so, ein -/- Hund ist nicht krank. Aber er ist eingeschränkt durch einen Defekt. Bei LHC sehe ich keinen Grund, warum immernoch -/- Welpen fallen müssen. Bei den KHCs kann ich es nachvollziehen, dass der Defekt als das kleinste Übel auch in Kauf genommen wird.

    Für mich selbst käme ein -/- Welpe nicht in Frage. Wir wohnen auf einem Bauernhof mit Pferden und Kühen. Das Risiko wäre mir zu groß.

    Pablo, 1,5 Jahre alt, Langhaarcollie

    In der Woche stehen wir zwischen 07:00 und 07:30 auf und gehen eine Runde zwischen 15 und 45 min. Je nachdem, ob Pablo zu Hause bleibt oder mit mir auf Arbeit kommt. Bei zweiterem ist die Runde nur ne kurze Pipirunde. Nach der Runde gibt es Futter. Bleibt er zu Hause, legt er sich recht schnell schlafen.

    Wenn Pablo mit auf Arbeit kommt sind wir um die 5 bis 6 Stunden im Gelände unterwegs, mal mehrmals nur kurze Distanzen, manchmal längere Strecken, je nachdem was ich eben zu tun habe. Zwischen den verschiedenen Orten die wir besuchen, schläft er im Auto.

    Wenn Pablo nicht dabei ist, bleibt er um die 6 Stunden alleine bis ich nach Hause komme. Dann setze ich mich kurz hin und danach gehen wir eine Runde zwischen 30 und 60 min. Dann schläft er.

    Irgendwann kommt Herrchen nach Hause, dann wird gegessen und meist noch ein bisschen gezergelt und gespielt. Dann schläft er.

    Zwischen 20:00 und 22:00 gibts die letzte Runde mit Herrchen zusammen,wo in der Regel auch gemeinsam getobt wird. Wir zergeln, werfen Zeug, spielen Fangen. Die Runde ist maximal 30 min. Dann schläft er.

    Später geht es ins Bett und es gibt noch einen Zwieback fürs Collietier.

    Pablo läuft zu 95% frei und kann seine Hundesachen in seinem Tempo machen. Wir machen keine Übungen oder sportlichen Aktivitäten. Wenn uns der Schnupperkurs im Januar gefällt, fangen wir mit Mantrailing an.

    Danke, hab es auch gerade gefunden. Getestet wird CEA, DM, PRA, MDR und SLC. Letzteres ist das wenig sinnvolle, nehme ich an? Wie sinnvoll ist es die Lungenkrankheit mit dazu zu nehmen? Oder noch was anderes?

    Gibt es noch was, was man zusätzlich testen sollte oder kann? Vielleicht was die Farben angeht? Liebe corrier, ist es sinnvoll bei einem Trico den M-Locus zu testen oder den S-Locus?

    Sorry, das sind viele Fragen :tropf: