Beiträge von Maizy

    Ich glaube das liegt daran, dass die Leute da nicht so wie Du drüber nachdenken. Die Hunde rennen wie angestochen rum = die Hunde haben Spaß (in den Köpfen der Leute). Bei uns ist das auch ein Problem. Ich bin schon überall verschrien als die hysterische Flunze, deren Hund nicht spielen darf |)

    Juro ist beispielsweise auch ziemlich unhöflich und grob, gerade wenn er rausfindet, dass sich jemand nicht wehrt. Deswegen achte ich da akribisch aufdie Interaktionen, damit das nicht einreißt (noch ist er halt trotzdem lustig (in den Augen der Leute), halt erst sechs Monate alt, aber dass das ja mal ein erwachsener Rüde wird, der sich dann schlimmstenfalls munter über die Wiese mobbt, sehen die Leute halt nicht). Ich lasse ihn nur zu Hunden, bei denen die Besitzer es verkraften, dass ich da hinterher bin und eingreife, wenn es zu doll wird. Viele können das gar nicht ab und da lasse ich es dann einfach.

    Ich finde es auch sehr schwierig, da coole Hundekontakte zu finden, bei denen die Menschen auch drauf achten (btw, Leipzig hier. Wenn entsprechende Menschen gerne mit ignoranten Hunden mitlesen, schreibt mir gerne!).

    Ich finde es auch super Schwierig ordentliche Kontakte zu finden. Und ich bin absolut gespannt, wie es mit Juro und Pablo klappen wird. Vielleicht wird das in der Kombi ja ein Glücksgriff =)

    (und ich sehe Pablo schon, wie es ihm alles zu doll ist und er Angst bekommt und sich wegmobben lässt) wäre typisch |)

    Aber wir schauen mal!

    Macht es nicht mehr Sinn, einfach immer wieder aufzuklären?

    Ja, das macht es absolut! Und zwar an so vielen Stellen, die Natur- und Artenschutz betreffen. Ich hatte es ja vor kurzem schonmal gesagt, ich bin so müde von alldem. Aber das wird auch hoffentlich irgendwann wieder besser.

    Aber gerade, wenn anerkannten Forschungsinstituten die Seriosität abgesprochen und Vertuschung beim Thema Wolf unterstellt wird, muss ich schon arg an mich halten um nicht in die selbe Polemik abzudriften.

    Und ich glaube damit bin ich auch erstmal raus hier. Ist besser für meine Nerven |)

    Ich höre immer wieder, dass man Collies nicht ausbürsten DARF. Das hätte der Züchter gesagt, das sei schädlich.

    Aktuell wird es weniger, früher habe ich das sehr oft gehört und ein Collierüde, den ich Mal übernommen habe, wurde Zeit seines Lebens weder gebadet noch gebürstet und war einfach ekelhaft (aber hey, nicht verfilzt nach 9 Jahren).

    Da sind so oft Fälle, wo ich sooo gerne den Hund von diesem heißen losen Fluff befreien würde, und ausgerechnet das sind dann auch noch Hunde, die, weil sie eh nie gebürstet werden, eben bürsten auch hassen. Teufelskreis, natürlich zulasten der Hunde.

    Jepp, ich habe mal eine Britenzucht gefunden, da stand das explizit auf der Website der Züchter unter Pflege. Sie verlieren sonst zu viel von ihrem schönen Volumen. Abartig finde ich das :no:

    Genau an die Colliegruppen musste ich auch denken bei den Worten |)

    Mir tut es immer unendlich leid, wenn ich vor allem die Senioren mit Tonnen an toter Unterwolle sehe. Aber der Hundefriseur ist bööööse und der Collie muss niemals nicht da hin. Dem Großteil der Hunde würde es richtig guttun, wenn sie endlich das tote Material weg hätten.

    Schnelle Entnahme möglich

    ,,Die Verordnung regelt den Umgang mit sogenannten Problemwölfen - also mit Tieren, die verhaltensauffällig sind, die auch höhere Zäune überwinden und Nutztiere reißen. Etwa in der Lüneburger Heide müssen Schäfer künftig keine Zäune mehr verwenden. Es reicht, wenn sie ihre Tiere bewachen. Wölfe, die Nutztiere reißen oder sich Menschen sehr dicht nähern, dürfen demnach sofort getötet werden."

    (https://www.ndr.de/nachrichten/ni…ordnung100.html)

    Das gibt schon einiges her. Davon abgesehen wenn ein Mensch angegriffen wird greift das Notwehrrecht und das würde denke ich über dem von dir zitierten stehen.

    Ich will sie auch nicht töten oder verletzen sondern verjagen und von ballern habe ich schon gar nicht gesprochen. Ich bin absolut für den Wolf, aber man muss schon über geeignete Maßnahmen nachdenken und ich finde das besser als das mögliche Töten eines ganzen Rudels.

    Es geht doch auch garnicht ums töten. Es ging ums Vergrämen mittels Gummigeschossen, was nunmal verletzen ist. Und da greift §44 BNatSchG. Nicht einmal das Vergrämen ist möglich ist, ohne sich in die Nesseln zu setzen und ohne großes Bohei um Ausnahmegenehmigungen.

    Für mich ist es auch zu spät erst zu handeln wenn man einen "Problemwolf" hat. Wenn man effektiv und zeitnah vergrämen würde, würde es nämlich garnicht erst zum Problemwolf kommen und erst recht nicht zur Tötung.

    Glaub mir, ich bin wahrscheinlich eine derjenigen, die hier im Thread mit am meisten pro Wolf ist. Und eigentlich guck ich deswegen in diesen Thread auch garnicht rein, weil mir vieles gegen den Strich geht, was hier geäußert wird. Ich habs trotzdem gemacht und bereue es schon wieder. Ich muss an meiner Impulskonrtolle arbeiten :roll: