Beiträge von Stachelschnecke

    Echt, du fandest Harry Potter ist ne männliche Mary Sue? Es stimmt natürlich, dass sich die Geschichte um Harry dreht (sagt ja schon der Titel), aber das hat er mit fast allen Helden gemein. Die typische Mary Sue hat auch keine Schwächen und kann grundsätzlich alles, den Eindruck hatte ich bei Harry jetzt nicht- er ist ja schon öfter gestrauchelt und hätte es ohne seine Freunde nie geschafft. Sprachlich gesehen... stimmt schon, HP ist kein literarisches Wunderwerk, aber das hat mich nicht gestört. Die Sprache ist nicht der Grund, warum man HP liest.

    Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und das ist gut so.

    Ich bin so lesefaul gerade. :tropf:
    Und das obwohl ich meinen geliebten neuen zafon begonnen habe. Bin auch schwer begeistert bisher, aber bei dem Wetter kann ich mich irgendwie zu nichts motivieren. :dead:

    Beim Junghund traue ich mir das ehrlich gesagt nicht zu. Würde gerne aber da bin ich zu feige :ops:
    Würde die Züchterin frisch füttern, würde ich dort um einen Plan bitten aber dem ist halt leider nicht so.

    Dann würde ich an deiner Stelle anständige Reinfleischdose mit Beilagen geben. Dazu dann eine entsprechende Calciumgabe. Dann gehst du schonmal in Richtung Barf.

    Wenn das für dich eher auch noch nichts ist beim Welpen, würde ich einfach ein sehr hochwertiges Nassfutter für Welpen füttern und dann nach dem Wachstum umstellen.

    Och, ich kann mir schon vorstellen wie der TE es meint. Wenn ich nur mal die Herdidame hier nehme, die ich täglich sehe- die wird niemals ein Hund sein (wollen), wie das DF es gerne hätte. Die einzigen Regeln die dieser Hund versteht (verstehen will) sind: Leine an der Straße und Rückruf, wenn es Sinn ergibt (und selbst da lässt sie sich manchmal soviel Zeit wie sie will und entscheidet manchmal auch, dass anderes wichtiger ist). Das hat nichts mit Bindung zu tun und auch nicht mit mangelnder Erziehung- der Hund ist charakterlich einfach so. Sie bleibt von alleine in der Nähe, aber nicht weil sie 'gehorcht', sondern weil... tja... weil sie halt dazugehört und das auch so sieht. Die belästigt von sich aus niemanden, weil sie einfach nichts ausser der Familie interessiert, ohne je in die Richtung erzogen worden zu sein. Andererseits wird sie aber auch deswegen nie ein Hund sein, den man in die Stadt mitnimmt oder sonstwas. Würde sie auch gar nicht wollen. Ihr Grundstück und die unmittelbare (ländliche) Umgebung drum herum, Ende. Es gibt Hundecharaktere, die mit einem solchen Leben mehr als glücklich sind. Diese Hündin würde einem die Mittelkralle zeigen, wenn man sie überall mit hinschleppen würde. Und zuviel 'Erziehung' im Sinne dessen, was man darunter versteht versteht sie als Gängelei und macht dann zu. Und nu?
    Es gibt diese Art Hunde, die ihr eigenes Ding durchziehen und nur dann auch angenehm im Wesen sind, wenn man sie versteht, wie sie sind. Die Hündin die ich meine wäre bei einem Leben wie dem des TE im siebten Himmel. Vielleicht kann man einfach mal ein bißchen über den Tellerrand gucken. Diese Haltungsform kann je nach Hund durchaus wunderbar funktionieren und das ohne, dass man am Ende kreischende Bestien an der Leine hat.

    Im Grunde geht es nur darum, die Hunde alltagstauglich zu bekommen- und zwar so, dass es zum jeweiligen Alltag passt. Wenn der TE das hinkriegt, ist doch alles tutti. Mir wäre das Projekt zu ehrgeizig, aber ich habe auch keinen echten Einblick in den Alltag des TE. Er wird schon wissen, dass er es hinkriegt.

    Und edit, bzgl. Jagdmotivation- kann man jetzt sehen wie man möchte bzw. davon halten wie man möchte, aber auf dem eigenen Grundstück könnten die Hunde ja theoretisch den ganzen Tag lang ihrer Passion frönen- das wäre also auch kein wirkliches Alltagsproblem.

    Vor allem der doch sehr ausgeprägte Jagdtrieb und dazu eine hohe Selbstständigkeit sind eine Kombi, die ich eher weniger möchte. Schnauzer kenne ich auch so, dass sie eher viel abwägen, was im Bezug auf Sport für sie Sinn macht und was nicht, ich kenne die Schnauzer als situationsabhängig stur. Diesmal möchte ich was weicheres haben.

    Danke @Lockenwolf. Ich habe jetzt mal nach dem DVG angeschlossenen Vereinen in meiner Region geschaut und werde mich da mal zum Zuschauen einladen. :D

    Wie ist das eigentlich üblicherweise so in Vereinen geregelt? Es ist ja da meist nicht so, dass man irgendwelche 10er Karten kauft und dann zum Training kommt, sondern eher so, dass man Mitglied im Verein wird, Mitgliedsbeiträge zahlt und dann an allem teilnehmen kann was interessiert, richtig? Bzw. dann eben auch Vereinsleben, was noch dazu kommt.

    Und bzgl. der Rasse scheine ich vor dem Pudel kapitulieren zu müssen. :lol:

    Du hast geschrieben dass du eigentlich nur kein Agi machen möchtest. Was nicht auf deiner Liste von möglichen sportlichen Aktivitäten vorkommt aber zum Pudel wirklich genial passt ist Obedience. Hast du da schon mal reingeschnuppert? Denn da spielt anders als im IPO die Größe keine Rolle.

    Ehrlich gesagt nein. Noch nie näher mit Obedience beschäftigt, noch nie zugesehen. Hat mich bisher nie gereizt, das kam mir irgendwie so... öde vor. Ich habe nach einigem Lesen hier aber schon erkannt, dass das wohl ein Vorurteil ist. Also lohnt es sich wohl mal, sich das anzusehen. Das werde ich dann in naher Zukunft mal machen. Aber sollte ich mich nicht dafür erwärmen können, könnte ein Kleinpudel ja sicher auch mit Mantrailing und/oder Dummy glücklich werden. Prinzipiell hält mich nichts vom Pudel ab, ich kenne nur keinen einzigen Kleinpudel persönlich. Im Forum sind sie zwar häufig, aber draußen sehe ich niemals einen Pudel. Stimmt es denn, dass man bei KP sehr lange Vorlaufzeit braucht? Also dass die relativ schwer zu kriegen sind? Farbe wäre mir egal.

    Was GP und IPO angeht verstehe ich schon was du meinst. Ist wie in der Rettungshundearbeit, wenn der Ausbilder einfach mit einem bestimmten Typ Hund nicht klarkommt wird das nix, auch wenn der Hund in einer anderen Staffel ohne Probleme tauglich wäre.