Das Problem ist da einfach das Gewicht. Ich kenne nur riesige Großpudel, die sogar aus dem Standard raus sind. Ich habe noch nie einen Großpudel gesehen, der am unteren Rand des Standards geblieben wäre. Und mir ist das noch tragbare Gewicht wirklich wichtig. Sonst klar, wäre ein GP optimal für das, was ich vorhabe.
Beiträge von Stachelschnecke
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Vielen Dank @Hummel, @Lucy_Lou und @oregano !
Ich befürchtete es schon, dass sich in der Größenklasse nichts findet, was zum IPO taugt. Nun gut, sehr schade, aber man kann nicht alles haben. Abgesehen von meiner Anfrage dabei- Hummel, wenn du einem Anfänger einen IPO Hund empfehlen müsstest, was würdest du da vorschlagen? Ich habe es jetzt schon öfter gehört, dass man schief angesehen wird, wenn man als Frischling auf den Platz kommt und gleich nen Mali dabei hat, ohne je IPO gemacht zu haben. Was wäre denn eine sinnvolle Alternative, um sich gemeinsam mit dem Hund in den Sport einzufinden?
Zu mir denke ich, würden alle vorgeschlagenen Rassen prinzipiell passen. Um einen Pudel schleiche ich schon ewig rum, und ein Sheltie würde aufgrund seiner sanften Art meinen Mann sehr glücklich machen. Ein kleiner Terrier wäre so voll meins (Norfolk/Norwich, oder sogar auch Yorkie). Hach. Dann werde ich die drei Rassenarten mal in die nähere Auswahl nehmen.
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Ich mochte das Buch total gerne

Es hat einfach ein unkonventionelles Thema, sich in jemand anderen zu vergucken obwohl man fest vergeben ist.
Aber Emmi ist zwischendurch etwas nervig das stimmt.Du bist nicht allein, viele lieben das Buch!

Finde ich interessant, dass du das Motiv des virtuellen Fremdgehens so zentral fandest, ich fand, das war eher Hintergrundmusik. Das Thema an sich, also die Schilderung von Verliebtheit trotz Beziehung finde ich aber auch megaspannend- gerade deswegen hätte ich mir hier einfach mehr Substanz gewünscht. -
Ich hätte auch gerne mal eine Einschätzung. Der nächste Hund soll bei mir aus dem TS kommen, aber danach soll's ein Welpe werden (der ging aber auch im TS, wenns die Rasse da gibt). Und da fände ich es nett, mal euren Rat zu hören.
- Größe maximal 45cm, ca. 15 Kilo. Nicht sehr viel schwerer und größer, das ist ein wichtiges Kriterium für mich, da das das Maximum ist, das ich noch tragen kann. Eine Untergrenze hinsichtlich Größe und Gewicht habe ich nicht- dämliche Hundekontakte und Großmotoriker gibt's hier nicht, daher ist auch ein sehr kleiner oder leichter Hund kein Problem.
- Fell ist egal, rein optisch habe ich zwar Präferenzen, aber die sollen erstmal hinten an stehen. Viel Fellpflege ist für mich okay, da würde ich auch viel Spaß dran haben. Wenig Fellpflege auch gut, das ist unkompliziert.
- der Hund kann und soll gerne überallhin mitkommen, auf Umweltsicherheit würde ich dann besonderen Wert legen. Egal ob mehrtägige Wanderungen durch die Botanik oder in die Stadt- ich mag den Hund am liebsten dabei haben. Generell habe ich absolut nichts gegen Hunde, die eher abnehmbare Körperteile sind und ständig an einem drankleben. Mag ich gerne.
- Beim Benehmen hinsichtlich Fremden wäre mir Ignoranz am liebsten, aber freundlich geht natürlich auch. Ich habe es am liebsten, wenn der Hund deutliche Unterschiede zwischen Familie und nicht- Familie macht. Ich komme sowohl mit absoluter Ignoranz wie auch mit labbimäßiger Freundlichkeit klar.
- Jagdtrieb ist so eine Sache... ich denke mal, ich könnte da schon dran arbeiten, dass Hundi freilauftauglich wird. Aber ein Hund, der draußen permanent mit der Nase auf dem Boden hängt, nur von Mäuseloch zu Mäuseloch zerrt und die Ohren zumacht und mich gar nicht mehr bemerkt, würde mich wahnsinnig machen. Ich war mal mit einem Husky unterwegs, der sah mich nur als Requisite und ich hätte auch sonstwer an der Leine sein können. Also so nicht.
- Wachtrieb/Schutztrieb: Gern gesehen, wenn Hundi das mitbringt, darf er gerne das Haus bewachen. Auch Schutztrieb ist mir nicht fremd, komm ich klar mit, ist kein Problem.
- Sport: Ich würde mir eine Sportart aussuchen und die dann mit Herzblut betreiben- also so richtig mit Prüfungen und allem drum und dran und von mir aus auch ständigem Besuch auf dem Hundeplatz. In Frage kommen da für mich Mantrailing, Dummyarbeit oder IPO. Agility auf keinen Fall. Ich möchte also auf jeden Fall eine Rasse, die da auch ambitioniert genug ist und richtig Bock aufs Arbeiten hat.
Ich glaube, das war's soweit erstmal. Habt ihr Vorschläge?

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Ich sage: Ja, das geht. Aber sicher nicht bei Hinz und Kunz. Wie ihr ja auch schon sagt, ungezügelt jagen dürfen auch jagdlich geführte Hunde nicht, insofern müssen die auch kontrollierbar bleiben. Ich bin also durchaus der Meinung dass man auch Spezialisten mit entsprechender Ersatzbeschäftigung glücklich machen kann, aber das muss dann auch der Spezialrichtung angepasst sein. Ich hätte zum Beispiel nie einen Retriever ohne Dummyarbeit probiert zu haben und niemals einen Pointer oder Bretonen oder wasweißich ohne aqäquate Nasenbeschäftigung. Im Alltag muss man dann natürlich auch ziemlich auf den Grundcharakter der Rasse achten- ein Weimaraner hat z.B. eine Schärfe, die einem Setter komplett abgeht. Das sollte man zu handeln und zu nutzen wissen. Daher finde ich es zwingend, dass man sich vorher sehr genau überlegt, wie diese spezielle Art von Jagdhund zufrieden sein könnte. DJT die fromm wie ein Lamm sind, sind rar gesäht- und das soll ja auch so sein. Ich würde also schon versuchen, die Schärfe nicht einfach zu deckeln sondern für die Arbeit zu nutzen. Aber das erfordert Organisation und einen Plan- und zwar im Vorfeld, damit man einfach einen Weg hat. Dann jedoch: Klar! Ich bin nicht grundsätzlich der Meinung, dass manche Jagdhunde nur in Jägerhände gehören. Solange man weiß, was man da hat.
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So ihr Lieben.
Kurz: Das Geld für 'Gut gegen Nordwind' kann man sich meiner Meinung nach sparen.
Lang: Ich fand die Idee gut- und auch die Form in der es geschrieben ist (Emails, ausschließlich) hat mich nicht gestört, im Gegenteil. Mal ganz nett. Leider haperte es bei mir dann an zweierlei Dingen- zum Einen an den beiden Protagonisten, Emmi und Leo. Emmi ist eine selbstverliebte, oberflächliche, eifersüchtige, kontrollversessene Zicke- wenn das die Durchschnittsfrau ist, mit der ich mich identifizieren soll, Prost Mahlzeit. Leo ist ein pseudointellektueller Waschlappen, der, egal wie sehr sie ihn anzickt und beleidigt, immer wieder nachgekrochen kommt und sie pflichtschuldigst bewundert. Selbstverständlich sind beide ausnehmend attraktiv und müssen das einander auch immer wieder bestätigen, logo. Emmi ist glücklich verheiratet, reagiert aber extrem eifersüchtig auf alle Frauen, die eventuell in Leos Leben eine Rolle spielen könnten. Sie verkuppeln Leo z.B. mit ihrer besten Freundin (weil, Emmi selbst ist ja nicht zu haben), aber als die beiden sich wirklich treffen und gut verstehen, rastet sie dann aus und benimmt sich wie ein eifersüchtiger Teenie.
Im Grunde kann man das Buch inhaltlich so zusammenfassen: Zwei Personen lernen sich zufällig über Emailkontakt kennen und fangen an, über Nichtigkeiten zu schreiben. 3/4 des Buches handeln davon, dass sie darüber diskutieren, ob sie sich treffen sollen oder nicht. Es ist ein ewiges Hin und Her und beständiges sich-im-Kreis-drehen ohne Ergebnis. Interessant ist dass der Autor es schafft, wirklich 200 Seiten mit absoluten Belanglosigkeiten zu füllen. Eigentlich handeln die Dialoge nur davon, dass die Figuren sich gegenseitig auseinander nehmen, ohne jemals über relevantes zu sprechen oder sich wirklich über ein Thema zu unterhalten. Oder auch nur über ihr eigenes Wesen. Ich dachte, über tausend 5-Sterne Bewertungen auf Amazon können sich doch eigentlich nicht irren- jetzt muss ich sagen, ich hätte in der Zeit wirklich produktivere Dinge machen können, wie z.B. meinen Zimmerpflanzen beim Wachsen zuzusehen.
Die Begeisterten sagen, das sei eine große, unkonventionelle, spannende Liebesgeschichte. Ich habe oft das Gefühl, dass die Allgemeinheit irgendwie Liebe anders definiert als ich- Besessenheit und Co -Abhängigkeit ist große Liebe, und respektloses Verhalten ist spannend. Nein, mit echter Liebe hat dieses Buch mal so gar nichts zu tun.
Ich finde das total schade, denn man hätte soviel aus der Idee machen können.
Und- oh Graus- eine Fortsetzung gibt es auch noch. Die schenke ich mir, die Spoiler dazu haben mir gereicht.
Fazit: Äh, nö.
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Ich hab jetzt die Trilogie rund um die Familie Melzer in der “Tuchvilla“ in Augsburg fast durchgelesen und sie hat mir wirklich gut gefallen. Wer es mag, eine Familie durch ein Jahrzehnt zu begleiten, die damaligen Gefälle von Diener- und Herrschaft mitzubekommen, den Ersten Weltkrieg und den Umbruch nach dem Kaiserreich, dem kann ich die Bücher nur empfehlen.
Was steht denn da eher im Vordergrund? Eher die Familiengeschichte oder eher die Politik in der Welt drumherum?

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Wer macht denn eigentlich die nächste Liste? Hab ich da wen verpennt?
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Ja, dieser Thread hier ist schlecht für die Brieftasche!

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Habe die Bücherdiebin beendet- sehr gut und interessant, mit einigen Schwächen. Aber schön, es gelesen zu haben.
Dann einen Thriller geschnappt, 'So bitterkalt' von Johan Theorin. Spielt in Schweden, die Region kenne ich, insofern natürlich cool; abgesehen davon dass das Buch dringend nen anständigen Titel bräuchte hat's mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Spannend und stellenweise fein gruselig, nur das Ende war unbefriedigend. Aber was soll's, war nett und flott gelesen- vielleicht lese ich es auch nochmal im Original, es ist gar nicht so einfach, hier auf dem Laufenden bezüglich der schwedischen Neuerscheinungen zu bleiben. Dann 'Der Gefange des Himmels' von Zafon als Vorbereitung auf 'Labyrinth der Lichter' gelesen. Ist ja mein Lieblingsautor, insofern, solide Qualität, aber nicht sein bestes Buch. Als nächstes kommt jetzt 'gut gegen Nordwind', so als Zwischenhäppchen, und dann widme ich mich endlich dem 1000-seitigen 'Labyrinth der Lichter' von Zafon. Das steht seit Monaten hier und ich bewundere es, nehme es immer wieder raus, blättere, schnüffele dran... ich trau mich gar nicht anzufangen, denn- damit ist die Reihe zuende. So habe ich es noch vor mir, wenigstens. Ergibt das irgendeinen Sinn.
