Beiträge von Stachelschnecke

    Hallo! Ich hoffe, ich poste das hier jetzt richtig - ist nach der Vorstellung mein erster richtiger Beitrag! kissing-dog-face-w-closed-eyes

    Leider wurde bei meinem Malteserjungen Chilli (13,5) im Februar ein Milztumor gefunden, er hat zwar die Operation sehr gut, aber dann die Metastasen nicht überstanden und letzte Woche den Kampf verloren. Es hat mich über die Monate schwer gerissen, aber es hat mir geholfen, hier immer wieder mitzulesen. Es ist weiterhin nicht wirklich real, dass er jetzt nicht mehr da ist.

    Bereits vor einigen Wochen war klar, dass ein Leben ohne Hund nicht mein Leben ist und so zieht in zwei Wochen der kleine Pepper ein. Ihr könnt ihn auf dem Profilbild sehen. Ich stehe also noch irgendwo in der Verarbeitung all dessen, was seit Februar passiert ist und freue mich trotzdem auf das neue Hundekind. Er wird dann knapp 10 Wochen alt sein, ich habe ihn neulich schon mal besucht und alles vorbereitet. Mein vorheriger Hund war der beste, einfachste, liebste Hund der Welt, lustig, selbstbewusst, positiv - da wird es Pepper schwer haben. Aber trotzdem ist für mich natürlich klar, dass ich mit ihm von vorne anfange und er eben ist, wie er ist und wir mit der Zeit ebenso zusammenwachsen.

    Da ich aber nicht mehr nur länger still mitlesen wollte, sondern mich auch offiziell vorstellen und hier dann aktiv mit ins Gespräch gehen: ich freue mich auf den Austausch mit Euch und auch schon auf meine zahlreichen Hilfebeiträge als Wieder-Jungmutter in der Welpenecke! grinning-dog-face

    Herzlich Willkommen!

    Ich würde mich sehr freuen wenn du uns an der Welpenzeit deines Zwergs teilhaben lässt, Malteser finde ich ganz besonders toll.

    Es ist ganz wichtig, dass du ans Schlafen kommst. Schlafmangel lässt einen dünnhäutig werden, die Nerven sind dann nicht die besten, Tränen kommen schneller. Es ist gut, wenn jemand dir den Welpen für ein paar Stunden abnimmt, damit du schlafen kannst. Allerdings sollte derjenige dann nicht mit ihm Spielen oder so. Einfach dabei sitzen und Ruhe vermitteln und aufpassen, dass er sich nicht umbringt oder was anstellt. Also nur beaufsichtigen. Und wenn du geschlafen hast und nicht mehr übermüdet bist, sieht die Welt auch wieder ganz anders aus.

    Tante Anna starb mit sechzehn an einer Lungenentzündung, die aufgrund ihres gebrochenen Herzens und des noch nicht entdeckten Penizillins nicht heilen konnte. Ihr Tod trat an einem Spätnachmittag im Juli ein. Und als Annas jüngere Schwester Bertha daraufhin weinend in den Garten rannte, sah sie, dass mit Annas letztem rasselnden Atemzug alle roten Johannisbeeren weiß geworden waren. Es war ein großer Garten, die vielen alten Johannisbeerbüsche krümmten sich unter den schweren Früchten.

    Der Geschmack von Apfelkernen, Katharina Hagena (Familiensaga)

    Lies ein Buch eines Nobelpreisträgers

    Alles was wir geben mussten- Kazuo Ishiguro /Note 4,0


    Was ich bei dem Thema erwartete: Tiefe Gefühle, Sinnkrisen, Spannung, schillernde Charaktere. Was ich bekam: Seichtes, belangloses Geblubber über Teeniezeug und unlogische Gedankensprünge sowie maßloses Aufblasen von völlig unerheblichem Kleinkram. Unter nem Aufsatz in der Schule würde stehen: Thema verfehlt. Bereits nach den ersten zwanzig Seiten war ich in der REM Phase. Was gut war: Das Buch ließ mich gut einschlafen.


    Spoiler anzeigen
    • Lies ein Buch, das die Flora im Titel oder auf dem Cover trägt
    • Lies ein Buch, das von einem anderen DF-User empfohlen wurde
    • Autoren entdecken I: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Karin Slaughter, Joy Fielding, Ursula Poznanski, Charlotte Link, Linda Castillo, Monika Feth
    • Lies ein Buch, das mit demselben Buchstaben anfängt wie dein Nickname/ So viele Jahre, Carla Freieck, Note: 2,5
    • Lies ein Buch, das mehr als 550 Seiten hat/ Der Übergang, Justin Cronin, Note: 1,5
    • Lies ein Buch, das in einem eher unüblichen Land oder einer unüblichen Gegend spielt
    • Lies ein Buch, das vor 1980 geschrieben wurde
    • Lies ein Buch, das du dir ausgeliehen hast
    • Lies ein Buch eines Genres, das du eigentlich eher meidest
    • Lies ein Buch, das eine Zahl im Titel beinhaltet
    • Autoren entdecken II: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Stephen King, Dan Brown, Ken Follett, Dean Koontz, Tracy Chevalier
    • Lies ein Buch, in dem ein Tier eine große Rolle spielt
    • Lies ein Buch, das einmal in einer Leserunde zur Auswahl gestellt wurde, es aber nicht geschafft hat (Hier mal eine Liste vom Februar 2018, wird eventuell nächstes Jahr mal hier überarbeitet, kam bisher noch nicht dazu, aber so habt ihr schon mal etwas Auswahl)
    • Lies einen Klassiker/ Die Dame mit dem Hündchen, Anton Tschechow, Note: 3,0
    • Lies ein Buch, das dich öfter zum Schmunzeln gebracht hat/ Wenn der Rest der Welt schläft- Rhys Thomas, Note: 3,0
    • Lies ein Buch, das verfilmt wurde
    • Lies ein Debüt
    • Lies ein Buch, das eine Farbe im Titel trägt/ Die Henkerstochter und der schwarze Mönch- Oliver Pötzsch, Note: 2,0
    • Lies einen Bestseller aus 2018
    • Lies ein Buch, dessen Protagonist mit demselben Buchstaben anfängt wie dein richtiger Name
    • Lies ein Buch mit einem Cover, das du sehr schön oder ansprechend findest
    • Lies ein Buch, das du neu gekauft hast (Auch Mängelexemplare)
    • Lies ein Buch über eine Kultur eines anderen Landes oder Volkes (oder in dem viel darüber geschrieben wird)/ Und über mir das Meer- Mary Linn Bracht, Note: 2,5
    • Lies ein Buch, das eins der vier Elemente im Titel oder Cover trägt
    • Lies einen historischen Roman
    • Lies ein Buch mit weniger als 250 Seiten/ Süden und Westen- Joan Didion, Note: 3,5
    • Lies ein Buch, das schon lange auf deinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) liegt
    • Lies ein Buch, das entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielt
    • Lies ein Buch, das eine Verneinung ("kein", "nie", "nicht", "niemals", etc.) im Titel trägt
    • Lies ein Buch eines Autors, von dem du bisher noch nichts gelesen hast
    • Lies ein Buch, in dem Tod, Krankheit und/oder Trauer eine große Rolle spielen
    • Autoren entdecken III: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Jules Verne, George Orwell, Robert Louis Stevenson, H.G. Wells, Frank Schätzing
    • Lies ein Buch, das aus Kurzgeschichten besteht
    • Lies ein Sachbuch/ Living with honour- A Pagan Ethics- Emma Restall Orr, Note: 1,5
    • Lies ein Buch aus deiner Kindheit/ Hanni und Nanni geben nicht auf- Enid Blyton, Note: unerheblich, Kinderbuch und Nostalgie
    • Lies ein Buch, das du auf dem Flohmarkt erstanden hast
    • Lies ein Buch, das zum Thema "Sonne, Mond und Sterne" passt (Ob Titel, Cover, Inhalt, egal)
    • Lies ein Buch, dessen Titel aus drei Wörtern besteht
    • Autoren entdecken IV: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Franz Kafka, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Berthold Brecht, William Shakespeare
    • Lies ein Buch eines Nobelpreisträgers/ Alles was wir geben mussten- Kazuo Ishiguro, Note: 4
    • Lies ein Buch, das auf einer wahren Begebenheit basiert
    • Lies ein Buch mit über 650 Seiten
    • Lies ein Buch, das aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird/ Triumph und Fall- Jeffrey Archer, Note: 4
    • Lies ein Kinder- oder Jugendbuch/ Der Junge im gestreiften Pyjama- John Boyd, Note: 3,5
    • Lies ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht
    • Lies ein Buch eines deutschen Autors

    Danke fürs rufen! :smile:

    Stimmt, ich hab das gerade durch. Ein Papillon ist kein Aussie, aber ich habe noch nie einen Welpen getroffen oder gehabt, der so agil (das ist jetzt positiv ausgedrückt) ist. Blutig hat er mich nicht gebissen, aber es war kaum eine Berührung möglich, ohne dass er es probiert hat und die Zähne in jeden Flecken Haut geschlagen hat. Zur Ruhe kam er selten, eher so wie ein Duracell Hase.

    Quieken und ignorieren oder wegdrehen hat bei uns bei der Beißerei nicht geholfen- ich musste da schon energischer werden. Habe ich mich nur weggedreht, hat er sich eben auf meine Haare oder meinen Pullover gestürzt. Natürlich bin ich nicht gewalttätig geworden und das mit dem Unterwerfen vergisst du bitte (da stimmt dein Gefühl, das ist absoluter Mist), aber ich habe schon sehr deutlich gesagt, dass ich darauf keinen Bock habe. Sprich, ich habe tatsächlich sehr streng 'nein' gesagt und habe ihn auch durchaus nicht allzu sanft weggeschoben. Dann bin ich aufgestanden und gegangen bzw. habe unterbrochen, was wir gerade getan hatten. Gleiches abends im Bett wenn ich schlafen wollte. In der Anfangszeit meinte er, wenn ich mich hinlege und Licht ausmache ist Party angesagt. In eine Box wollte ich ihn nicht packen, also habe ich auch hier ziemlich streng gemaßregelt und ihn von mir geschoben, wenn er mich nicht in Ruhe lassen wollte.

    Dann war es tatsächlich recht schnell ausgestanden. Was ich da wichtig finde: Welpi muss sehen, dass du es ernst meinst. Ich war wirklich tödlich genervt von dem ständigen Getacker, deswegen war meine Strenge echt. Das hat gewirkt. Manchmal ist es kurz und schmerzlos besser als ewig langes drumrumeiern.

    Was auch bei uns sehr geholfen hat gegen die Unruhe war räumliche Beschränkung. Wie gesagt, ich wollte keine Box. Aber ich habe dafür gesorgt dass er, während ich beispielsweise am Computer arbeite, nicht mehr den Raum wechseln kann. Er ist sonst permanent durch die Räume gerast um nur ja nichts zu verpassen. Als ich alle Türen zumachte, legte er sich einfach zu meinen Füßen zum Schlafen hin. Inzwischen kann ich die Türen wieder offen lassen. Bei der Reinheitserziehung hat das übrigens auch geholfen, weil er sich nicht in eine unbemerkte Ecke zurück ziehen und dort pieseln konnte. Ich finde die Idee mit dem Gitter deswegen sehr gut! Bin ich zu spät drauf gekommen, sonst hätte ich das auch ausprobiert. Begrenzung nimmt dem Welpen Stress. Gerade Aussies wollen auch kontrollieren, ich denk mir, die neigen dann auch sehr zum rumtigern und rumhampeln.

    'Mein ist die Rache' ist soeben auf meine Wunschliste gehüpft. Das würde ich gern lesen.

    Heute in der Post: Ein Reziexemplar. 'Die Karte der zerbrochenen Träume' von Zen Joukhadar. Bin gespannt!

    "Sommer 2011. Nour ist als Kind syrischer Einwanderer in New York geboren. Als ihr Vater stirbt, beschließt Nours Mutter, in ihre Heimat Syrien zurückzugehen. Doch das Syrien, das Nours Eltern noch kannten, gibt es nicht mehr. Schon bald erreicht der Krieg auch das ruhige Stadtviertel von Homs, in dem die Familie lebt. Als ihr Haus von einer Granate zerstört wird, fällt die Entscheidung, das Land zu verlassen. Ziel ist Spanien, und der Weg wird die Familie durch Jordanien, Ägypten, Libyen, Algerien und Marokko führen. Auf der Suche nach Trost und Ablenkung erzählt sich Nour während der Flucht die Fabel von Rawiya, einer jungen Abenteurerin, die sich im 12. Jahrhundert dem berühmten Kartografen al-Idrisi anschließt, um die Kunst des Kartenzeichnens zu erlernen. Viele Orte, die Rawiya durchreist, liegen auf der Route von Nour und ihrer Familie. Damals wie heute lauert Gefahr. Bis Nours Mutter vor einer Entscheidung steht, die die Familie für immer auseinanderreißen könnte."