Beiträge von Billi

    Achso, wenn es um den Stresslevel vom Hund (und nicht von den unautorisierten Besuchern :hust: ) geht, dann von mir auch ein klares Go für den Spitz. Charly macht das schon auch Spaß aufzupassen und zu melden. Besuch würde er von sich aus nicht reinlassen - da müssen wir leider immer noch oft drüber diskutieren, allerdings haben wir auch kaum Gäste. Aber wenn der Besuch drin ist, legt sich Charly irgendwo hin und pennt. Von einigen lässt er sich auch kraulen. Man muss nur aufpassen, dass er nicht ne zweite Einlasskontrolle macht, sobald jemand mal kurz raus geht und dann wieder „neu“ in den Raum kommt. :roll:

    Mein persönliches Highlight zum Thema „Besuch“ war, als Charly sich eines Tages vom offen stehenden Büro (den Schwiegervater zu erziehen ist mir noch nicht gelungen…) in den Verkaufsraum geschlichen und die Tür bewacht hat. Die hereinkommende und glücklicherweise hundeaffine Kundin ließ sich von seinem Gekläffe nicht beeindrucken und sagte „Platz“, woraufhin er sich vor sie legte und weiter bellte, bis mein Mann dazu kam. :headbash: Danach ließ er sich nach allen Regeln der Kunst von der Kundin durchkraulen und wurde dann wieder ins Büro verfrachtet und der Schwiegervater vor die Tür gesetzt. :sweet:

    oregano Mein Großspitz ist ziemlich unentspannt bei Besuch. Ich habe ihn aber auch ursprünglich genau für diese Aufgabe geholt: Stellen und Verbellen von Leuten, die den Hof betreten ohne dass ich es merke. Da war er mir fast etwas zu überambitioniert dabei (außerdem bin ich umgezogen und jetzt passt das nicht mehr so gut).

    Ich habe den Eindruck, dass manche weißen Großspitze da etwas „menschenfreundlicher“ sind als Charly. Vielleicht durch die Einkreuzung vom Samojeden, der bei Charly allerdings höchstwahrscheinlich auch drin ist. Aber was da wie stark ausgeprägt ist, weiß man halt vorher nicht, genau wie beim Jagdtrieb.

    Ansonsten vielleicht mal bei den Mittelspitzen umschauen? Die werden ja schon länger als reine Begleithunde gezüchtet. Leni ist ja aus dem Tierschutz, aber wäre super happy auf nem Hof und auch seeeeehr menschenfreundlich (also genau das andere Extrem xD).

    Ich mache mit meinem Großspitz Rally Obedience. Er liebt es! Aber wenn man etwas Neues ausprobieren will, muss man schon ganz schön Überzeugungsarbeit leisten. Und wenn man ihn überzeugt hat, aufpassen, dass Herr Spitz noch zuhört und nicht einfach selbst schon Mal das macht, wovon er denkt, dass es als nächstes gefragt sein könnte. Wobei, das „Problem“ hab ich eigentlich bei beiden. Sind halt keine Hütehunde. :lol:

    Wenn man sich die Seite von Robbie bei der Spitznothilfe anschaut, wird darunter ein weiterer Beitrag von einem Robbie, gleiches Geburtsjahr, gleiche Region, angezeigt. Vielleicht ist das ja wirklich schon die ganze Vorgeschichte: Besitzerwechsel und einmal schmerzhaftes Zeckenziehen. Man weiß ja nicht, wie daran weitergearbeitet wurde, dass er sich nicht mehr im Fell „rumsuchen“ ließ, und vielleicht ist es auch gar nicht derselbe Hund, der ein Jahr später im Tierheim saß, aber es wäre schon ein arger Zufall…

    https://www.spi-no.de/t8056f112-Robb…es-Zuhause.html

    Ich finde es jedenfalls unendlich traurig für das Spitzchen. Wieder ein gescheiterter Versuch, wieder ein Vertrauensverlust. Aber für solche Hunde gibt es leider nicht viele passende Plätze. Ich hoffe sehr, er hat inzwischen ein Zuhause gefunden, wo er für immer bleiben darf und wo man ihm seinen Stress nehmen kann.

    Ich will den beiden, die es mit ihm „versucht“ haben, auch keine Vorwürfe machen (obwohl ich bei der Abgabeszene glaube ich nicht so nette Sachen von mir gelassen hab. :pfeif:). Ich kann das voll nachvollziehen, dass man es nicht gut aushalten kann, wenn man so einen Stresskeks hat und es statt besser immer schlimmer wird. Hab gestern ganz doll meinen Stresskeks Charly knuddeln müssen, als ich die Sendung gesehen hab. Es dauert lang, richtig lang, und es wird sich nie in Luft auflösen, aber es lohnt sich am Ende sehr (bitte erinnert mich an diesen Satz, wenn ich Charly mal wieder im Tierheim abgeben will |) ).

    Bei diesen Hunden darf man es nicht „versuchen“, den Fehler habe ich auch viel zu lange gemacht. Diese Hunde muss man wollen und können und die Rückgabeoption sofort aus seinem Kopf streichen, sobald sie das Haus betreten haben. Die merken jeden Zweifel.

    Ich frag mich gerade, warum der neue weniger kostet :???: Aber wenn ich das richtig sehe, unterscheiden sich die beiden Modelle ja nur anhand der Bürsten. Wenn die Garantiezeit gleich ist, würde ich wohl schauen, welcher V8 letztendlich günstiger ist - und zwar inklusive aller Bürsten, die du brauchst. Keine Ahnung, wie viel eine Bürste extra kostet und was du für Böden hast. Ich hab den V11 Absolute und bin recht zufrieden mit der Auswahl an Aufsätzen. Habe bis eben aber auch gedacht, dass der Animal mehr dabei hätte als der Absolute :headbash: