Beiträge von Billi

    Ich war zwar noch nie stark übergewichtig, aber doch zumindest unfit und vor allem super lauffaul. Für mich hat es einfach keinen Sinn gemacht, alleine raus zu gehen. Das mit den Sozialkontakten war auch so eine Sache…

    Also ja, ein Hund kann wunderbar motivieren, den Hintern hoch zu bekommen. Meine Fitness hat sich auch nach und nach gesteigert, war allerdings nie so schlecht wie bei der TE. Einen Husky würde ich heute immer noch nicht haben wollen, geschweige denn körperlich auslasten können. So sportlich bin ich dann doch nicht, obwohl mir mehrstündige Wanderungen in flottem Tempo nichts mehr ausmachen.

    Das kam durch meinen Spitz mit der kaputten Pfote, der aber trotzdem ein ganz normales Bewegungsbedürfnis hatte. Heute mit inzwischen 10 Jahren nicht mehr so, aber das auch nur wegen der kaputten Pfote. Die gleich alte Hündin läuft mir beim flotten Gassi immer noch davon.

    Bevor ein eigener Hund ging, habe ich mich auch um andere Hunde gekümmert. Das ist tatsächlich eine wunderbare Alternative für alle Beteiligten.
    Vor allem eine günstige! Denn ja, Hunde sind teuer, auch in jungen Jahren. Meinen Spitz habe ich 2,5-jährig bekommen. Seine Vorbesitzerin hat da immer noch den Kredit abbezahlt, den sie wegen dem Unfall mit der Pfote aufgenommen hat. Ich wiederum habe mich durch sämtliche zum Teil wirklich teure Futtersorten gekämpft, weil er unter unerklärlichem Durchfall litt. Erst letzte Woche hatte ich einfach mal so eine Tierarztrechnung von über 200€, nur für Wurmkur, eine Auffrischungsimpfung und einmal Analdrüsen entleeren. Letzteres Problem hat er auch von Anfang an. Wenn da eine Krankheit mit Diagnostik, Medis und vielleicht noch OP dazu kommt, wird es schnell vierstellig.
    Zudem habe ich hunderte Euros zu Hundetrainern getragen und das über Jahre.

    Heute habe ich ein teures und ein günstiges Hundehobby. Das günstige ist Rally Obedience im Verein, aber da muss man halt auch erstmal hinkommen. Und das mache ich zusätzlich zu der Bewegung beim Gassi, sonst hätten die Hunde gar nicht die Ruhe dazu, sondern wären vor lauter überschüssiger Energie unerträglich. Das merke ich an Tagen, wo es wegen der Arbeit vorher nur für kurze Löserunden gereicht hat. Das teure Hobby ist nur deswegen teuer, weil ich da viel fahren muss und ordentlich Benzin raushaue (Rettungshundearbeit). Aber mein junger Collie brennt dafür und ich auch.
    Man kann bei derlei Hobbys, besonders im Verein (in jedem Verein übrigens), wunderbar Kontakte knüpfen. Das würde ich dir sehr empfehlen, auch wenn es wie überall manchmal menschelt. Aber bitte mache, falls du mal einen Hund hast, einen großen Bogen um Hundewiesen. Glaube mir, damit versaust du dir auf Dauer den Hund.

    Ja, ich. Hab ihn zwar noch nicht so oft benutzt, aber ich war ganz zufrieden damit. Habe ihn bis jetzt für Pipiflecken gebraucht und der Geruch ging gut raus. Für ne größere Reinigungsaktion (komplettes Sofa oder so) ist er aber nicht geeignet. Ich krieg schon Rückenschmerzen beim Gedanken daran.

    Ich kann deinen Freund sehr gut verstehen und dich natürlich auch. Das Problem ist nur, dass euch und vor allem dem Welpen die Zeit davon rennt. Die Ansätze mit der Therapie etc. sind gut und sehr sinnvoll, aber nichts davon lässt sich so schnell umsetzen, dass es euch jetzt mit dem Welpen hilft. Es kann sehr lange dauern, bis man einen Therapieplatz bekommt und selbst wenn du morgen einen hättest, schnippst der Therapeut ja nicht mit den Fingern und das Problem ist gelöst. Das alles braucht Zeit, die ihr gerade nicht habt.

    Auch den Welpen wieder zurück zu geben, wird die Situation nicht auf null zurücksetzen, wie du ja auch schon gemerkt hast. Deswegen würde ich an deiner Stelle alle Kraft zusammen nehmen und JETZT einen (!) Versuch starten, ob es nicht doch mit diesem Hund klappen kann. Setz dir ein Zeitlimit von meinetwegen zwei Wochen. In dieser Zeit musst DU herausfinden, unter welchen Bedingungen es mit dem Hund funktionieren kann oder ob er doch wieder ausziehen muss. Dabei kann dir niemand helfen, auch dein Freund nur bedingt. Er kann nur hinter dir stehen und dich unterstützen, was ja auch schon sehr viel ist.

    Stell die zwischenmenschlichen Sachen alle hintenan, das vergeudet nur unnötig Zeit und verkompliziert die Sache.

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    Ich bin kein Psychologe, aber ich habe das Gefühl, dass dieses Problem kein Hundeproblem ist, sondern dass sich hier vielleicht ein zwischenmenschlicher Konflikt auf den Hund übertragen hat. Ich kann mich natürlich auch täuschen.

    Die kommende Zeit gehört nur euch und dem Welpen und ja, da darf man auch mal die Schwiegerfamilie ausladen - das kann ja auch dein Freund machen und das geht ja auch diplomatisch.

    Vergiss Überlegungen, die in die Richtung gehen, was man so normalerweise macht oder machen sollte. Das ist keine normale Situation, da muss man auch mal andere Wege einschlagen. Nimm den ganzen Druck raus, hör nicht auf die anderen, hör nur auf dich. Und wenn es eine Person in der Familie gibt, die sich gerne und gut um den Zwerg kümmert, dann nimm diese Hilfe an, es wird ihm definitiv nicht schaden.
    Wenn du dir ausreichend Luft verschafft hast, dann nähere dich dem Welpen nochmal ganz ohne Erwartungen an und schau, was passiert. Vielleicht werdet ihr Freunde, vielleicht auch nicht. Vielleicht kannst du dich mit um ihn kümmern, eventuell auch nicht. Alles ist okay. Und wenn du am Ende der zwei Wochen merkst, es geht wirklich gar nicht, in keiner Situation, dann hast du zumindest alles versucht und kannst dir keinen Vorwurf machen.
    Denk nicht daran, wie es weitergeht, wenn es nicht klappt, das baut nur noch mehr Druck auf. Gönn dir die zwei Wochen Bedenkpause, um in dich hinein zu spüren.

    Puh, eine sehr sehr schwierige Situation. Ich würde dir und deinem Freund raten, zuallererst emotionalen und am besten auch physischen Abstand zu seiner Familie zu gewinnen. Ein dermaßen übergriffiges Verhalten geht gar nicht. Diese Sache geht nur euch beide etwas an und deswegen solltet ihr auch die einzigen sein, die in dieser Diskussion um behalten oder abgeben miteinander im Austausch steht.

    Wenn es ein guter Züchter ist, wird der Welpe dort gerne wieder zurück gehen, von dieser Seite aus sehe ich gar kein Problem. Auch wenn die Überlegungen jetzt noch ein oder zwei Wochen dauern, nimm dir die Zeit und nutze sie sinnvoll, um den Welpen musst du dir da noch keine Gedanken machen, für den scheint mir das noch ein Abenteuer zu sein. Eventuell ist es ihm aber auch mit dem vielen Besuch etwas zu stressig und er dreht deswegen so auf, also noch ein Grund mehr, die Familie deines Freundes auf Abstand zu halten.

    Als nächstes frage dich, wie es dir mit dem Hund geht, wenn dein Freund dabei ist? Wenn du mal ganz ohne Druck und äußere Erwartungen drauf schaust: Kannst du dir vorstellen, mit diesem Hund entspannt zusammen zu leben, wenn du nicht für ihn verantwortlich bist und niemandem etwas beweisen musst? Also dass es im Prinzip der Hund von deinem Freund ist, er sich dann aber natürlich auch um eine Betreuung während seiner Abwesenheit kümmern muss? Wenn ja, wäre das auch für deinen Freund okay? Eventuell kannst du dich ja unter entspannteren Voraussetzungen, ohne verantwortlich für den Kleinen zu sein, doch noch mit ihm anfreunden oder gar etwas mehr. Wenn nicht, ist das auch okay, nur Angst oder Unwohlsein solltest du in deinem eigenen Zuhause natürlich nicht verspüren müssen.
    Vergiss diese Baby-Vergleiche, das baut nur noch mehr Druck auf und es sind total bescheuerte Vergleiche (hab selbst ein Baby, was da von anderen an Erwartungen an einen herangetragen wird und was man für Vorwürfe zu hören bekommt, wenn man nicht die Bilderbuchfamilie darstellt, ist unglaublich - links rein, rechts raus).
    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Situation sich nochmal anders darstellt, sobald der Druck raus ist und ein neuer Alltag eingekehrt ist, in dem sich nicht alles um den Welpen dreht. Aber das ist nur eine Vermutung. Wenn deine Angst so tief verankert ist, dass sie sich nicht abstellen lässt, ist das auch vollkommen okay, nur muss die Lösung dann eben anders aussehen.

    Natürlich stellt diese Situation eure Beziehung auch auf eine harte Probe, aber dafür gibt es andere Anlaufstellen, die ich im Zweifel dafür ansteuern würde.
    Ich drücke euch auf jeden Fall kräftig die Daumen für ein Happy End, egal wie das dann letztendlich aussehen wird. 🍀

    Oh nein, das sieht ja schrecklich aus! Vor allem hinter den Ohren… Dabei ist Emma doch so ne Hübsche! :(

    Ich habe keine Ahnung, wie es rechtlich aussieht, aber spätestens seit meinem letzten Fahrsicherheitstraining hab ich ein ganz schlechtes Gefühl dabei, Taschen lose auf die Sitze zu legen. Die kommen bei mir entweder in den Fußraum und größere Rucksäcke und so werden tatsächlich angeschnallt, wenn es nicht in den Kofferraum passt. So mach ich das mit den Hunden auch: Entweder Box im Kofferraum oder auf dem Sitz angeschnallt. Nur einer darf um Fußraum mitfahren, weil er da auch bleibt. Jedenfalls während der Fahrt. :roll:
    Wahrscheinlich ist das ne Grauzone, aber andererseits kann auch ne Handtasche bei einem Aufprall zu einem gefährlichen Geschoss werden…

    Mir ist das jetzt irgendwie ein bisschen unangenehm, weil hier alles im Bett schläft außer das Baby, das hat ein eigenes neben unserem… 😬

    Wir hatten, als der Zwerg noch so klein war, unheimlich Angst, ihn im Schlaf zu erdrücken und haben das dann halt so beibehalten. Jetzt ist er schon ein halbes Jahr alt und fängt an, uns beim Kuscheln auf die Nase zu hauen, das wollen wir nachts dann auch nicht unbedingt. 🙈