Alles anzeigenAlles anzeigenWenn er e schon Balljunkie ist, tust du ihm mit Ballspielen keinen Gefallen .
Dann fixiert er sich halt nur noch auf seinen Ball und setzt sich gar nicht mehr mit seiner Umwelt auseinander. Das ist wirklich wie drogenabhängig. Und der Ball ist die Droge.
Ist praktisch für den Menschen, weil der Hund dann ja perfekt gehorcht und über dann Ball super zu steuern ist. Sieht bei nichterkennen auch nett aus.
Aber für den Hund ist es massiver Stress.
In meinen Augen tust du auch einen Angsthund damit nichts gutes.
Hm, ich will jetzt auch den Thread nicht sprengen, das geht ja jetzt über die allgemeine Ballfrage hinaus. Das mit dem Stress leuchtet mir grundsätzlich ein, das Problem ist nur, er hat ja sonst auch Stress. Also "perfekt gehorchen" tut er sowieso, weil wir viele Tage haben, an denen er mir nur am Rockzipfel hängt und gestresst die Landschaft scannt. Also es gibt bessere Tage, an denen er sich auch positiver mit der Umwelt auseinandersetzt, aber an vielen Tagen ist es halt nur ein "suchen wovor man als nächstes Angst haben kann". Wenn ich das jetzt damit vergleiche wenn er auf einen Ball reagiert, dann ist letzteres, meiner laienhaften Meinung nach, eher positiver Stress. Also er ist zwar voller Adrenalin, aber trotzdem macht es ihm ja irgendwie Spaß, im Vergleich zum panisch sein? Da kann ich aber natürlich auch ganz falsch legen mit.
Ich würd das ganz nach Bauchgefühl machen.