Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde es ein wenig lustig, dass du für den Beispiel gerade den Chihuahua gewählt hast, der zählt schließlich zu den ältesten Rassen der Welt und ist somit eher genau das Gegenteil von den neuen Rassen, über deren Sinnhaftigkeit so häufig debattiert wird ;)

    Ich finde, dass gute geführte HuTas definitiv Sinn machen und eine tolle Lösung für Berufstätige sein können, die ihren Hund nicht den ganzen Tag über alleine lassen möchten.

    Natürlich ist so eine Betreuung, wenn man sie wirklich fünf Mal die Woche ganztägig nutzt, recht kostspielig. Aber manche Leute können es sich ja doch leisten und dann finde ich es nicht schlecht.

    Ich denke nicht, dass die Bindung deshalb zwangsläufig leiden muss. Jemand, der bereit ist, für seinen Hund so viel auszugeben, damit er nicht den ganzen Tag alleine in der Bude rumliegen muss, wird ja auch in seiner Freizeit "was vom Hund haben wollen" und motiviert sein, morgens oder nach Feierabend sowie am Wochenende etwas mit dem Hund zu unternehmen, ob nun Hundesport, lange Spaziergänge oder sonst was.

    Wäre ich berufstätig und hätte das nötige Geld, würde ich auch darüber nachdenken, den Hund etwa 2 Mal die Woche in einer HuTa unterzubringen. Für die anderen Tage fände ich aber eine Betreuung in der Familie z.B. schöner. Ist eben nicht bei jedem machbar.

    @tinybutmighty Du mußt wirklich ein Maulkorb für einen Chi haben? In Berlin und Potsdam brauchst du für einen Hund dieser Größe nur max eine Tasche. Nicht mal ne Fahrkarte brauchst du für einen Hund der etwa der Größe einer Katze entspricht.
    Bevor du jetzt eine teure Massanfertigung kaufst, erkundige dich lieber genau bei deinen Verkehrsbetrieben oder les dir den entsprechenden Absatz in den Beförderungsbedingungen genau durch.

    Hallo,

    ich wohne in Wien und ja, ist bei uns Pflicht, was ich im Grunde auch ziemlich übertrieben finde, um ehrlich zu sein.

    Vor etlichen Monaten stand mal in einer Wiener Zeitung ein Bericht über eine Frau, die mitsamt ihres Chis aus dem Bus steigen musste, weil sie keinen Maulkorb für ihn dabeihatte.

    Meine Schwester hat meinen Hund früher manchmal morgens mit dem Bus zu meinen Großeltern gebracht und ein Busfahrer hat dann auch mal zu ihr gesagt: "Sie wissen aber schon, dass grundsätzlich jeder Hund im Bus einen Maulkorb tragen muss?"
    Meine Schwester lässt sich von so was aber nicht leicht abschrecken, sagte bloß "Ja" und stieg trotzdem ein :hust:

    Öffis: Ja, Maulkorbpflicht kommt auch noch dazu. Ich habe einen bestellt, den die Züchterin empfohlen hat und werde vorsichtig damit anfangen. Aber in den ersten Wochen wird sie den wahrscheinlich noch nicht so zuverlässig tragen, oder? Ich sehe auch nur sehr selten Hunde in den Öffis, die tatsächlich einen Maulkorb tragen. Es wird also offensichtlich nicht so superstreng gehandhabt. Vermutlich kann man so ein kleines Wollknäuel erstmal unbehelligt ohne Maulkorb mitnehmen. Aber klar, sie muss es lernen für die Zukunft, keine Frage.

    Wenn es bei euch nicht so streng gehandhabt wird, wird es vermutlich keine Probleme geben. Ich denke, solange der Welpe noch einigermaßen klein ist und den "Knuddelfaktor" hat, wird sich niemand aufregen, wenn er mal keinen Maulkorb trägt.

    Ich fahre mit meinem Chi auch viel in den Öffis und habe zwei Maulkörbe gekauft, die ihm leider beide nicht richtig passen. Darum werde ich einen Maulkorb maßanfertigen lassen, im Laden wurde mir aber empfohlen, zu warten, bis er 2 Jahre alt ist, damit der Maulkorb dann auch wirklich ein ganzes Hundeleben lang gut passt.
    Bedeutet, dass Rex derzeit auch ohne Mauli Öffis fährt. Probleme hatte ich damit noch nie, nur einmal wies eine Frau mich darauf hin, dass er keinen Mauli hat. Ich habe ihr versprochen, dass er sie nicht beißen wird :hust: und dann noch kurz erklärt, warum ich derzeit eben noch keinen passenden Mauli habe.

    Ist eurer mal größer, werden die Leute da eventuell öfter reagieren, wenn er keinen Mauli trägt, darum würde ich ihn schon von Anfang an daran gewöhnen.

    Ich habe mir auch nach der Matura (=Abi) den Traum vom eigenen Hund erfüllt, wobei meine Familie ebenfalls einen Vierbeiner wollte und ich noch zuhause wohne. Somit ist Rex im Grunde "Familienhund", wobei eben ich den Großteil des Tages mit ihm verbringe, da ich als Studentin viel Zuhause bin.

    Ich studiere auf Lehramt und habe recht viel Freizeit. Kurz hatte ich einen Nebenjob (hat dann leider nicht so gepasst), das hat aber auch problemlos geklappt, weil es nur 10 Stunden die Woche waren. Zu manchen Studentenjobs kann man den Hund auch mitnehmen, nachfragen lohnt sich also :)

    Ganz wichtig finde ich es, eine zuverlässige Betreuungsmöglichkeit zu haben. Bei mir sind das hauptsächlich meine Großeltern, aber auch eine gute Freundin von mir. Ich kann mich darauf verlassen, dass sie einspringen, sollte ich in späteren Semestern zeitlich stärker eingebunden sein (außerdem kommen auf mich ja auch noch Praktika zu).

    Von den Kosten her muss ich gestehen, keinen großen finanziellen Polster zu haben. Gut, auf meinem Konto liegt noch so einiges, das Geld haben meine Großeltern für mich angespart, und ich versuche, sparsam damit umzugehen, da ich ja derzeit keine fest Einnahmequelle habe.
    Ich weiß, dass im Notfall meine Familie einspringen würde, sollten einmal sehr hohe Tierarzt-Rechnungen auf uns zukommen.
    Ich habe jetzt überlesen, ob deine Familie bereit wäre, dich finanziell im Notfall zu unterstützen, ich fände das schon wichtig, falls du kein eigenes Einkommen hast. Passieren kann immer mal was, wir hatten auch schon Tierarztkosten von insgesamt ein paar hunderten Euro, seit Rex im April 2015 hier einzog.

    Und ich würde auch noch mal nachfragen, ob du den Hund wirklich an die FH mitnehmen darfst. Wenn du nur halbtags weg bist, wäre es zwar möglich, dass der Hund in dieser Zeit alleine bleibt, aber es kommt natürlich auch auf den individuellen Hund und deine Fahrtwege an.

    Futterkosten sind bei uns mit Leckerlis, Kauzeugs etc. insgesamt wohl so 40 bis 60 Euro im Monat, Hundesteuer zahlen wir etwa 70 Euro jährlich, Hundeschulkurse kosten zwischen 100 und 200 Euro. Ab und zu gibt es dann natürlich auch irgendwas Neues wie eine neue Leine, ein Spieli etc. Aber am heftigsten sind halt doch die Tierarztkosten, wenn mal was ist.
    OP-Versicherungen können wohl auch ganz nützlich sein, wir haben aber keine.

    Meine HuSchu bietet zwar kein Treibball an, aber so von der Beschreibung her klingt es nicht unbedingt schlecht. Es kommt sicher darauf an, wie es aufgebaut wird (ich würde mir also eine gute HuSchu aussuchen) und wie es gestaltet wird.

    Ich denke, wenn der Hund die Grundidee mal verstanden hat, ist es für ihn wahrscheinlich nicht mehr so schwierig, die Bälle ins Tor zu "treiben" und dann in die Down-Position zu gehen, aber vielleicht gibt es da auch zusätzliche Übungen, die man einbauen kann, um die Hundesportart abwechslungsreicher zu gestalten.

    Ich weiß aber nicht, ob Hunde beim Treibball dazu neigen, aufzudrehen. Vermutlich auch eine Frage des Aufbaus.

    Ich würde euch auch dringendst zu einem Trainer raten.

    Dass ihr so oft die Methoden gewechselt habt, kann den Hund zusätzlich verunsichert haben. Es wäre wichtig, gemeinsam mit einem kompetenten und gewaltfrei arbeitendem Trainer genau zu regeln, wie ihr euch in einer solchen Situation zukünftig verhaltet.

    Zudem sollte der Trainer sich das Verhalten eures Hundes bei Artgenossenbegegnungen auch mal ansehen. Mir fällt es nämlich schwer, auf die Ferne rauszulesen, wie sein Verhalten jetzt zu deuten ist.

    harry97 hat dazu ja auch schon eine Frage gestellt. Könnte es also eventuell sein, dass er nur Kontakt aufnehmen möchte? Das alles sind Dinge, bei denen euch ein guter Trainer besser weiterhelfen kann als wir, weil wir den Hund ja nicht "live" in so einer Situation beobachten können.


    Und: Bitte kauft eurem Hund ein Brustgeschirr! Du schreibst ja, er ist so aufgeregt, dass er sich am Halsband richtig aufführt und dann quasi selbst die Luft abschnürt - das ist nicht gut und echt kontraproduktiv fürs Training...

    Was isn das? =)

    Hier eine allgemeine Erklärung: Zielobjektsuche – Wikipedia

    ZOS - Zielobjektsuche | PARTNER HUND Magazin


    In meiner Hundeschule heißt ZOS Schatzsuche und wird je nach Hund individuell abgewandelt :)

    Bei Rex haben wir es z.B. bislang einfach nur so gemacht:
    Eine kleine Tupperwarebox hingehalten, die er dann ausgiebig beschnüfeln durfte. Dazu habe ich mehrmals "Schatz" gesagt, das Objekt also für ihn benannt.
    Anschließend hat meine Trainerin Leberwurst aus der Tube in die Tupperbox gefüllt und die Box (anfangs natürlich eher leicht) versteckt. Das Suchareal wurde dabei von Bändern gekennzeichnet und sollte zunächst sehr klein sein.
    Ich bin dann mit Rex zu diesem Areal hingegangen (er war angeleint) und habe "Such den Schatz" zu ihm gesagt und dann selbst auch immer getan, als würde ich nach etwas ganz Tollem suchen. Hat Rex die Box dann erschnüffelt, gab es eine große Party, er durfte die Leberwurst rausschlecken, und nach wenigen Durchgängen hatte er kapiert, worum es geht =)

    Ist natürlich eine eher leichte Variante von Suchspielen dieser Art und wir haben es eben mit einer Box gemacht, in der sich direkt eine Belohnung befindet, nicht über Objekte (wobei ich das demnächst gerne mal ausprobieren will).
    Aber an solchen Suchspielen ist ja genau das Schöne, dass man sie individuell anpassen kann, sowohl von der Gestaltung als auch vom Schwierigkeitsgrad her
    :dafuer:
    Außerdem setzt ja fast jeder Hund gerne seine Nase ein und es ist eine Form der Auslastung, die den Hund normalerweise nicht so hochpusht und trotzdem ist es vor allem geistig eine Herausforderung für den Hund.