Beiträge von tinybutmighty

    Wenn ich so eine Riesengruppe Hunde haben will, kann ich auch einfach auf die Hundewiese fahren ;) Dafür würde ich nicht noch bezahlen. Mit 22 Hunden in einer Gruppe kann man, sofern nur 1 Trainer da ist (sogar wenn 2 Trainer da sind, finde ich) nicht wirklich sinnvoll trainieren, denke ich mal. Da fehlt es ja komplett, dass der Trainer individuell auf einen eingeht.

    Muss aber sagen, die genannten Preise hier sind für mich echte "Schnäppchen". In Wien ist keine HuSchu so günstig.

    Meine Hundeschule verlangt für die Trainingskurse für erwachsene Hunde 200 Euro für 8 Einheiten je 60 Minuten. Diesen Kurs werde ich bald auch mit Rex machen.

    Die Welpenschule kostet sogar 305 Euro, das sind dann 4 x 60 Minuten Welpenspielgruppe und 4 x 60 Minuten Einzelstunden.

    Der Minihundekurs, den ich im Sommer gemacht habe, kostete für 4 Einheiten 100 Euro.

    Die anderen Beschäftigungskurse (Spiel und Spaß, Nasenarbeit, Fährtenkurs) kosten für 6 bis 8 Einheiten 150 bis 220 Euro.

    5 Social Walks zu je 60 Minuten kosten 130 Euro.

    Klingt für manche bestimmt schweineteuer, aber andere Hundeschulen, die ich mir in der Umgebung angeguckt haben, kosten in etwa genauso viel.

    Mir ist es schon wichtig, dass - wie in meiner HuSchu - maximal 6 Hunde pro Kurs kommen. Erstens einmal lässt mein Hund sich eh superleicht ablenken, zweitens ist alles andere für mich schon eher "Massenveranstaltung". Ich möchte, dass man auf mich und meinen Hund individuell eingeht, und das geht eben nur bei recht kleinen Gruppen.

    Ich bevorzuge es zudem, wenn die Gruppen nicht ständig wechseln. Liegt aber wahrscheinlich auch an meinem Hund, der NOCH aufgeregter wäre als ohnehin schon, wenn ständig neue Hunde daherkämen.

    Außerdem möchte ich, dass der Kurs nur von einer Trainerin geführt wird und die Trainer nicht ständig wechseln.

    All diese Kriterien erfüllt meine Hundeschule.

    Ich habe für meinen Hund aus dem Tierschutzverein eine Schutzgebühr von 300 Euro gezahlt (Rüden 300 Euro, Weibchen 350 Euro).

    Weil ich öfter mal auf den Homepages der Tierheime hier in der Nähe rumstöbere: Bislang waren es immer so 250 bis 450 Euro Schutzgebühr auf den Seiten, auf denen ich geschaut habe.

    Von dem, was ich bislang über die beiden Rassen gelesen habe, dürften sie sich gar nicht so stark voneinander unterscheiden.

    Mein Hundebuch, das zufällig gerade vor mir liegt, sagt über den Lagotto, er sei "unkompliziert, verspielt, temperamentvoll, aufgeweckt, wachsam, intelligent, gelehrig und unterordnungsbereit".

    Das Meiste davon trifft auch auf die Pudel zu, die ich kenne.

    Mein erster Gedanke war da auch ein Pudel.

    Ansonsten kamen mir noch der Havaneser und der Bichon frisé in den Sinn, wobei ich mir nicht sicher bin, ob die deinen Eltern nicht schon zu klein wären. Aber unter Havanesern gibt es ordentliche Unterschiede in Größe und Gewicht, da könnte man ja ganz bewusst nach größeren Exemplaren gucken.

    Die Havis, die ich kenne, sind sehr umgänglich und "verzeihen" ihrem Menschen auch schon mal fehlende Konsequenz. Was natürlich nicht bedeuten soll, sie seien selbsterziehend.

    Ich sehe das grundsätzlich genauso wie Lucy_Lou.

    Wenn du aber das Gefühl hast, deiner Hündin würden ab und an etwas mehr Action und Bespaßung wirklich gut tun, könntest du ja auch einen Gassigeher für 1 bis 2 Mal die Woche einstellen, der dann eine Stunde oder so mit ihr läuft, vielleicht sogar einen Ausflug in den Wald oder ähnliches macht... Warum nicht?

    Hallo,

    tolle Idee, so einen Plauderthread einzurichten :hurra:

    Ich selbst bin Lehramtsstudentin im 2. Semester in Österreich. Ich studiere die Fächerkombi Englisch und Psychologie/Philosophie (PuP). Wahrscheinlich lande ich später also mal an einem Gymnasium, wobei ich auch gerne an kaufmännischen Schulen (HAK, HAS, AUL) unterrichten würde, da ich selbst die HAK-Matura habe.

    Mein Chi Rex ist eigentlich Familienhund, ich verbringe aber 90 Prozent der Zeit mit ihm und egal wohin meine Wege mich im Leben noch führen, er wird auf jeden Fall bei mir bleiben =)

    Im ersten Semester hatte ich zeitlich gar keine Probleme, Rex gerecht zu werden und dieses Semester sieht es auch wieder sehr gut aus. Ich habe aber das Glück, dass er auch mal 5 bis 6 Stunden alleine bleiben kann.

    Betreuungsmöglichkeiten sind meine Sis (nachmittags, sie geht noch zur Schule), meine Mum (mittwochs und an den Wochenende), Oma und Opa (Rentner) und eine liebe Freundin.

    Ich würde Rex später auch ganz gerne zum pädagogischen Begleithund ausbilden lassen. Er ist zwar klein, aber er ist sehr offen, kontaktfreudig und selbstbewusst, von daher wäre es eigentlich gar nicht mal so abwegig. Jetzt ist es für mich aber noch zu früh, mir darüber Gedanken zu machen.

    Habt ihr mal an einen Hund aus der Bichon-Gruppe gedacht? Vielleicht ein Bichon frisé, Bolonka Zwetna oder Havaneser?

    Einen Zwergpudel oder Kleinspitz könnte ich mir auch vorstellen.

    Wenn ich dir noch einen Tipp geben darf: ich rate dir zu einem seriösen, gewissenhaften Züchter anstatt einem Tierschutzhund. Klar, vor Alltagsverletzungen schützen die Papiere natürlich nicht, aber gerade bei Erbkrankheiten bist du da eher auf der sicheren Seite, wenn diese bereits bei sämtlichen Vorfahren ausgeschlossen wurden. Andernfalls kann das früher oder später sehr teuer werden, um einiges mehr als die Anschaffungskosten eines Hundes vom Züchter.

    Also, natürlich ist ein Tierschutzhund ohne Papiere gewissermaßen ein Überraschungspaket, ich denke aber, bei einem Rassehund kommt es auch erstmal auf die Rasse an - Beispiel z.B. Dobermann.

    Und gerade Verletzungen und Krankheiten im Alltag sind nicht zu unterschätzen, haben aber in den meisten Fällen null damit zu tun, ob es sich um einen Tierheimhund oder einen Hund vom Züchter handelt. Eine Freundin von mir hat eine Hündin von einer seriösen Züchterin, die genauso alt ist wie mein Hund und die z.B. aus unterschiedlichen Gründen wohl schon höhere Tierarztkosten verursacht hat als meiner...

    Krank werden bzw. sich verletzen kann schließlich jeder Hund. Und das kann auch ganz schön kostspielig werden.

    Ich rate eher dazu, sich zu überlegen, ob ein Welpe vom Züchter besser in die Situation passt oder ein schon erwachsener Hund bzw. Junghund aus dem Tierschutz.