Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde einen Goldie oder eben auch Labi hier eigentlich auch nicht unpassend.
    Vieles, was man dem Hund bieten kann, lässt sich ja auch gut in den Alltag integrieren, dafür muss man nicht extra Zeit einplanen. Tricksen z.B. kann man ja jederzeit und überall, und einen Dummy/Futterbeutel kann man ja einfach auf Spaziergänge mitnehmen und dann je nach Lust und Laune etwas Apportieren üben.
    Wenn dann noch regelmäßige, schöne Spaziergänge dazukommen - wieso nicht? Dass ein Hund aus Showline damit zufrieden ist, kann ich mir schon sehr gut vorstellen. Am wichtigsten ist es, ehrlich zum Züchter zu sein und zu schildern, wie man sich das Leben mit seinem Vierbeiner so vorstellt =) Ein seriöser Züchter wird dann überlegen, ob seine Hunde sich für diesen Alltag eignen und auch einen passenden Welpen vermitteln können.

    Klar, als Junghunde sind alle Hunde mehr oder weniger anstrengend, aber ich finde, das kann man nicht so stark an der Rasse festmachen. Das Einzige, was man bedenken muss, ist, dass Goldies und Labis eben doch ein bisschen was auf die Waage bringen und es anstrengend sein kann, wenn der Hund noch nicht leinenführig ist und zieht.

    Also ich finde Leinenspaziergänge schon blöd, ehrlich gesagt. Selbst mit meiner 5m Flexi kann Hund grade so gefühlt 5 Schritte gehen ohne wieder am Ende zu sein. Wenn ich da an 3m denke, urgs. Da kann er ja nicht mal ins Gebüsch zum Kacken. :tropf:

    Da würde ich meine auch lieber im Garten rennen lassen. Lieber eine Runde miteinander raufen und rennen als 30min an der Leine vor sich hin trödeln.

    Wenn man es gewöhnt ist, fast immer ohne Leine spazieren zu gehen, ist es wohl wieder was anderes. Aber die Hunde passen sich da ja meist doch sehr gut an. Dann wird halt 3 Wochen mehr geschnüffelt als sonstwas.
    Mein Hund geht ja hauptsächlich an der Leine, weil ich mich nicht traue, ihn in Straßennähe abzuleinen und wir hier Großstadt haben.
    Es stimmt schon, dass er auch gerne flitzt, aber er ist genauso gern am Schnüffeln. Und im Freilauf flitzt er auch nicht nonstop, zwischendurch wird viel markiert und geschnüffelt. Und auch normal schnell gegangen.

    Klar, wenn ein Garten vorhanden ist und die Hunde lieber im Garten sind als an der Leine, würde ich das auch so machen. Meinem Hund wäre im Garten nach 2-3 Tagen wohl stinkefad und er würde spazierengehen wollen, auch an kurzer Leine.

    Ich hätte jetzt gedacht, dass man das im Gegenteil sogar ganz prima üben kann. Einfach Hundeattrappe aufstellen und aus der Distanz üben wie man auch mit normalen Hunden üben würde. Dadurch festigen, dass unbeweglicher Hund eine tolle Sache ist - das sollte sich dann eigentlich auch auf andere unbewegte Hunde übertragen lassen, oder?

    Stimmt, das könnte ich probieren, danke =)

    Mich würden mal eure Antworten auf meine Frage interessieren, die ist nämlich schon seit geraumer Zeit ein Reizthema zwischen meiner Trainerin und mir. Könnt ihr euren Rüden (oder markierfreudige Hündin) in dem Moment abrufen, in dem er/sie kurz vor dem markieren ist? Also nicht in dem Moment, wo der Hund über eine interessante Stelle stolpert, sondern dann wenn er schon an der Stelle schnuppert und gerade die richtige Markierungs-Position sucht. :???:

    Hmm - hab ich noch nie wirklich probiert. Ich glaube, wenn ich es gerade noch rechtzeitig mache, würde er schon kommen. Aber wenn er quasi schon im Pinkeln ist, würde er wohl erst sein Geschäft fertig erledigen und dann zu mir kommen. Ich finde das okay. Wenn jemand mich ruft, während ich pinkle, mache ich ja auch zuerst fertig :lol:

    Heben eure Hündinnen eigentlich auch das Bein?
    Bonny hebt es meistens. Sieht dann aber aus wie ein Vogel der den Flügel ausstreckt. Oder kickboxen :ugly:

    Gassihündin 1 hockt sich immer hin.
    Gassihündin 2 hebt auch mal das Beinchen.

    Dein Hund registriert das schon richtig, der bellt aus Unsicherheit und weiß nicht, wie er sich jetzt verhalten soll.

    Vorausschauend Gassi gehen und ihn tatsächlich durch Ablenkung (gerne mit Leckerli) an der Situation vorbeiführen. Bei ruhigem Verhalten: Big Party und trallalla veranstalten.

    Aber warum bellt er dann Hundestatuen genauso an?

    Es ist ja nicht so, als wäre das ein tägliches Problem oder so - kommt vllt. 1-2 Mal im Monat vor. Aber ich fand es interessant, eben gerade unter dem Aspekt, dass er sich bei Statuen in Hundeform genauso aufregt.

    3 Wochen ohne Gassi ginge hier nicht, da kein Garten vorhanden.
    Ich würde darum Familienmitglieder und Freunde bitten, für mich einzuspringen. Sie müssten ja nicht ewig lange mit ihm raus - morgens und abeds 15 Minuten zum Lösen, und mittags irgendwas zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Ich denke, Rex würde sich daran gewöhnen, allerdings bräuchte er dafür zuhause wohl etwas mehr Beschäftigung - z.B. Spielen, Tricksen, Suchspiele...

    Was an Leinenspaziergängen so schlimm sein soll, verstehe ich nicht. Viele Hunde bleiben doch ihr ganzes leben an der Leine :ka: Wir machen auch jeden Tag Leinenspaziergänge und, je nachdem wie es sich ergibt, halt Freilauf dazwischen. Okay, wir haben eine 3-Meter und eine 5-Meter Leine, aber für 3 Wochen finde ich es auch nicht tragisch, wenn der Hund mal nur an wirklich kurzer 1Meter-Leine läuft oder so.

    Rex verbellt ja normalerweise keine Hunde, es passiert eigentlich wirklich nur bei Hunden, die bewegungslos dastehen. Also wird es wohl wirklich an der Körperhaltung des Gegenübers liegen. Er macht das aber nicht nur, wenn der andere ihn fixiert, sondern auch, wenn er z.B. bewegungslos auf der anderen Straßenseite sitzt. Ich habe echt das Gefühl, er kapiert dann nicht, ob das ein echter, lebendiger Hund ist oder z.B. ne Statue und bellt in solchen Fällen dann vllt, damit der andere sich "zu erkennen" gibt?

    Dann werde ich wohl einfach drauf achten, Hunde in "erstarrter" Haltung rechtzeitig zu erkennen und ihn daran vorbeizukeksen. Ein Riesenproblem ist es jetzt ja nicht, aber vllt. macht es ihm dann irgendwann gar nix mehr aus.

    Sagt mal - regen eure Hunde sich auch auf, wenn sie einen anderen Hund sehen, der quasi völlig bewegungslos dasteht?
    Ich habe das Gefühl, dass Rex davon immer total irritiert ist, weil er nicht einschätzen kann, ob der Hund "echt" bist. Auf dem Gelände unserer HuSchu gab es eine Hundestatue, die hat er auch immer verbellt.
    Sobald der andere Hund sich dann bewegt, ist alles wieder normal, Rex hört zu bellen auf und je nach Situation können sie auch schnüffeln oder sogar spielen.

    Vielleicht ist das eh normal und ich mache mir nur zu viele Gedanken - aber mit Kleinsthund ist das eben so eine Sache, der wird so schnell für einen Kläffer gehalten und das find ich dann immer schade :ops:

    Aber wirklich üben kann man das ja wohl nicht, dass er bewegungslose Hunde nicht verbellt, wenn er sich quasi vor ihnen erschreckt, oder?