Hallo,
zunächst mal verstehe ich deinen Hundewunsch sehr gut. Allerdings sind Hunde auch nicht die "ewig dankbaren, bedingungslos treuen Kreaturen" als die sie gerne mal dargestellt werden. Ein Hund kann einem durchaus auch mal den letzten Nerv rauben und das Konzept "Dankbarkeit" versteht ein Hund nicht
Und ja, halte dir am besten auch noch die langjährige Verantwortung vors Auge. Da sollte ein Hund schon angeschafft werden, weil man einen Hund will, nicht als eine Art Partnerersatz.
Deine Arbeitszeit finde ich persönlich allerdings nicht so wahnsinnig hinderlich. Schließlich muss ein Hund auch versorgt werden und das geht heutzutage eben meist nur mit Vollzeitjob. Ich empfehle dir eine zuverlässige Betreuung für die Arbeitszeit, wobei ich finde, es reicht ein "Gassigeher", der den Hund mittags ca. 1 Stunde lang ausführt. Eine Hundetagesstätte kann aber auch eine gute Alternative sein, da kannst du den Hund während der Arbeitszeit ganztags unterbringen. Allerdings muss dir natürlich bewusst sein, dass du dann eben von der Arbeit heimkommst und nicht einfach die Füße hochlegen kannst, sondern einen Hund hast, der beschäftigt und bewegt werden möchte.
Für einen Welpen wäre eine Vollzeitbetreuung in den ersten Wochen unerlässlich. Ich persönlich finde ja, dass in deiner Situation ein souveräner erwachsener Hund besser passt. Schäferhunde und Labrador Retriever bzw. deren Mixe findet man doch recht häufig in den Tierheimen. Wenn du dich dort vorstellst und einen guten Betreuungsplan für deine Arbeitszeit vorzeigen kannst, könnte ich mir schon vorstellen, dass du einen Tierheimhund bekommst.
Guck doch auch mal in den Thread "Vollzeit-Arbeit mit Hund" hier im Forum ![]()