Ich denke, dass ein Hund einem behinderten Kind viel geben kann.
Gleichzeitig stimme ich meiner Vorschreiberin aber komplett zu, dass sich das alles für mich etwas romantisiert liest. Bedenken muss man auch immer, dass der Hund sich möglicherweise an ein anderes Familienmitglied enger bindet als an den Sohn - muss nicht sein, kann aber durchaus passieren.
Ich fände es auch noch ganz gut, wie der Alltag mit dem Hund aussehen soll. Gerade für Kinder ist es oft nicht leicht zu verstehen, dass Hunde ein Ruhebedürfnis von +/- 18 h am Tag haben, das ist also auch noch mal ein wichtiger Punkt. Geichzeitig braucht ein Hund natürlich Bewegung und Beschäftigung - was schwebt euch da vor?
Gut finde ich, dass der Sohn mit dem Hund in Welpen- und Hundeschule gehen wird. Auf jeden Fall eine gewaltfrei und positiv arbeitende Hundeschule auswählen, damit der Hund von Anfang an mit viel Freude dabei ist. Viele Hundeschulen bieten auch tolle Beschäftigungs/Hundesportkurse an - wäre das vielleicht auch was für euch/den Sohn? Also z.B. so was wie longieren, Nasenarbeit, oder Trickdogging? Solche gemeinsamen Aktivitäten schweißen ja auch zusammen :) Aber wenn man eher weiß, in welche Richtung ihr da gehen wollt, wäre das gut, um passende Rassevorschläge machen zu können - obwohl an etwas Beschäftigung die meisten Hunde Spaß haben 
Einen 10jährigen würde ich vermutlich nicht unbedingt alleine mit einem Hund spazieren gehen lassen, aber wenn geplant ist, dass er kürzere Runden alleine übernimmt, würde ich mich auch für einen kleineren Hund entscheiden. So ein Labbi oder Boxer, der in die Leine springt, kann nämlich ganz schön schwer zu halten sein...
Wie wäre es denn z.B. mit einem Hund aus der Bichon-Gruppe (Havaneser, Malteser etc.), Papillon oder einem kleinen Spitz?