Beiträge von tinybutmighty

    Ich find's komisch, dass sich dieser Thread irgendwie wieder in Richtung Großhundehalter vs. Kleinhundehalter entwickelt.

    Ich kenne kleine Hunde und große Hunde die sich beim Pöbeln um nichts nachstehen!

    Das finde ich auch seltsam. Rex wird eigentlich fast jeden Tag von irgendeinem Hund angepöbelt, und das sind andere Chis und Yorkies ebenso wie Schäferhunde und Retriever.
    Leinenpöbler gibt es hier wirklich in allen Größen.

    Immer wieder interessant zu lesen, wenn Kleinhundehalter ihren Hunden Schutz und Geborgenheit auf dem Arm vor den bösen großen Hunden geben, dann ist das völlig in Ordnung.

    Die Sicht des Großhundehalters zu solchen Aktionen und wie er das empfindet, tja nicht erwünscht.

    Bloß blöd, daß ich beides hab :lol:

    Sorry, ich verstehe dich gerade absolut nicht :ka:
    Warum bitte sollte es dich stören, wenn jemand anderer seinen Kleinhund hochnimmt, weil dieser - aus welchem Grund auch immer - Angst vor großen Hunden hat? Das braucht dich doch nicht zu interessieren, oder? Und warum sollte mir deine "Sicht als Großhundehalterin" so wichtig sein, dass ich meinen Hund in bestimmten Situationen nicht hochnehme? Ich verstehe einfach nicht, warum dich das stört. Weil manche kleinen Hunde am Arm kläffen? Ja, die mag es geben, aber die meisten Hunde beruhigen sich ja gerade dann, wenn sie auf dem Arm in Sicherheit sind. Aber selbst wenn der Hund kläfft, am Boden würde er doch genauso bellen.

    Die habe ich auch. Gibt's auch bei dm... und so oft gebe ich sie nicht. Nur für besondere Sachen. Danach wieder kühlen und innerhalb 1 Woche verbrauchen.
    Lilli lieeeebt den Herrn Leberwurst...

    Rex fährt auch total auf Leberwurst ab.
    Aber unbegrenzt lange kann man die ja nicht aufheben und mit dem 3-Kilo-Hund musste ich dann früher immer die halbe Tube wegschmeißen :headbash: Also gab es schon ewig keine Leberwurst mehr... jetzt habe ich irgendwie Mitleid mit Rex, werde ihm wohl eine Tube zu Weihnachten besorgen :ops:


    Und leider ist es tatsächlich so, daß meine Neufundländer grundlos angekläfft werden. Einfach nur, weil sie anscheinend für manche Kleinhunde bedrohlich aussehen.

    Ich kann verstehen, dass das für dich nervig ist. Ich kenne nicht viele Neufundländer, aber ich vermute, dass nicht nur ihre Größe, sondern auch ihre Rasse hier eine Rolle spielt, dass sie öfters angebellt werden. Ich kann mir vorstellen, dass ihre Mimik für andere Hunde schwer zu lesen und zu "interpretieren" ist und nun ja - die Neufis, die ich getroffen habe, waren ziemliche "Fellberge" (nicht abwertend gemeint, mir gefällt das sogar) und können aus Sicht eines Hundes, der die Rasse noch nicht kennt, einfach "komisch" und "bedrohlich" wirken. Mein Chi findet z.B. Afghanische Windhunde, Shar Peis und Hunde mit starken Gesichtsfalten oder Röchler gruselig. Und ja, manchmal kommt es dann auch vor, dass er diese anbellt, obwohl er im Grunde sehr mutig und gut sozialverträglich ist. Da kann man eigentlich nur gucken, dass man positive Kontakte zu Hunden dieser Rassen zulässt, aber nicht immer ist das möglich. Afghanische Windhunde findet man nun z.B: nicht an jeder Straßenecke :D

    Hunde, die auf andere Hunde etwas "hundeuntypisch" aussehen, werden meiner Beobachtung nach auch nicht nur von Kleinhunden manchmal angebellt. Ich war mal auf einer Hunde-Veranstaltung, neben uns stand ein mittelgroßer, gechillter Mix. Wie der anfing zu bellen, als plötzlich eine Englische Bulldogge schnaufend vor ihm stand. Die war eh freundlich, aber der Mix findet Hunde dieser Rasse wohl einfach gruselig.


    Sorry, das war jetzt etwas OT :headbash:

    Warum soll man einen pöbelnden Hund nicht maßregeln? Weil er klein ist? Wenn meine 23 und 30kg Hunde an der Leine pöbeln würden (vom Arm runter geht wie gesagt nicht) würde es mir im Traum nicht einfallen tatenlos daneben zu stehen oder (noch schlimmer) süßlich auf die Krawallheinis einzusäuseln :ugly:
    Und maßregeln muss ich je nach Hund sodass es wirkt..bei dem einen reicht ein strenges Schluss..bei dem anderen schlicht und egreifend im Regen stehen lassen (Sozialkontakt zu mir abbrechen wenn der Hund meint moppern zu müssen). Dazu einen Hund zu FÜHREN gehört eben auch zu zeigen was richtig und was falsch ist..gerade bei unsicheren Hunden ist das mMn unheimlich wichtig
    n

    Also, bei einem unsicheren Hund würde ich hier ja nicht über "Maßregeln" arbeiten. Wichtiger wäre doch, die Ursache für die Unsicherheit zu identifizieren, so gut es geht, und dann in Ruhe daran zu arbeiten. Also z.B. erstmal Hundesichtungen nur auf große Distanz trainieren, ruhiges Verhalten belohnen etc. Bei einem unsicheren Hund kann man sich durch dieses Maßregeln mMn sehr viel kaputtmachen.

    Ich würde da erstmal einen Maulkorb positiv auftrainieren (oder einfach anziehen ohne TamTam, je nach Hundetyp halt). Solange sie Erfolge hat, was das "Äpfelklauen" betrifft, wird sich das Verhalten auch nicht bessern.

    Außerdem bieten viele Hundeschulen heute schon "Anti-Giftköder-Kurse" an, wo der Hund lernt, Fressbares anzuzeigen, anstatt es einfach runterzuschlingen. Ich denke, dass das Training bei einem Hund, der gelernt hat "Ich muss schnell alles runterschlingen, sonst werde ich bestraft" aber schwieriger sein wird.

    Ich finde so kleine Rituale auch nett, aber es kommt natürlich auf den Hund an.

    Rex bekommt fast immer was, entweder etwas - für ihn ungefährliches - zu kauen oder ein Leckerchen. Lieber gebe ich ihm was zu kauen, da ist er länger beschäftigt. Dann, bevor ich die Tür zum Zimmer zumache (ihm steht beim Alleinebleiben nur ein Raum zur Verfügung) sage ich: "Wir sehen uns später wieder". Er guckt dann meist nur mäßig interessiert, weil er mit dem Knabberzeug oder Leckerli beschäftigt ist :lol: