Beiträge von tinybutmighty

    Es kommt meiner Ansicht nach darauf an, was dahintersteckt.

    Ich habe z.B. Seiten wie PETA und den VGT abonniert. Und auf diesen Seiten "stören" mich solche Videos nicht, weil es um Aufklärung der Öffentlichkeit geht.

    Von Kommentaren a la: "Man sollte stattdessen die Menschen nehmen, die so was tun, und ihnen dasselbe antun" halte ich aber auch nix. Klar, bei mir denke ich mir das ab und zu auch, weil es mich wirklich wütend und traurig macht, was Tieren angetan wird, aber ich würde sowas a) nicht posten und halte es b) auch nicht für eine gute Lösung.

    Solche Schockvideos haben bei mir schon auch was bewirkt, durch sie wurde ich z.B. Veganerin.

    Meiner Ansicht nach sind tägliche Spaziergänge schon wichtig. Der Hund scheint sich im Garten zu langweilen, das kann man ihm nicht verübeln. Wenn dann auch noch verführerische Dufte hinzukommen... Ich würde aufgrund der gesundheitlichen Nachteile nicht kastrieren lassen, sondern den Hund nur noch gesichert und unter Aufsicht aufs Grundstück lassen und 3 tägliche Spaziergänge (2 davon können ja auch kürzere Löserunden sein) einplanen.

    Chis sind alle Kläffer, Chis brauchen nicht spazierenzugehen oder nur ganz kurz, Chihuahuas sind alle Qualzuchten, Chihuahua in der Tasche transportieren und Mantel anziehen bedeute, dass er nicht "Hund sein" darf und richtige Hunde sind das ja sowieso nicht.

    Aber ich mus sagen, die Reaktionen auf Rex sind wirklich zum allerallergrößten Teil positiv :bindafür:

    Es macht mMn aber auch einen Unterschied, WARUM der Hund pöbelt. Aus Angst oder Unsicherheit oder weil er z.B. bei anderen Rüden gerne den "Macker" raushängen lässt.
    Zumindest bei meinem Hund habe ich schon den Eindruck, dass er die unterschiedlichen "Motivationen", warum Hunde ihn anpöbeln, bis zu einem gewissen Grad voneinander unterscheiden kann.

    Ich bin ja der Meinung, "den" Anfängerhund gibt es nicht. Es gibt Menschen, die "scheitern" an einem Malteser und andere nehmen sich als Ersthund eine als anspruchsvoll geltende Rasse und haben keine Probleme. Viel kommt meiner Meinung nach auf die eigenen Vorstellungen und den Umgang mit dem Hund an.

    Ich würde auch noch mal hinterfragen, warum du dich genau für diese Rassen interessierst. Was möchtest du mit dem Hund unternehmen, wie stellst du dir den gemeinsamen Alltag vor, welche Eigenschaften schätzt du, was wäre ein No-Go?
    Nicht alle die von dir genannten Rassen sind sich ähnlich; AmStaff und Bernhardiner empfinde ich z.B. schon als sehr unterschiedlich.
    Eine gute Idee ist es immer, verschiedene Rassen live kennenzulernen, auf Ausstellungen, bei Züchterbesuchen und auf Spaziergängen mit Hundehaltern dieser Rassen, um sich ein besseres Bild machen zu können. Und man sollte sich natürlich schon ehrlich einschätzen können und wirklich darüber nachdenken, ob man sich einen Hund zutraut, der z.B. einen recht stark ausgeprägten Schutztrieb mitbringt und im Zweifelsfall nach vorne geht.

    Die Rassen, die du bisher interessant findest, sind sicherlich nicht die leichtführigsten Hunde, aber ich denke schon auch, dass Hunde dieser Rassen, die im Tierheim landen, leider nicht selten zuvor bei Menschen gelebt haben, die diese Hunde als Statussymbol anschafften. Nicht selten werden Rassen wie Staff und Co. ja auch behördlich beschlagnahmt, weil die Besitzer nicht in der Lage waren, sich adäquat um den Hund zu kümmern. Oft haben die Hunde dann auch eine sehr schlechte Sozialisierung genossen.
    In den Tierheimen hier werden die meisten Listis aufgrund meist schwieriger Vorgeschichten tatsächlich nicht an Anfänger abgegeben.

    Ach ja, eine Sache noch: Du erwähnst, die Hunde, die du auf Züchterseiten entdeckt hast, waren alle recht teuer. Die Anschaffungskosten sind aber noch der geringste Kostenpunkt. Ich verstehe, wenn man für einen Hund nicht 1500 Euro ausgeben möchte - dann ist TH natürlich wirklich naheliegend (meiner ist auch aus dem TH). Man sollte sich aber bewusst machen, dass Hundehaltung ganz schön teuer sein kann, allein von den TA-Kosten her. Ich bin auch alles andere als reich, habe einen Hund und es geht. Aber man muss manchmal halt dann selbst Abstriche machen, das will ich damit eigentlich ausdrücken. Da muss man sich auch überlegen, ob man dazu bereit ist.

    Wie macht ihr das so?
    Und ab wann kann ein Rüde da drüber stehen und kriegt nicht jedes Mal die Krise, wenn eine Hündin in den Stehtagen ist?
    Ich habe echt etwas Bammel, dass er durch den Stress wieder krank wird. Und ich kann ihm den Stress ja leider nicht nehmen. In ein paar Tagen sollte der Spuk ja eh wieder vorbei sein.

    Oh ja - ich kenne das mit meinem kleinen Intakti nur zu gut.
    Kontrollierter Kontakt zu läufigen Hündinnen ist da wahrscheinlich wirklich am besten. Aber das hängt halt auch immer von der Wohnumgebung ab. Ich wohn hier mitten in der Großstadt und die meisten Hündinnen sind entweder kastriert oder die Besitzer haben kein Interesse daran, in dieser Zeit irgendwas mit intakten jungen Rüden im Hormonchaos zu tun zu haben. Ich glaube, ich fände da nur sehr schwer jemanden mit intakter Hündin, der sich während der Läufigkeit als Übungspartner anbieten würde.

    Wenn ich merke, dass irgendwo ne läufige Hündin unterwegs war (an Rexos Verhalten sehr leicht zu bemerken |) ) handhabe ich es meist so wie du (kurze Leine, schauen, dass der Hund einigermaßen ordentlich weiterläuft), aber wenn ich keinen Bock dazu habe oder selbst gestresst bin, meide ich diese Duftspurenstrecke dann auch einfach. Und laufe nach Möglichkeit eben woanders.

    Also so ultimative Tipps habe ich leider absolu keine :/
    Unangeleint würde Rex bei Duftspur von läufiger Hündin auch abdampfen. Einmal ist das auch passiert, ist aber schon über ein Jahr her.