Rex markiert schon recht viel, aber ich finde eigentlich nicht, dass es übermäßig viel ist.
Was mich halt derzeit wieder massiv nervt, ist sein totales Kopf-Ausschalten, wenn er irgendwo auch nur den kleinsten Hauch einer läufigen Hündin erschnuppert. Unangeleint würde er mir da wirklich weglaufen und an der Leine ist er dan einfach unmöglich, klebt nur mit der Nase am Boden, läuft ständig in die Leine und hängt sich rein, und ansprechbar ist er in dem Zustand leider nicht mehr wirklich
Okay, "Sitz" schafft er dann manchmal noch, aber mehr ist nicht drin und er ist dann in einem richtigen Rausch.
Ansonsten ist er ja ein sehr gechillter Hund, also er ist nicht schon von Grund auf nervös oder gestresst oder so. Er reitet so gut wie nie bei anderen Hunden auf, weder Männlein noch Weiblein (hat es vllt. 3 Mal in 2 Jahren versucht), und bis auf eine kleine Ablehnung gegenüber Rüden, die jünger sind als er (insbesondere wenn sie auch noch stürmisch aherkommen) ist er sehr sozial und verträglich. Ach ja, er pöbelt jüngere Rüden auch überhaupt nicht an oder so, er findet es nur doof, wenn sie prollig zu ihm kommen und knurrt dann.
Aber sein Verhalten bei Duftspuren von läufigen Hündinnen wird immer schlimmer, früher hatte ich ja noch die Hoffnung, es würde im Laufe der Zeit besser werden, aber ich glaube nicht mehr so recht daran ![]()
Obwohl es mir schwer fällt, werde ich nun nächste Woche fix mal den Termin bei den Tierärztinnen zur Beratung wegen chem. Kastration vereinbaren. Mag der ein oder andere übertrieben finden, deshalb darüber nahczudenken, ich hab ja auch ziemlich viel gegrübelt die leztten Wochen und Tage, aber letztlich zehrt es an meinen Nerven, er stresst sich & dann haben wir derzeit ja noch den Aspekt Fremdbetreuung (Rex läuft dort bislang problemlos und brav leinenlos mit, aber meine Panik, er könnte sich mal vertschüssen wegen Geruch von läufigem Hündinnen-Pipi...) - ich möchte da einfach mal schauen, wie es mit Kastra-Chip sein wird...