Beiträge von tinybutmighty

    Rex markiert schon recht viel, aber ich finde eigentlich nicht, dass es übermäßig viel ist.

    Was mich halt derzeit wieder massiv nervt, ist sein totales Kopf-Ausschalten, wenn er irgendwo auch nur den kleinsten Hauch einer läufigen Hündin erschnuppert. Unangeleint würde er mir da wirklich weglaufen und an der Leine ist er dan einfach unmöglich, klebt nur mit der Nase am Boden, läuft ständig in die Leine und hängt sich rein, und ansprechbar ist er in dem Zustand leider nicht mehr wirklich :roll: Okay, "Sitz" schafft er dann manchmal noch, aber mehr ist nicht drin und er ist dann in einem richtigen Rausch.

    Ansonsten ist er ja ein sehr gechillter Hund, also er ist nicht schon von Grund auf nervös oder gestresst oder so. Er reitet so gut wie nie bei anderen Hunden auf, weder Männlein noch Weiblein (hat es vllt. 3 Mal in 2 Jahren versucht), und bis auf eine kleine Ablehnung gegenüber Rüden, die jünger sind als er (insbesondere wenn sie auch noch stürmisch aherkommen) ist er sehr sozial und verträglich. Ach ja, er pöbelt jüngere Rüden auch überhaupt nicht an oder so, er findet es nur doof, wenn sie prollig zu ihm kommen und knurrt dann.

    Aber sein Verhalten bei Duftspuren von läufigen Hündinnen wird immer schlimmer, früher hatte ich ja noch die Hoffnung, es würde im Laufe der Zeit besser werden, aber ich glaube nicht mehr so recht daran :tropf:

    Obwohl es mir schwer fällt, werde ich nun nächste Woche fix mal den Termin bei den Tierärztinnen zur Beratung wegen chem. Kastration vereinbaren. Mag der ein oder andere übertrieben finden, deshalb darüber nahczudenken, ich hab ja auch ziemlich viel gegrübelt die leztten Wochen und Tage, aber letztlich zehrt es an meinen Nerven, er stresst sich & dann haben wir derzeit ja noch den Aspekt Fremdbetreuung (Rex läuft dort bislang problemlos und brav leinenlos mit, aber meine Panik, er könnte sich mal vertschüssen wegen Geruch von läufigem Hündinnen-Pipi...) - ich möchte da einfach mal schauen, wie es mit Kastra-Chip sein wird...

    Es ist nicht mein Hund. Wäre es meiner, hätte ich ne saftige Diskussion mit der Trainerin gehabt.
    Da ich täglich pädagogische Arbeit mache, sehe ich Spiel, Erziehung und Sozialisation nicht getrennt. Ganz im Gegenteil, es steht in sehr engem Zusammenhang miteinander, bzw. bildet eine Einheit.

    Gerade wenn du im pädagogischen Bereich arbeitest, sollte dir aber klar sein, dass es Situationen gibt, die Handlungsbedarf erforderlich machen!

    Würdest du ein mit der Situation gestresstes, überfordertes Kind mitten in einen Haufen anderer Kinder setzen und sagen: "Ja, dann spiel mal schön!" obwohl sich das Kind aus welchen Gründen auch immer sichtlich unwohl fühlt in seiner Lage?

    Würdest du zulassen, dass ein Kind - aus welchen Gründen auch immer - auf andere Kinder hinhaut und mit Gegenständen um sich schleudert? Eher nicht, oder? Du würdest versuchen, der Ursache des auffälligen Verhalten des Kindes auf den Grund zu gehen und einen entsprechenden Plan ausarbeiten, damit das Kind "Bewältigungsstrategien" für schwierige Situationen erlernt.
    Und du würdest die anderen Kinder auch schützen vor den Angriffen des einen Kindes und andererseits dem "auffälligen" Kind den Schutz bieten und den Abstand zu anderen Kindern, die es braucht.

    Für mich klingt das ehrlich gesagt einfach nach ner miesen und unnötigen "Spiel"gruppe in der scheinbar wahllos Hunde jeden Alters zusammengeworfen werden und dann "fein spielen" sollen. Warum geht man mit nem siebenjährigen Hunf überhaupt in eine Spielstunde, was erwartet deine Freundin sich davon?

    Deine Freundin sollte ihren Hund im Übrigen lieber schützen wenn er mit manchen Artgenossen nicht zurecht kommt. Klingt so, als habe sie ihn in solchen Situationen bisher eher im Regen stehen gelassen. Wahrscheinlich ist er somit einfach überfordert.

    Naja, dass er nicht dableiben konnte,finde ich logisch, aber kommentarlos rausschmeißen ist auch nicht der richtige Weg.

    Ich als Trainerin hätte das Spiel unterbrochen und geschaut ob ich eine Erklärung für das Verhalten des Zwergpinschers finde (Angst, Unsicherheit etc.) und hätte dann Einzelstunden angeboten, um daran zu arbeiten. Deine Freundin sollte sich professionelle Unterstützung bei einer kompetenten und gewaltfrei arbeitenden Fachperson suchen.

    Wie alt ist denn der Hund, woher kommt er, wie lange hat deine Freundin ihn schon und wie verhält er sich allgemein ggü Artgenossen?

    Jaa die Autorin ist klasse! Die Cupido-Trilogie war super und gerade lese ich ja "Samariter" und bin ganz gefesselt.

    Nur das "Mädchenfänger" hat mir nicht ganz so gut gefallen.

    Interessant fand ich auch die Bücher von Gillian Flynn, "Gone Girl" war teils etwas langatmig und freaky, aber mal was anderes. Am besten von der Autorin fand ich aber "Sharp Objects".

    Wir hatten sowohl vorgestern als auch gestern eine Begegnung mit freilaufenden Katzen... und Rex hat beide Male gar nicht gebellt und blieb auch recht cool =)

    Ich glabue aber, das liegt weniger daran, dass ich das so gut mit ihm trainiert hätte... seine Hundesitterin, bei der er tagsüber schon ein paar Mal war, hat Katzen, ich glaube, dadurch findet er die jetzt weniger komisch als früher :lol:

    Rex hat so im Spätherbst ja auch begonnen, öfters mal unter der Decke bei mir zu schlafen, ich liebe es :herzen1: Obwohl ich anfangs auch echt Angst hatte, dass er keine Luft mehr bekommen wird :lol:

    Was er auch noch gerne macht: er rollt sich, mit dem Kopf auf dem Polster, zu einer Kugel zusammen :herzen1:

    Gerade liegt er auch bei mir im Bett und kuschelt und ich zucke innerlich fast aus weil er so süß ist xD


    Wenn ich wieder heimkomme, freut sich Rex übrigens meist sehr. Manchmal kommt es aber auch vor, dass er ganz verschlafen ist und ausgiebig gähnen muss und mich nur kurz begrüßt. Heute kamen Mama und ich abends gleichzeitig heim und Rex war echt seeehr happy =)