Beiträge von tinybutmighty

    Hmmm - so richtig ein schlechtes Gewissen habe ich eigentlich nicht. Okay, ab und an, aber ich verbringe ja meine ganze Freizeit mit meinem Hund, bin viel mit ihm unterwegs... ich denke, da brauche ich nicht wirklich ein schlechtes Gewissen zu haben. Aber ich vermisse ihn tagsüber halt öfters, weil ich es noch nicht wirklich gewöhnt bin, den ganzen Tag über von ihm getrennt zu sein.
    Was ein etwaiges schlechtes Gewissen meinerseits hier auch in Grenzen hält ist die Tatsache, dass Rex im Normalfall eh höchstens 2 Tage die Woche für mehrere Stunden alleine sein muss. Das sind jene Tage, wo die Sitterin mittags kommt, aber sie geht meist recht lange mit ihm, sodass er danach eh platt ist. Ich bin insgesamt 10 Stunden außer Haus zurzeit und selbst an diesen beiden Tagen liegt die Alleinbleib Zeit dann im Normalfall wohl bei höchstens 8,5 Stunden.

    Ich bin auch fertig damit. Ich finde es für ein Jugendbuch schwer in Ordnung, es ist mal was anderes. Am Anfang hatte ich ja Mühe reinzufinden, aber dann habe ich so im Mittelteil doch recht gespannt weitergelesen. am Ende war es dann aber wieder eher nicht so interessant für mich, einfach nicht meins...


    Mehr schreibe ich dann wenn Diskussion ist, jetzt wird erstmal das nächste Buch gelesen :D

    Also so 100%ig "hundeforenkonform" leben könnte ich nie. Das ist mir irgendwie viel zu verkopft und perfektionistisch. Und bei manchen Hundehaltern, die so 100% hundeforenkonform leben, finde ich das schon mehr als nervig, wenn die sich gefühlt jeden 3. Tag darüber aufregen, dass X mit seinem Hund dies falsch macht und Y bei seinem Hund das... ab und zu muss ich mich auch aufregen, aber dann muss es schon was "Gravierenderes" sein als nur eine winzige Kleinigkeit.

    Ich finde es auch schlimm, wie viel Perfektion manche Leute von ihrem Hund erwarten. Ich meine, ich selbst bin auch alles andere als perfekt, warum sollte es dann mein Hund sein?^^

    Und insgesamt betrachtet bin ich schon froh, in einer Gegend zu leben, wo die meisten Leute nicht auf Teufel komm raus versuchen, immer die perfekten, stets die Kontrolle behaltenden Hundehalter zu sein. Ich geh auch gern in die Gebiete, wo man bei Hundebegegnungen auch öfters mal entspannt bleiben kann, anstatt sofort hektisch anleinen zu müssen. Und ja, ich gestehe, ab und an läuft mein Hund auch zu anderen Hunden hin (und er scheint da nicht selbstmörderisch veranlagt zu sein, weil er noch nie zu einem hochgradig unverträglichen Hund hingelaufen ist oder Ähnliches). Und umgekehrt laufen in uns des Öfteren andere Hunde^^ Ich reg' mich da nicht auf, es sei denn, der andere Hund würde Rex verletzen oder töten wollen oder so, aber die meisten Hunde, die ich so treffe, sind ganz normal drauf. Und wenn mal eine Hundebegegnung nicht perfekt läuft, mein Gott, ich glaube, der Großteil der Hunde (gibt natürlich auch Ausnahmen) kommt damit ganz gut klar. Und nee, keine Sorge, ich bin keine von denen, die meint, Hund würden immer alles unter sich ausmachen :p Aber ich hab den Eindruck, manche engagierten Hundehalter machen heutzutage einfach viel zu viel "G'schiss" um jede Kleinigkeit.

    Da fällt mir grad ein, ich weiß noch, dass ich, als Rex neu zu uns einzog, von der "Hundeforenregel" "Kein Kontakt an der Leine" noch nie was gehört hatte. Bei uns lassen sehr viele Hundehalter auch mal Leinenkontakt zu und ich fand das immer normal und hab auch jetzt bei entsprechend sympathischem anderem Hund keine Probleme damit. Bei manchen Hunden macht es sicher Sinn, Leinenkontakt stets zu vermeiden, aber irgendwie werden solche Weisheiten dann ja gerne gleich zu allgemeingültigen "Gesetzen" erklärt, an die sich gefälligst jeder HH zu halten hat.

    Ich reih mich hier auch mal vorsichtig ein, arbeite erst seit paar Wochen Vollzeit und bin im Grunde noch in der Probezeit, aber ich kann ja trotzdem mal beschreiben, wie es bei uns derzeit ist:

    Ich stehe zwischen 6 und halb 7 auf, dann gibt's die Morgenrunde. Mal gehen wir da nur zum Lösen um den Block, was Rex morgens völlig reicht, aber manchmal überrede ich ihn auch zu einer 40-minütigen Morgenrunde in meiner Gegend. Um halb 9 fahr ich zur Arbeit (arbeite von 9 bis 18 Uhr vier Tage pro Woche). Mittags kommt dann 2x pro Woche seine Sitterin, da ist er wohl meist über 1,5 h unterwegs, manchmal auch richtig mit auf langer Tour. Sie bringt ihn dann wieder zurück. Manchmal buche ich statt Spaziergang auch Ganztagsbetreeung. An den andren 2 langen Tagen wird Rex von meiner Familie betreut. Abends gehen wir ganz unterschiedlich lange, mal ne Stunde, mal nur 20 Minuten. Einmal die Woche bin ich schon um 14 Uhr zuhause, ds ist Herr Hund die 5,5 Stunden alleine, und sobald ich zuhause angekommen bin, schnapp ich ihn mir und es geht in den Wald ;)

    Ich finde ja auch, dass ein gemeinsames Festlegen eines Diskussionsstart das "Problem", dass jemand unter Umständen viele Seiten nachlesen muss, nicht löst. Jemand, der amTag des Diskussionstarts nicht oder erst abends hier reinschaut, muss dann ja trotzdem viel nachlesen. Das wird immer so sein, egal wie man es macht, es schauen ja nicht alle ständig hier rein.

    Ich finde es auch schade, dass inhaltliche Spekulationen völlig entfallen werden. Gerade aufs gemeinsame Rumrätseln, wie es weitergeht, hätt ich mich gefreut.

    Aber wie gesagt, ich bleibe dabei & man kann nach der "Besprechung" von Erebos ja gucken, wie es so lief und was man wirklich optimieren könnte bei Lektüre des nächsten Buches.

    Ich gestehe, ich hätte es schöner gefunden, wenn man schon während des Lesens in den Spoiler packen darf, wie einem das Buch bislang gefällt, was positiv/negativ ist, und ja, auch Spekulationen über Inhaltliches... Wenn die Diskussion erst anfängt wenn alle fertig gelesen haben, hat man das Buch u.U. einfach nicht mehr ganz so "frisch" in Erinnerung.

    Aber ich bleibe trotzdem noch dabei und warte mal ab, wie der Austausch über das Buch dann so läuft.