Beiträge von tinybutmighty

    Ich habe einen Chihuahuarüden aus dem Tierschutz, Rex wird im Oktober 5 Jahre alt. Die Beschreibung "aktiv und offen" trifft bei ihm zu 100% zu!

    Offen war er eigentlich immer schon, er mag Menschen und Artgenossen und geht sehr unbefangen auf Menschen zu. Nicht jeder Chi ist ganz so aufgeschlossen, ich habe da mittlerweile die unterschiedlichsten Vertreter kennengelernt. Aber man kann natürlich gucken, dass man einen Hund findet, der dem möglichst entspricht, und dies auch weiter fördern - mein Chi war zB von Anfang an tagsüber regelmäßig auch bei meinen Großeltern und fühlt sich bei ihnen darum auch total wohl.

    Aktiv ist Rex auch, er geht gern ausgiebig spazieren und wandern und hat Spaß an Beschäftigung fast aller Art. Normalerweise sind Chis recht bewegungsfreudige (und sehr flinke!) Hündchen.

    Zum Thema "Kinder": Rex kann prinzipiell ganz gut mit Kindern. Er hatte früher regelmäßig Kontakt zum jüngsten Mitglied der näheren Verwandtschaft - kannte den Kleinen ca., seitdem der 1 Jahr alt war. Draußen begegnet er Kindern zumeist neutral bis freundlich aufgeschlossen, lässt sich auch streicheln etc.

    Und er ist seit ein paar Monaten regelmäßig bei einer Familie mit zwei sehr vernünftigen Kindern im Grundschulalter zum Sitten, mit denen versteht er sich sehr gut. Da ist die Mutter aber auch sehr aufmerksam und Rex wird nicht belästigt, bedrängt oder "bespielt".

    Es gibt nämlich durchaus Situationen, in denen auch mein souveräner Hundebub Kinder doof findet, zB wenn sie sich ihn zu ungestüm nähern, ihn hochheben wollen (lasse ich nicht zu!) und ähnliches. Das weiß ich, weil wir hier in der Nachbarschaft viele Kinder haben, die Rex anfänglich sehr viel Aufmerksamkeit schenkten, aber in einigen Fällen überhaupt nicht wusstem, wie man sich einem Kleinhund gegenüber richtig verhält.

    Kleinhund und Kinder in einem Haushalt kann sicher klappen - aber als Erwachsener sollte man wirklich SEHR konsequent drauf achten, dass der Hund sich wirklich wohl fühlt und es nicht zu unschönen Situationen kommt.

    Zu den Grundregeln gehören dabei:

    - Am Schlafplatz und generell wenn er döst wird der Hubd immer in Ruhe gelassen!

    - Dem Hund wird von den Kindern kein Futter oder Spielzeug abgenommen und er wird beim Fressen nicht gestört.

    - Hochnehmen/Tragen ist tabu.

    - Die Kinder gehen nicht allein mit dem Hund Gassi.

    - Dem Hund muss sich behutsam angenähert werden; kein plötzliches "Hintatschen" etc.

    Jassi musste am Sonntag mit mir in die Tierklinik :muede:

    Sie hat mir eine offene Packung Schokokekse geklaut und etwas später ertappte ich sie mit der Packung unter dem Bett. Ich wusste nicht genau, wie viele Kekse sie gefressen hatte, geschätzt 3-4, aber ihr Bauch war ziemlich aufgebläht und da sie ja doch nur 3 Kilogramm wiegt, wollte ich lieber nichts riskieren.

    Also ging ed schnell in die TK, wo sie etwas zum Erbrechen gespritzt bekam. 5 Minuten später fanden die Kekse dann ihren Weg nach oben...

    Irgendwann nach Mitternacht kam ich komplett k.o. wieder heim. 176 Euro hat der Spaß gekostet. Aber was tut man nicht alles für seine Wuffels :ugly:

    Ab jetzt sichere ich Essbares vor diesem Hund doppelt und dreifach...

    Hallo,

    Papillons sind sehr aktive kleine Kerlchen, die im Normalfall sehr kopperativ sind und auch im Hundesport immer wieder anzutreffen sind, zB bei Agility und DogDance. Ich kenne nur eine Papillonhündin näher, mit der nichts in Sachen Beschäftigung gemacht wird, aber sie hätte definitiv das Potenzial dazu.

    Ach ja, viele Papillons sind auch eher nur auf ihre Bezugsperson fixiert, also zurückhaltend gegenüber Fremden.

    Wegen eurem "Pensum" würde ich mir keine Sorgen machen, warum sollte ein gesunder Kleinhund das denn nicht schaffen? Ich habe einen Chihuahua, der regelmäßig mit mir wandern geht und sehr agil ist, an der Größe liegt das also nicht.

    Havaneser sind auch sehr coole kleine Hündchen, finde ich. Anpassungsfähig, gelehrig und eigentlich immer gut drauf. Nicht ganz so spritzig wie Papillons oder kleine Pudel, aber durchaus für alles Mögliche an Aktivitäten zu haben.

    Du könntest auch mal in den "Erfahrungen mit Chihuahuas und anderen Kleinhunden"-Thread schauen, wir haben hier ja einige Zwergenhalter :)

    Sagt mir nichts - aber vermutlich nicht mein Genre. Viel Lesespaß damit!

    Bin jetzt fast durch mit Wolitzers "The Interestings". Was soll ich sagen - grundsätzlich interessanter Plot mit großer moralischer Frsgestellung, solide und teils scharfsinnige Charakterisierung der Protagonisten - dennoch konnte das Buch meine zugegebenermaßen recht hohen Erwartungen nicht zur Gänze erfüllen. Aber das ist ja häufiger so bei hochgelobten Romanen.

    Konkret gestört haben mich die Zeitsprünge - sind immer schwierig, hier wird halt im Endeffekt auch ein halbes Jahrhundert umspannt, und dann noch aus der Perspektive mehrerer Charaktere - insgesamt dennoch solide, aber dennoch für mich ein kleines Minus.

    Teilweise hatte es auch seine Längen...es liest sich insgesamt flüsdig, unterhaltsam und originell, aber manchmal driftete es mir dann doch ein wenig zu sehr in Nebenstränge ab oder die Handlung veröor für ein paar Seiten an Spannung.

    Ich würde wohl 3,5 von 5 Sternen vergeben. Aktiv werde ich jetzt mal nix Weiteres von Wolitzer holen, aber sollte mir wieder mal ein Roman von ihr in die Hände fallen, wäre ich nicht abgeneigt.

    Nächste Lektüre ist dann "My Age of Anxiety".

    Hmm - irgendwo spielt Optik natürlich mit rein, schon auf unbewusster Ebene hat ja jeder Mensch gewisse Präferenzen.

    Was mir bewusst und wichtig war: lieber ein kleiner Hund - das liegt aber an der Lebenssituation, obwohl ich durch meine beiden inzwischen natürlich längst totaler Minifan bin.

    Aber sonst war und ist wichtiger, dass der Hund zu mir passt. Was habe ich vom schönsten Aussehen, wenn der Hund charakterlich so gar nicht dem entspricht, was ich gern an Hunden mag.

    Ich finde es generell nicht zu kange, wenn der Hund 2x 4Stunden alleine bleiben soll. Man kann das mMn nicht pauschal sagen, weil es auch auf die sonstigen Lebensumstände ankommt - kommt der Hund sonst fast immer mit, wie viel Bewegung und Beschäftigung hat er etc.

    Mein Rüde blieb jobbedingt eine Weile im Schnitt 3x die Woche fast 8 Stunden am Stück alleine, und hatte damit keine Probleme, er nutzt diese Zeit wirklich zum Schlafen, die Zeit davor und danach gehörte eben ihm.

    In deinem Fall finde ich es eher deshalb schwierig, weil der Hund zurzeit scheinbar nicht entspannt alleine bleiben kann. Dann noch der Umzugsstress - da würde ich mir auf jeden Fall einen Plan B und C zurechtlegen. Zumindest für die ersten Wochen bis Monate müsstest du wohl fix eine Betreuungsoption einkalkulieren.

    Mittlerweile gibt es ja auch im RO wirklich viele schön und sauber arbeitende Teams.

    Und es ist mMn auch kein "anspruchsloser" Sport. Früher hab ich das schon irgendwie gedacht, und es gibt natürlich Leute, die es wirklich nur irgendwie machen - aber wenn man versucht, es so gut wie möglich zu machen, dann muss man a) als Mensch auch immer ordentlich mitdenken (ich bin im Training immer nur Beginner und 1er gelaufen und momentan geh ich nicht in den Verein), v.a. bei den MSÜs in höheren Klassen zB., und b) hat man ja durchaus einige Übungen dabei, an denen man arbeiten und feilen kann.

    Wie viel man den Hund lobt und "durchklatscht", bleibt ja jedem selbst überlassen, ebenso wie genau man im Aufbau ist...

    Die RO-Seminare bei meiner Lieblingstrainerin zB finde ich auch gar nicht "larifari", die macht übrigens auch IGP und Obi unter anderem, also msn kann auch diesen Sport durchaus ambitioniert betreiben und trainieren. Finde es aber genauso wenig schlimm, wenn man es nur for fun macht, für den Hund ist es ja dennoch ne nette Abwechslung und die Teamarbeit tut gut.

    Ich bin ja auch eher so ein just for fun Typ und mein Hund mag sowohl normale BH-Sachen als auch RO, und wenn wir gerade keinen Kurs machen, üben wir halt zum Spaß, da hat RO mir auch neue Anregungen gegeben, was man noch so üben kann.

    "Das andere Ende der Leine" und "Es würde Knochen vom Himmel regnen" finde ich toll.

    Ansonsten kaufe ich persönlich mir fast nur noch Hundebücher für Sport bzw Beschäftigung. Hab mittlerweile einige, zB "Dummyfieber", dann das Hoopersbuch von Tanja Bauer heiďt die glaube ich, das "Rally Obedience"-Buch, "SchaSu - der Nase nach zum Zielobjekt" etc.