Beiträge von tinybutmighty

    Rex ist sehr arglos und grundsätzlich geht er bei jedem Menschen erst einmal davon aus, dass dieser nett und ihm zugetan ist. Bei ihm muss ein Mensch sich schon ablehnend verhalten oder sonderbar agieren, dass er auf diesen abwehrend reagiert. Ich konnte auch noch nicht feststellen, dass er Leute, die ich nicht mag, auch nicht gut findet. Aber ich verbrige auch wenig Zeit mit Menschen, die ich nicht mag.

    Jasmin ist generell erstmal misstrauisch, bei jedem. Und dann kommt es auf das Verhalten des Menschen an und den Umgang mit ihr. Aber Menschenkenntnis in dem Sinn - wäre mir noch nicht aufgefallen. Aber ich habe eben auch kaum was mit Leuten zu tun,mit denen ich mich unwohl fühle.

    Auf Fremde reagieren meine Hunde idR gar nicht, sofern die Person sie auch ignoriert.

    Zum Thema Kauen, sehr gut hat unser Dako diese Rinderhaut-Knochen aufgenommen, also getrocknete Rinderhaut als Knochen geknotet.

    Was den HSH-Mix angeht, ich finde es faszinierend das man ohne den Hund gesehen zu haben schon sagen kann das es nicht das ist was der TE glaubt und es daher natürlich eine unseriöse TS-Orga sein muss. Willkommen im Hellseher Forum.

    Wir leben nicht mehr 17hundert irgendwas, es mag unglaublich erscheinen aber selbst in der Türkei gibt es Hunderassen die aus dem Ausland stammen. Istanbul hatte die letzten Jahre einen echten Goldi Hype, viele davon sind im erwachsenen Alter auf der Strasse gelandet... Aber die werden sich als Straßenhunde bestimmt erstmal beim TA gemeldet haben zum kastrieren:nicken::denker::roll:

    Solche Rasseangaben wie Goldie und Labrador stellen sich bei Auslandshunden aber nun mal immer wieder als falsch raus. Nicht alle Orgas machen das absichtlich, aber leider kommt es vor. Zusammen mit der Behauptung des Vereins, der Hund sei anfägergeeignet und dass sie zur TE meinten, wenn sie mit dem Hund nicht klarkämen, sei das ihr Problem, finde ich das jetzt alles nicht optimal von Vereinsseite aus.

    Ich würde Fehlverhalten auch erstmal umlenken bzw Alternativen anbieten. Sie knabbert irgendwo, wo sie nicht soll? Vllt einen Knabbersnack anbieten - Kauen und Schlecken beruhigt Hunde nämlich auch.

    "Konfrontation" und "Massregelung" würde ich bei so einem verunsicherten Hund erst einmal meiden, soweit möglich. Positives dafür behutsam loben und bestätigen.

    Nach HSH sieht sie nicht so aus, finde ich, aber auch nicht wie ein Retriever.

    Mein erster Gedsnke war auch: Na, ob das wirklich ein Goldie-Mix ist? Leider geben gerade unseriöse Organisationen als Rassemix gern was mit Labrador und Goldie an, wenn der Hund nur entfernte Ähnlichkeit mit diesen Rassen hat. Ein Foto bzw. die Einschätzung eines Kenners wäre vielleicht nicht schlecht. Sollte wirklich ein Herdenschutzhund mit drin stecken, habt ihr euch nämlich so ziemlich das komplette Gegenteil zu einem Retriever zugelegt.

    Zum Knurren: Das solltet ihr nicht sofort negativ interpretieren. Knurren ist ja erstmal einfach nur Kommunikation und kann zB bedeuten "Komm mir bitte nicht zu nahe, ich fühle mich bedrängt". Hunde knurren eben. Ich habe eine Yorkiemix-Hündin aus dem Ausland, auch die knurrt durchaus in Situationen, in denen sie sich überfordert oder bedrängt fühlt.

    Gerade anfangs ist es wichtig, dem Hund zu vermitteln, dass von euch keine Gefahr ausgeht. Wenn sie auf Annäherungen von euch derart unterwürfig reagiert, geht nicht zu ihr hin, sondern lasdt sie zu euch kommen. "Manipulationen" am Hund erstmal aufs Minimum beschränken - meiner Hündin habe ich am Anfang auch das HB/Geschirr oben gelassen.

    Ansonsten: ganz viel Ruhe, Ruhe und Struktur. Geht am besten erstmal immer dieselben 1-2 reizarmen Gassistrecken, und nicht zu lange. Großartig spielen und trainieren würde ich mit dem Hund erstmal nicht.

    Ein "Nein" kann der Hund auch noch nicht verstehen nach gerade mal 10 Tagen bei euch. Bei so einem unterwürfigen Hund kann aber schon ein etwas nachdrücklicher Tonfall zuweilen zu viel des Guten sein. Meine Hündin ist auch so und neigt dann dazu, sich leider sehr schnell zu unterwerfen, darum achte ich auch darauf, sie möglichst immer sanft anzusprechen.

    Den Urin kommentarlos wegzuwischen ist richtig. Auf keinen Fall solltet ihr sie dafür ausschimpfen. Es kann dauern, bis so ein Hund atubenrein wird. Bei meiner Hündin hat es ca. ein 3/4 Jahr gedauert.

    Ich würde mit dem Hund gerade in Hinblick auf die Rasse auch noch nicht laufen. Klar kann man mal spaßhalber gemeinsam über eine Wiese flitzen. Aber regelmäßig "richtig laufen" ist zu viel für einen 6 Monate jungen Hund. Vor allem hast du ihn ja auch schon recht viel springen lassen - habt ihr das wenigstens inzwischen eingestellt?

    Welpen und Junghunde sind eben kørperlich und geistig noch nicht voll ausgereift und müssen dementsprechend behandelt werden.

    Ich hoffe, du schaust vielleicht doch einmal wieder hier vorbei und wünsche dir ansonsten von Herzen alles Liebe!


    Ich lese nun "The Interestings" von Meg Wolitzer, nachdem ich "The Female Persuasion" ganz vielversprechend fand mit ein paar Schwächen.

    "The Interestings" wurde ja ziemlich gehypt, ich bin gespannt, ob das Buch meinen dadurch recht hohen Erwartungen gerecht werden kann.

    @pinkelpinscher Bei mir sind die Nobelvezirke Währing und Döbling gemeint, wohn an deren Grenze^^

    Akitas boomen echt! Seh immer mal wieder welche. Neulich im Wald eine Frau mit 4 davon...bin gleich ab ins Gebüsch. Die war vermutlich Züchterin.

    Welche italienischen Schlappohrhunde meinst du? Hab neulich erst 2 getroffen, wo ich glaub, das war ne exklusive italienische Rasse, deren Name mir aber nicht einfällt.

    Absolute Leseempfehlung meinerseits: "This Close to Happy: A Reckoning with Depression" von Daphne Merkin. Ich habe es gerade beendet und bin wahnsinnig beeindruckt, wie extrem intelligent und scharfsinnig sie über das Leben mit dieser Erkrankung schreibt. Sie ist dabei auch unglaublich ehrlich, was sehr mutig ist. Es ist kein hoffnungsstarkes "Victim to Victory"-Buch, weil Merkin schon von Kindheit an von Depressionen geplagt wird und sie auch schon sehr früh und bis zum heutigen Tag Suizidgedanken plag(t)en. Aber gerade diese manchmal schmerzhafte Aufrichtigkeit macht dieses Buch so besonders glaubwürdig, berührend und bedeutet mir persönlich bereits jetzt nach erstmaliger Lektüre ganz viel. Im Spoiler ein Zitat aus ihrem Buch, das wie so viele ihrer Worte einfach wahr ist.

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    "What I do know is that, as I experience it, the stigma surrounding depression remains very real. There is something about the state that is both shameful and self-implicating in a way that other illnesses aren't. It does not, for example, fit neatly in with the literature of addiction and recovery, and it offers the reader no vicarious thrills, mostly because its symptoms are rarely florid enough to alienate or even titillate oeople. If there is something intangible about mental illness generally, depression is all the harder to define because it tends to creep in rather than announce intself, manifesting itself as an absence - of appetite, energy, sociability- rather than as a presence. There is little you can point to: no obscene rantings, no sudden flips into unrecognizable, hyper-energized behavior, no magical belief systems involving lottery numbers or fortune cookies. It seems to me that we are suspicious of depression's claim to legitimacy in part because it doesn't look crazy."