Beiträge von tinybutmighty

    Mit 5 Nonaten sind einige Hunde einfach noch nicht zuverlässig stubenrein.

    Behalte den Hund tagsüber eben gut im Auge, und gehe regelmäßig zum Lösen raus. Nicht alle Hunde winseln oder laufen zur Tür, wenn sie raus müssen. Aber meist merkt man an ihrem Verhalten nach Beobachtung irgendwann, wann es Zeit wäre, zum Lösen rauszugehen.

    Ich bin kein Fan davon den Hund nachts in eine Box zu sperren. Wenn der Hund mit im Schlafzimmer schläft, merkt man das doch meist, wenn er unruhig wird. Oder du stellst die erst mal den Wecker und gehst dann nachts 1-2x kurz mit ihm raus....

    Für mich liest sich das ehrlich gesagt auch nach viel Programm. Hunde brauchen sehr viel Zeit, um Reize zu verarbeiten. Das Ruhebedürfnis liegt bei 18 Stunden täglich und mehr.

    Natürlich müsst ihr euren Kleinen nicht die ganze Zeit ruhig halten, aber gerade in Familien mit Kindern haben gerade junge Hunde meist schon recht viel "Input". Da braucht es dann bei einem 14 Wochen jungen Welpen nicht ganz so viel Beschäftigung, wie ihr das gerade handhabt.

    Dass Welpen mal überdrehen und ausgelassen rumtoben, ist aber natürlich normal. Es sollte nur nicht ausarten, denn wenn ein junger Hund abends wirklich über einen längeren Zeitraum hinweg herumhibbelt und bellt, sind das dann doch mehr als die normalen "verrückten 5 Minuten".

    Wie ist sie charakterlich denn sonst so? Eher ein ängstlicher Hund? Diese Hunde fühlen sich manchmaal "sicherer", wenn die Zweobeiner zusammen sind, und haben dann Probleme mit solchen "Rudel-Trennungen". Bei meiner Hündin ist das so, dass sie mit mir jederzeit die Wohnung verlässt - aber ungern mit jmeand anderem aus der Wohnung geht,wenn ich zuhause bleibe.

    Ich würde es weiterhin auf dem sanften Weg versuchen und den Spaziergang mit kleinen Highlights aufwerten (zB ganz besondere Leckerlis).

    Darf ich mich hier auch msl einreihen?

    Meine Jasmin geht seit ungefähr einem Dreivierteljahr mit meiner Mum ins Büro mit. Normalerweise an ca. 4 Tagen die Woche, manchmal weniger, da ich sie manchmal zusammen mit Ersthund betreuen lasse.

    Geplant war das so nicht, aber sie hat eben Alleinbleib-Stress durch Verlustängste. Zum Glück arbeitet meine Mum schon lange in dem Unternehmen und ihre Chefs haben auch einen Hund.

    Anfangs wurde Jassi nervös und hat auch mal gebellt, wenn meine Mum mal zB auf Toilette/ins Lager ging. Mittlerweile kennt die die Abläufe.

    Sie ist eigentlich ein super Bürohund, da sie einfach nur eine Bezugsperson in ihrer Nähe haben möchte. Sie verschläft fast den ganzen Bürotag (8 bzw freitags 6,5 h) in ihrem Korb.

    Bei meiner Mul im Büro ist aber auch wenig Trubel und wenig Ein und Aus. Die Bürotür ist wegen dem Chefhund geschlossen, da die Hunde nicht aufeinandertreffen sollen (Jassi hat Angst...). Manchmal geben Kollegen Jassi Leckerlis. Ein paar würden sie gern streicheln, aber das geht nicht, da Jassi Menschen gruselig findet erstmal. Sie knurrt dann, aber gaanz leise.

    Der Arbeitsweg ist je eine Stunde hin und retour mit Öffis. Ich geh dann oft morgens noch eine große Runde von ca 45 - 50 Minuten mit beiden. Meine Mum geht manchmal die letzten Meter zur Arbeit noch zu Fuß.

    Mittags will Jassi eigentlich gar nicjt raus tears-of-joy-dog-face Sie lässt sich dann auf die Wiese tragen, und nach 5-10 Minuten gehts wieder rein.

    Abends gehen sie dann die 10-15 Minuten zur Haltestelle. Da Jassi selten vor halb 7 zurück ist, gibt es dann auch nur noch eine kurze Löserunde für beide.

    Aber sie hat durch das Öffifahren und den Büroalltag mMn eh genug Eindrücke. Außerdem geht sie an den anderen Tagen immer lang spazieren bzw. Wandern oder wir haben HuSchu etc. :ka:

    Hallo,

    ich habe zwei Hubde aus dem Tierschutz. Es sind meine ersten Hunde.

    Hund Nummer eins kommt aus einem örtlichen Tierheim. Da konnten wir die Hunde also direkt persönlich kennenlernen, die Vorgeschichte war oft bekannt, die Mitarbeiter konnten die Hunde gut einschätzen. So kamen wir dann auch mit einem zwar noch jungen und nicht erzogenen Hund heim, der aber aufgeweckt, umweltsicher und problemlos ist.

    Hund Nunmer zwei ist aus dem Auslandstierschutz, ich kannte sie vor Übernahme nur von Fotos und Beschreibung. Grundsätzlich ist sie ein toller, unglaublich lieber Hund - aber für jeden Anfänger wäre sie nichts! Sie war anfangs sehr ängstlich, die ersten Tage sehr überfordert mit Verkehrslärm und Co. Hat sich drinnen nur verkrümelt. Sie war sehr lange nicht stubenrein, außerdem hat sie Trennungsstress und kann darum nicht alleinbleiben. Sie ist nach wie vor erstmal sehr misstrauisch gegenüber Fremden und braucht Zeit, um aufzutauen.

    Sie ist nun meist Bürohund, aber anfangs wäre ihr das zu viel gewesen. Außerdem war sie ja nicht stubenrein.

    In eurem Fall wäre mir ein Hund aus dem Ausland zu heikel, es sei denn, der Hund befindet sich schon länger auf Plegestelle in Deutschland. Schaut euch doch weiter im örtlichen Tierdchutz um. Unkomplizierte Hunde werden halt oft schnell vernittelt, aber evtl könnt ihr euch ja zB vormerken lassen. Oder ihr beuieht auch etwas weiter entfernte Tierheime in eure Suche mit ein.