Ich mag Galgos ja sehr und könnte mir durchaus vorstellen, mal einen Galgo aus dem Tierschutz aufzunehmen. Das 100 Prozent perfekte Leben kann meiner Ansicht nach ohnehin kaum jemand seinem Hund bieten. Natürlich sollte man nicht auf Biegen und Brechen einen Hund aufnehmen, der nicht ins eigene Leben passt und der kreuzunglücklich sein wird. Aber zwischen den Extremen gibt es ja auch noch was.
Könnte ich meinen Windhund nicht frei laufen lassen, würde ich auch von einer HuSchu/einem Verein/einer Privatperson etc. eine sicher eingezäunte Fläche mieten, damit ich dem Hund regelmäßig die Möglichkeit bieten kann, die Beine zu strecken. Ja, wäre vielleicht dann nicht jeden Tag möglich, aber ich denke, manche Galgos wären auch damit zufrieden und könnten dann bei mir trotzdem eine gute Lebensqualität haben.
(Ich bin aber auch der Meinung, dass manche Langzeitsitzer, die im Tierheim Dauerstress haben, besser dran wären bei jemandem, wo sie mehrmals pro Woche z.B. auch mal 7 bis 8 Stunden alleine sein müssten etc. An meine eigene Hundehaltung habe ich ja auch durchaus relativ hohe Ansprüche, aber andererseits muss man halt schon echt sagen, dass viele unserer Hunde doch hier echt ein ziemliches Luxusleben führen und es ihnen insgesamt halt wirklich gut geht...)
In diesem Debutroman des irischen Schriftstellers Colin Walsh, der heute in Belgien lebt, geht es um das spurlose Verschwinden der Jugendlichen Kala aus dem beschaulichen irischen Ort Kinlough. Kala hatte einen engen Freundeskreis, bestehend aus Mush, Helen, Joe, Aidan und Aoife. Etwa fünfzehn Jahre nachdem Kala verschwand sind Mush, Helen und Joe zum ersten Mal alle zeitgleich wieder in Kinlough. Während Mush, über dessen auffällige Narben von den Einheimischen nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird, Kinlough niemals verlassen hat und im Coffeeshop seiner Mutter arbeitet, ist Helen eigentlich Journalistin in Kanada und nur für die Hochzeit ihres Vaters wieder an den Ort zurückgekehrt, an den sie bis auf ihre Clique nur wenige gute Erinnerungen hat. Joe hat sich als Musiker einen Namen gemacht, unter anderem in London und den USA gelebt - als Teenager war er mit Kala zusammen, spielte mit Mush und Aidan in seiner ersten eigenen Band.
Helen, Joe und Mush befinden sich zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen immer noch oder wieder in Kinlough, doch dann überschlagen sich die Ereignisse, als die Zwillinge Donna und Marie, Aidans jüngere Halbschwestern, sich plötzlich sonderbar verhalten und dann ebenfalls verschwinden - und Kalas sterbliche Überreste auftauchen...
Helen, Mush und Joe werden völlig unvorbereitet wieder mit der großen Tragödie ihrer Jugend konfrontiert - und erneut stellen sie sich alle die Frage: Was ist Kala damals zugestoßen?
"Kala" ist nicht nur ein fesselnder Kleinstadtthriller, sondern auch ein Roman über Freundschaft, Adoleszenz, Familie, Sehnsucht und der Macht unserer Vergangenheit - insbesondere wenn wir uns ihr nicht stellen. Colin Walsh versteht es, seinen Protagonistinnen Leben einzuhauchen und sie nicht zu reinen Sympathieträgern zu machen, sondern so komplex darzustellen wie Menschen es nun mal sind, mit all ihren guten und weniger guten Eigenschaften. Gerade für ein Erstlingswerk ist "Kala" sowohl schriftstellerisch als auch psychologisch bemerkenswert stark. Bleibt zu hoffen, dass Walsh bereits an seinem nächsten Roman arbeitet, denn ich würde zukünftig gerne mehr von ihm lesen.
Die kleine freche Pippa ist nun in der zweiten Läufigkeit <3 Seit etwa zwei Tagen verliert sie auch hie und da ein paar Blutstropfen; verhaltensmäßig habe ich ihr seit etwa ein - 1,5/2 Wochen angemerkt, dass sie wieder läufig werden könnte, da sie sich vor allem Rüden gegenüber etwas flirty, aber gleichzeitig auch fiddelig, verhielt. Bin mal gespannt, wann die Stehtage losgehen. Mitunter kommt sie mir drinnen etwas ruhiger vor, draußen ist sie aber munter wie immer und möchte alles ganz genau erkunden. Mir kommt allerdings vor, dass sie ein klein wenig erwachsener wird, sie spielt drinnen irgendwie nicht mehr ganz so häufig und ausgelassen mit ihren Sachen zum Beispiel. Naja, dennoch bleibt sie mein kleines Baby :b
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Generell entwickelt sie sich einfach super <3 Fährt gerne und problemlos Öffis und Auto, geht überwiegend sehr brav an der Leine, hört auf den Rückruf, rennt nicht unerlaubt zu Fremdhunden (da ist sie meist eher desinteressiert bis vorsichtig; Rex war in dem Alter ja total der verspielte kleine Tutnix, der sich über jeden Artgenossen wie irre gefreut hat!) und ich kann sie bei Begegnungen mit Hunden auch gut an die abgewandte Seite nehmen und ganz chillig vorbeiführen. Sie ist futtermotiviert und ein kleiner Gierschlund <3 Drinnen kommt sie prima zur Ruhe, auch im Büro. Lässt sich mittlerweile auch nicht mehr so von Jasmins Türklingelgebell anstecken und freut sich, wenn bei mir mal jemand vorbeischaut oder wir Freundinnen treffen.
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Aaaber weil man nicht perfekt sein kann, das Jagdthema ist bei ihr halt schon durchaus was, worauf man bissl achten muss. Sie ist jetzt nicht bierernst dabei, interessiert sich aber eben schon etwas für Spuren, mäuselt für ihr Leben gern (allerdings haben wir im Alltag nur wenige Strecken, wo sich mäusetechnisch viel tut) und neulich ist sie einem auffliegenden Vogel hinterher, auch Krähen scheuchen fände sie lustig. Lässt sich aber tatsächlich sehr gut abrufen. Auf Spaziergängen findet sie Gebüsch am Wegrand spannend, da muss ich noch mit ihr dran arbeiten, dass auf dem Weg bleiben brav und ins Gebüsch flitzen tabu ist. Prinzipiell kann ich sie gut zurückrufen bzw. sie mit einem "Raus da" wieder auf den Weg beordern, aber irgendwann lassen die mentalen Kapazitäten natürlich nach. Sich and den Wegrand stellen und ins Gebüsch gucken, wo kleine Vögelchen rumflattern und Ähnliches bestätige ich, sie steht auch manchmal vor, das belohne ich ebenfalls. Anzeigeverhalten ist ja okay. Sie macht wirklich sehr viel Spaß und ich bin sehr glücklich, sie zu haben <3
Muss ich mich da auf irgendwas einstellen mit dem Entwässern? Ich hab so "Angst" das er ausläuft oder pendelt sich das ein.
Also Rex musste sobald er dann die Entwässerungstabletten bekommen hat ca. 2 bis maximal 3 Stunden danach unbedingt raus zum Pinkeln. Wenn ich zu langsam war oder so, hat er mir schon auch mal reingepieselt.
Klar kannst du selber scheren. Schau mal in den Pudel-Thread, da gibt es etliche Halterinnen, die das selber machen.
Nach dem Tod meiner Hundefriseurin vor 2einhalb Jahren schere ich meine Jasmin übrigens auch selbst. Die ist nämlich seehr speziell in Sachen Handling und Kooperation und neigt zu Hysterie bei Fellpflege. Für sie ist es zuhause viel entspannter als es nun in einem neuen Salon wäre. Ich kanns übrigens überhaupt nicht gut, aber meiner Hündin ist das eh egal, dass ihre Frisuren nicht so hübsch ausfallen
Für mich klingt das eher nach einem Menschen-Thema als nach einem Hunde-Thema. Also weniger passend für ein Hundeforum bzw. nur begrenzt und passender z.B. in einem Psychologie-Forum oder so?
Dass ich das Sitz in dem Moment nicht gemacht hätte und unsinnig finde steht außer frage. Daraus zu schließen, dass der genannte Hund die Tendenz zum umdrehen nicht zeigen würde, wenn man ihn da nicht in eine unangenehme Lage gebracht hätte, daran zweifle ich. Irgendwo hätte es einen anderen Anlass gegeben und ja, da finde ich es richtig sich dann auch durchzusetzen und den Hund damit nicht zum Erfolg kommen zu lassen. Das ist am Ende auch nur simple Lerntheorie: Unangenehme Situation - Zähne einsetzen und sich aufführen - der Mensch nimmt den unangenehmen Druck raus - Lernerfolg.
Naja, du spekulierst doch genauso wie wir, argumentierst dabei nur in die andere Richtung.
Ich finde ja auch einfach rein realistisch betrachtet schaffen die wenigsten Menschen dieses dem Hund unmissverständlich, aber fair und angemessen klar machen, dass XY echt echt scheiße ist. Daher wäre ich als Trainerin sehr vorsichtig, wem ich zu so etwas rate, weil das kann halt ordentlich in die Hose gehen, wenn ich mich da als Besitzer überschätze Für viele Hundehalter macht Begegnungstraining anders mMn einfach deutlich mehr Sinn.