Bei mir leben ein Yorkiemix und ein Chihuahuamix, beide kamen aus Beschlagnahmungen über den Tierschutz zu mir.
Die Yorkiehündin hatte die ersten 3,5 Lebensjahre wohl nichts kenngelernt außer einen vermutlich Messie/Vermehrer-Haushalt und dann das Tierheim in Ungarn. Die Chimixhündin wurde schon als sehr junger Hund beschlagnahmt, war ein paar Monate im heimischen Tierheim, ehe sie zu mir kam.
Beide tendenziell also unsichere Hunde. Sie wohnen bei mir trotzdem glücklich und zufrieden in der Großstadt. Es gibt bei Unsicherheit ja Abstufungen, nicht alle Hunde sind richtige Angst- oder Panikhunde, nur weil sie nicht viel kennengelernt haben. Ich bin auf meine Mädels durchaus immer eingegangen, trotzdem habe ich ihnen recht bald auch einfach recht viel Alltag "zugemutet". Aber eben mit Bestätigung, z.B. sehr guten Leckerlis, verbalem Zuspruch/Lob, ggf. Körperkontakt zur Beruhigung.
Wäre wirklich gut zu wissen, ob wir hier von einem Hund sprechen, der kopflos in Panik gerät und flüchten möchte oder einfach "nur" vorsichtig und tendenziell unsicher ist.
Ich würde jetzt noch nicht auf Teufel komm raus größere Touren etc. machen, sondern mich schrittweise an den normalen Alltag rantasten. Ruhige, nicht allzu lange Runden, damit sie da Sicherheit gewinnt und positive Erfahrungen mit der Draußenwelt macht.
Was macht ihr denn Freude? Kann sie draußen Futter annehmen, interessiert sie sich eventuell für Spielzeug, Schüffeln?