Ich denke mal, pauschalisieren kann man das nicht. Es gibt ja ganz unterschiedliche Familienhunde. Und es kommt auch auf die Definition von "Familie" an. Ich z.B. spreche eher von einem "Familienhund", wenn Kinder im Haushalt mit leben - unser Hund ist im Grunde auch Familienhund, aber wir sind alle erwachsen bzw fast erwachsen (jüngere SChwester 17, ich 20, Mutter 38), da passt die Bezeichnung für mich dann schon etwas weniger gut irgendwie, obwohl wir ja auch eine Familie sind.
Die Anforderungen, die an einen Familienhund gestellt werden, variieren sicherlich von Familie zu Familie.
Die meisten Familienhunde in Haushalten mit Kindern, die für mich so den typischen Familienhund verkörpern, sollen eher ruhig und gelassen sein, freundlich, leicht zu erziehen, verschmust, gerne auch verspielt, anpassungsfähig und keinen starken Jagd/Wachtrieb haben.
Und obwohl Hundesport derzeit "in" ist, habe ich das Gefühl, die meisten Hunde, die als Familienhund gehalten werden - gerade in Familien mit Kindern - sind nicht unbedingt jene Hunde, die Mantrailing, Agility, Obedience oder sonstwas "Besonderes" machen, sondern eher Hunde, die einfach mitlaufen, dreimal am Tag ausgeführt werden, mal einen Ball geworfen bekommen oder auf der Hundewiese rumwuseln - ohne große "Extras" eben.