Beiträge von tinybutmighty

    Es kmt halt auf den Hund an - was für Hund A passt, kann für Hund B ganz falsch sein.

    Mûsste ich ohne Hunde verreisen, würde ich meine beiden wohl zu meiner ehemaligen Hundesitterin geben. Dort leben die Hunde bei ihr und ihrem Sohn in der Wohnung, gehen täglich ausgiebig im Wald spazieren, ansonsten wird viel gekuschelt & gechillt oder bei schönem Wetter Zeit im Garten verbracht. Mein Chi war dort regelmäßig in der Tagesbetreuung und fûhlte sich pudelwohl.

    Die Sitterin hat normal nur 3 bis allerhöchstens 5 Tages- bzw Urlaubsgäste, fast alle sind Stammkunden und darum hatte mein Rex dort schon Freundschaften geschlossen.

    Die Kompetenz meiner Sitterin ist ein weiterer Pluspunkt, sie arbeitet viel und schon lange mit Tieren.

    Du siehst also, für meine Hunde wãre Zwingerunterbringung wiederum nichts. Auch in größeren Pensionen bei mehr Hunden hätte ich ein eher ugutes Gefühl...

    Stimmt, bei uns (Hoopers) hat ne Zeitlang direkt nach uns ne andere HuSchu die Halle genutzt fürs Agility - die kamen ne Etage über uns rein, so ne Art Zuschauertribüne/Wartebereich gibts da, und diese Hunde waren echt hysterisch und mega laut. Das fand ich ehrlich gesagt schrecklich und würde ws auch nicht aushalten in so einer Gruppe zu trainieren weil es mich enorm stressen würde. Zum Glück sind die mittlerweile nicht mehr nach uns dran.

    Beim Hoopers schauen die Hunde bei uns am Rand des Parcours zu. Wir trainieren in einer Halle, da gibt es ne gemütliche Sitzgruppe am Rand. Sind aber nur 3 Menschen und 4 Hunde (eine Teilnehmerin macht es mit beiden Hunden). Die junge Wasserhündin fiept zwischendurch manchmal, vor allem wenn die Besitzerin gerade mit ihrem älteren Hund im Parcours ist.

    Rex fiept selten, die meiste Zeit ist er eigentlich ruhig. Wir chillen also gemeinsam am Rand, bis er drankommt.

    Hab aber auch kein Auto und ne Box würde ich ungern mit dem Öffis quer durch die Stadt mitschleppen. Darum kennt er so "Wartesituationen" mittlerweile auch. Und so leicht erregbar ist er zum Glück für mich auch nicht.

    Du bist ja vermutlich noch nicht frrigeschaltet für die Foto-Threads, darum hier ein paar buntgemischte Fotos vom Zusammenleben mit Chi:

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    Macht einfach Spaß, das Leben mit Chi :herzen1:

    Eine kleine Wohnung ist für die Hundehaltung kein Problem. Hunde ruhen etwa 18 Stunden am Tag, und dafür ist auch in der kleinsten Hütte Platz ;)

    Und ich finde es voll okay, sich als berenteter Mensch einen Hund zu nehmen. Du musst natürlich die Kosten für die Hundehaltung einkalkulieren, aber bei einem kleinen Hund benötigt man zB schon mal weniger Futter.

    Wichtig sind Rücklagen für den Tierarzt, in deinem Fall wäre eventuell auch eine OP-Versicherubg für den Hund sinnvoll.


    Zum Chihuahua noch: Das "Kläffen" ist meist einer Mischung aus nicht so guter Sozialisierung, fehlender Führung und negativen Erfahrungen mit Artgenossen geschuldet. Wie hier schon geschrieben wurde, man muss bei einem kleinen Hund halt darauf achten, dass er nicht blöde Erfahrungen mit großen Hunden machen muss, die ihn zB als Beute oder Spielzeug betrachten.

    In der Wohnung hält sich das Bellen der meisten Hunde meiner Erfahrung nach sehr in Grenzen, denn meist dösen sie ja drinnen. Mein Chi meldet höchstens mal, wenn von draußen ein Hund laut bellt oder ein komisches Geräusch im Flur zu hören ist. Sonst bellt mein Rex aber sehr selten :)

    Naja, man muss ja nicht mit jedem Hund was "Besonderes" machen. Gerade die Begleithunde sind da ja jetzt nicht wahnsinmig anspruchsvoll. Ausreichend Bewegung muss aber natürlich sein! Ich persönlich mag es auch sehr mit meinen Zwergen aktiv was fûrs Köpfchen zu machen, aber ob man selbst und Hund daran Spaß haben, merkt man ja oft erst im Laufe der Zeit. Ich glaube für die Mehrzahl der Hundehalter soll der Hund einfach Begleiter und Freund sein :ka:

    Auch der beste Trainer kann nichts ausrichten, wenn der Schüler nichts umsetzen will oder Dinge nicht nacharbeitet :ka:

    Fängt ja allein schon bei der Vorbereitung an. Hunde spielen nicht. Fressen nicht. Null Bindung zum Hundeführer :flucht:

    Mein Hund ist auch kein verspielter. Hab mir deswegen im Verein von einem Trainer (war BH-Kurs) auch ein paar blöde Kommentare anhören mûssen :muede: Klar muss ein Hund irgendwie zu motivieren sein, aber gerade bei den nicht so typischen Agi-Rassen finde ich es auch ganz nett, wenn die Trainer sich dann halt auch auf den Hundetyp einlassen und zB akzeptiert wird, dass mein Rex nun mal nicht gern zerrgelt, dafür aber für Futter fast alles tun würde :ka: Und zumindest am Hoopers hat er auch schon von sich aus Spaß, da hab ich den Eindruck, das Arbeiten an sich ist fûr ihn mind. genauso toll wie die Belohnung.

    Aber wo ich dir völlig rechtgebe, dass bei manchen Leuten halt die "Team-Grundlagen" fehlen, die gerade bei Sportarten wie Agi halt wichtig sind...im Verein gabs mal ne Agi-Schnupperstunde und da war zB eine Frau, deren Hund wirklich permanent nur abhaute, sobald die Leine ab war, und null auf sie achtete. Kann ja mal passieren, aber wenn das Normalzustand ist, macht Agi oder so halt echt keinen Sinn...

    Ich habe meine zwei kleinen Begleiter aus dem Tierheim und würde dir auch empfehlen, dich mal in den umliegenden Heimen umzusehen. Es gibt dort auch so viele nette kleinere Hunde, die einfach nur ein schöbes Zuhause möchten. Außerdem ist ein Hund, der vielleicht schon 5,6 Jahre alt ist, einfach naturgemäß oft schon etwas ruhiger als ein quirliger Jungspund.

    Ansonsten würde ich dir die kleinen Begleithunde wie Havaneser, Malteser und Co. ans Herz legen. Die sind gelehrig, anpassungsfähig und unkompliziert. Einfach richtig gute Alltagsbegleiter.


    Der Chihuahua wurde hier ja auch genannt. Ich habe einen Chi, der sehr aufgeweckt und lebhaft ist und durchaus einen recht starken Willen hat. Drinnen ist er ruhig - draußen recht aktiv und auch sehr lernfreudig. Chis sind schon auch sehr anpassungsfähig - aber richtige kleine Hundepersönlichkeiten mit durchaus Ecken und Kanten. Wenn man das möchte, hat man mit einem Chi einen wirklich tollen, lustigen Freund fürs Leben.