Beiträge von tinybutmighty

    Ich denke, du bist da in einem Muster gefangen. Du sagst ja selbst, wenn große Entscheidungen/Veränderungen ansteht, geht es dir meist nicht gut damit. Die Frage wäre hier vor allem, wie du dann, wenn eine Veränderung schon eingetreten ist, mit dieser umgehst. Fühlst du dich dann oft immer noch schlecht und bereust? Oder ziehst du es dann einfach durch? Und kannst nach einer Umstellungsphase gut damit umgehen, dass dein Alltag sich verändert hat?

    Das sind aber Fragen, die nur du für dich beantworten kannst. Ich würde da auch zu einem Gespräch mit einer Fachperson raten.

    Oh, "Streiflichter aus Amerika" von Bryson ist köstlich :lol: Ich kann die darin gesammelten kurzen Kolumnen immer wieder lesen und schmunzle dabei auch nach über einem Jahrzehnt nach wie vor in mich rein :sweet:

    Nesa8486 Wie sieht es denn mit modernen Klassikern aus? An den älteren Klassikern ist oft, gerade für junge Leute, ja oftmals schon die Sprache schwierig. Liest man dann modernere Klassiker aus dem spãten 19. sowie dem 20. Jahrhundert, fällt diese Barriere oft weg. Wie wäre es zB mit:

    - "Tom Sawyer", Mark Twain

    - "Wer die Nachtigall stört", Harper Lee

    - "Die Wand", Marlen Haushofer

    - 12 Years a Slave", Solomon Northup

    " Der Schüler Gerber", Friedrich Thorberg

    - "Die Welle", Morton Rhue (Jugendbuch)

    Wenn es dich stört, bei Büchern oft den genauen Inhalt nicht wiedergeben zu könnnen, wäre es eventuell auch einen Versuch wert, nach jedem Kapitel eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Ereignisse aufzuschreiben. Man könnte zudem für sich ausformulieren, was einem da (im letzten Kapitel, auf den letzten 10 Seiten) sprachlich auffiel/gefiel/nicht gefiel und versuchen, das zu begründen. Sich auch für sich selbst überlegen, warum zB wählt der Autor gerade jene Erzählperspektive? Welche Bedeutung hat dieses letzte Kapitel für den Verlauf der Geschichte vielleicht noch? =)

    In englischen Romanen hat man am Ende des Buches oft "Reading Group Questions", das finde ich ja sehr reizvoll. Da kann man sich dann schön nochmal mit dem Buch auseinandersetzen, wird vielleicht auf Punkte aufmerksam, die man zuvor gar nicht bemerkte etc. Schade, dass dies in deutschen Büchern kaum je inkludiert wird.

    Ich bin selbst jemand, der alles zerdenkt, eher pessimistisch ist und sich mit Veränderungen schwer tut. Und so was wie: Hauskauf, Kind bekommen, Hund aufnehmen - sind halt große, einschneidende Veränderungen. Ich glaube, auch viele werdende Eltern machen sich große Sorgen, haben Zweifel und Ängste, und am Ende wuppen sie die Erlternschaft dann doch gut :) Genauso kann eben die Adoption eines Hundes auch für Zweifel und Ängste sorgen.

    Hier im Forum kann man unmöglich beurteilen, ob das jetzt noch "normal" ist oder nicht, das finde ich auch unangebracht. Ich habe selbst Ängste, die über das "normale" Maß hinausgehen, trotzdem denke ich, meine Hunde haben es recht gut bei mir. Da beide Hunde im Endeffekt sehr schnell ohne langes Vorausplanen einzogen, hatte ich vor dem Einzug nicht so die Möglichkeit, in Panik zu verfallen, wäre aber sicherlich ähnlich drauf gewesen - das sagt aber wenig über die tatsächliche Eignung als Hundehalter aus.

    Vielleicht, liebe TE, wäre es hilfreich für dich, nochmal deine größten Ängste in Bezug auf den Hund zu identifizieren und zu benennen, und dir dann zu überlegen: Was wäre der Worst Case? Käme ich auch damit klar?

    Also zB so was wie: Hund schränkt bei Suche nach neuer Wohnung ein. Was wäre der Worst Case? Sehr lange suchen müssen, viele Abstriche machen müssen, eine teurere Wohnung beziehen müssen als geplant etc.

    Käme man damit klar? Zb ja, denn finanziell könnte man sich bei X und Y notfalls etwas einschränken, auch in einer nicht so schönen Wohnung kann man es sich nett machen, lange Wohmungssuche wäre ein Stressfaktor, aber mit dem sozialen Supportnetz dennoch schaffbar...

    Weiß nicht, ob dir das was bringt, mir hilft es manchmal, das so anzugehen und mir zu überlegen: Was wäre denn der so gefürchtete Worst Case - Schrecken?

    Ich habe nun endlich "Die Geschichte der Flügel" beendet. Imsgesamt hat es mir gut gefallen, es beleuchtet ja auch einen sehr wichtigen und traurigen Teil der US-amerikanischen Geschichte. Für mich persönlich war es nichtsdestotrotz manchmal schwierig, mich wirklich in die ProtagonistInnen hineinfühlen zu können, vor allem durch die Zeitsprünge. Der Schreibstil war flüssig und angenehm, hätte meiner Ansicht nach aber noch mehr in die Tiefe gehen können - vor allem die Charakterisierung mancher der handelnden Personen war mir persönlich fast noch ein wenig zu "flach".

    Diese kleinen Kritikpunkte verloren für mich aber an Bedeutung, als ich durch das Nachwort erfuhr, dass die Protagonistin Sarah und ihre jüngere Schwester Angelina tatsächlich existierten und der Roman auch auf ihrer Lebensgeschichte basiert. Eine genaue Aufklärung diesbezüglich schon zu Beginn des Buches hätte ich darum gut gefunden.

    Wer sich für die Themen der Sklaverei und Geschichte der Südstaaten interessiert, aber auch für die Frauenbewegung, der sollte dieses Buch über zwei mutige Frauen, die ein brutales System in Frage stellten, wirklich lesen.

    Mein Ersthund ist ein Chihuahua aus dem Tierschutz. Rex war für mich als Hundeanfängerin der ideale Hund. Es gibt auch im Tierschutz unkomplizierte Hunde ohne dramatische Vorgeschichte, zB Hunde, die nach Scheidung oder Jobwechsel abgegeben wurden. Ich würde da die umliegenden Tierheime besuchen und Beratung durch sie Mitarbeiter in Anspruch nehmen.

    Sollte es doch ein Rassehund werden, würde ich zu einem Begleithund raten. Einen Havaneser könnte ich mir zB gut vorstellen. Umgänglicher Immer-dabei Hund, der aufgrund seiner Größe, des Äußeren und weil er nicht haart normalerweise auch fast immer gern gesehen ist.

    Hier ein paar Zwergenfotos der letzten Zeit (aus meinem Thread kopiert):

    Dieses Foto war eines der ersten, die ich mit der neuen Cam geknipst habe. Eigentlich sieht das Original wirklich nicht besonders aus, und ich dachte mir, mal gucken, ob ich es einigermaßen gut bearbeitet kriege - und tatsächlich gefällt es mir so ziemlich gut <3

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    Vor ein paar Wochen waren wir in Krems. Wir besuchten eine ehemalige Kollegin und liebe Freundin mit ihren zwei kleinen Kids. Natürlich achteten wir auf die Corona-Vorsichtsmaßnahmen, bei dem tollen Wetter waren wir aber ohnehin nur draußen im Garten. Hinterher ging ich dann noch mit einer anderen Freundin und den Zwergen in der Altstadt spazieren :)

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    Ich kann für Krems nur eine Empfehlung aussprechen, es ist eine wirklich schön gelegene Stadt mit ganz besonderem Flair.

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    Jasmin ließ sich nach anfänglicher Skepsis sogar streicheln.

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    Wälzen und erkunden... eigentlich handelte es sich da nur um eine ganz kleine Grünfläche irgendwo im Altstadtgewirr, aber die Hunde hatten ihren Spaß.

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    Das Foto machte ich in Wien, weil ich die Location mit den Blümchen so nett fand :) Rex poste trotz einiger Ablenkungen (Hauptstraße...) geduldig.

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    Und schließlich noch ein Foto vom Abschluss unseren letzten Trainingseminars. Da waren wir hinterher gemeinsam mit meiner Wiener Hundetrainerin und ihren beiden Buben Tayo und Lonni noch kurz spazieren.

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    Mit einem Australian Shepherd würdet ihr euch mit euren Ansprüchen wohl keinen Gefallen tun. Zum einen sind viele Aussies im Erwachsenenalter nur bedingt mit Fremdhunden verträglich. Zum anderen handelt es sich bei ihnen je nach Zuchtlinie nach wie vor um Hunde, die vor allem geistige Beschäftigung, welche ihren rassetypischen Eigenschaften entspricht, benötigen, gleichzeitig als reizoffene Hunde aber auch ein hohes Maß an Ruhe. Viele Aussies bringen Wach-, Schutz- und Jagdtrieb mit. Wenn ihr also davon träumt, mit dem Hund leinenlos Radfahren und joggen zu gehen, kömmte das je nach Exemplar mit einem Aussie bereits recht aufwendig umzusetzen sein.

    "Intelligent" ist meiner Ansicht nach jeder Hund auf seine Weise. Was genau stellt ihr euch darunter vor? Es gibt halt eigenständigere Hundetypen wie zB Dackel und Terrier, die öfter mal hinterfragen, ob der Besitzer es mit dem Kommando auch ernst meint. Es gibt Hundetypen, die wenig Lust auf Tricks und Futtersuchspiele haben, weil sie dahinter keinen Sinn sehen. Und dann gibt es Hunde, die ständig was arbeiten möchten und bei jedem noch so kleinen Zeichen vom Menschen in Erwartungshaltung parat stehen, was aber durchaus ebenfalls anstrengend sein kann, vor allem wenn man es nicht schafft, so einem Hund klare "Auszeiten" zu vermitteln.

    Gerade wenn ihr "nur" einen aktiven Begleiter wollt, aber keinen Hundesport betreiben oder so, rate ich eher zu einem umgänglichen "Nicht-Spezialisten". Wie wäre es zB mit einem kleineren Pudel oder einem Kurzhaar/Langhaarcollie? Etwas Förderung fürs Köpflein brauchen diese Hunde aber natürlich auch, das braucht eigentlich jeder Hund. Oder vielleicht einen Zwergpinscher, die sind meist auch sehr aufgeweckt und haben viel Freude an körperlicher Bewegung.

    In der Begleithunde-Fraktion könntet ihr euch mal Bichon-Rassen und den Papillon ansehen.

    Ich habe ja auch einen Chi-Rüden von etwa 3 Kilogramm. Rex ist ein souveränes und selbstbewusstes Bürschchen. Er arbeitet gern und gut mit mir und lässt sich für total viel begeistern, Hauptsache Spaß! Gleichzeitig ist er durchaus recht willensstark und clever genug zu versuchen, diesen Willen auf charmante Art und Weise durchzusetzen ;)

    Also wenn man einen mutigen, aufgeweckten Hund möchte und keinen "Kadavergehorsam" erwartet, dann passt ein Chi da vermutlich schon, aber sie sind wirklich Charakterköpfe, das muss man auch mögen.