Ich mag Cody McFadyen. Ich lese ab und zu eben auch gerne einen sehr düsteren, abgeündigen Thriller. Nicht um mich daran zu weiden wohlgemerkt - aber ich finde eben auch "die dunkle Seite" der Menschheit spannend und ich mag es manchmal ganz gern, gepackt zu werden und mitraten zu können.
Ja, ein literarisches Meisterwek sind die Smoky-Barrett-Romane nicht, aber in meinen Augen doch gut geschrieben und übersetzt. Temporeich und doch nicht platt. Und ich fand zB die Geschichte vom "Todeskünstler" schon recht faszinierend und tragisch.
Allerdings, ja, seit Band 4 geht es McFadyen schon gefühlt auch darum,immer grausamere Ideen einzubringen, das gefällt mir nicht. Von "Die Stille vor dem Tod" war ich sehr enttäuscht. Die ersten drei Bände gefielen mir persönlich aber sehr.
Mit Fitzek hingwgen kann msn mich jagen, schon witzig
Kann es sein, dass deine Hündin zu viel Programm hat, gerade beim Gassigehen? So ein 4 Monate junges Tierchen ist ja nur seehr begrenzt aufnahmefähig und wenn man dann oft richtige Übungseinheiten macht, kann ich mir schon vorstellen, dass Hund dann irgendwann eben dichtmacht.
Ich würde sie wirklich einfach mal Hundekind sein lassen, ganz ohne Druck. Was für euren Alltag wichtig ist, lernt sie ja auch ohne "Trainingsplan".
Meine Freundin mit dem Kooikerhondje wohnt in Deutschland. Sie hat ihren Rüden aber aus den Niederlanden von einem Züchter geholt. Ich glaube aber, die Kooiker werden gerade auch hier in Österreich pupulärer, in Wirn trifft man schon immer wieder mal welche :)
Ich habe an meinem neuen Wohnort eine nette Bekanntschaft gefunden, sie hat früher mit ihren Hunden for fun Mantrailing gemacht und vorgeschlagen , dass wir das mal gemeinsam ausprobieren Ja, wir werden das sicher nicht annähernd professionell machen und wahrscheinlich ist das ein No-Go für ernsthaftere Trailer, das quasi alleine zu machen, weil ja zig Fehler im Aufbau passieren können etc., aber mir geht es ja rcht nur um den Spaß, "richtiges" Mantrailing in einem Verein oder HuSchu werde ich wohl ohnehin nie machen. Bin gespannt, ob und wann wir das mal austesten werden.
Eine Freundin von mir hat ein Kooikerhondje und ich denke, das könnte ganz gut passen :) Ihr Rüde ist sehr sensibel und "weich", für viele Aktivitäten zu begeistern (Tricks, Longieren, Agility, Dummy...) und sehr anpassungsfähig, obwohl durchaus aktiv.
Ansonsten wäre ein kleiner Pudel vielleicht wirklich eine Überlegung wert? Aus einer guten Zuchtstätte sollte das ja ein sehr umgänglicher und vielseitiger Begleiter mit WTP sein. Meine Freundin Leiia hier im Forum hat ja einen Zwergpudel und Pauli ist immer gut drauf, sensibel, umgänglich und lustig. Und er ist quirlig, ja, aber übermäßig hibbelig finde ich ihn nicht. Ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist das :)
Eine Freundin hat mich gerade gefragt ob ich Mitte September mit ihr und meinen Hunden Richtung Großglockner möchte...ich hoffe ich kann mir da Urlsub nehmen, das wäre ja mega.
Möchte auch nochmal betonen, dass dein Hund wohl kaum agressiv ist, sondern einfach mächtig Frust hat. Er hat gelernt, dass andere Hunde Spaß nd Party bedeuten, durfte wohl auch oft Kontakt aufnehmen - das hat er nun verinnerlicht und findet es jetzt freilich total doof, wenn er nicht zu einem potentiellen Spielkamerad darf.
Hilfreich ist es da erstmal große Bögen um andere Hunde zu laufen und viel zu bestätigen, wenn der Hund sich dabei ruhig verhält. An der Leine keine Kontakte zulassen (Stichwort Leinenagression) und ihm auch im Freilauf - sofern überhaupt möglich - nicht die Chance geben, in andere Hunde zu brettern.
Das Buch "Leinenrambo" ist wirklich sehr empfehlenswert, wobei ich auch der Meinung bin, ein kompetenter Trainer vor Ort wäre hier ratsam.
Bitte sichere deinen Hund vernünftig. Du weißt schon, dass so eine Auseinandersetzung auch übel ausgehen könnte, oder? Stell dir mal vor, ein Fremdhund wehrt sich ordentlich und verletzt deine Hündin schwer oder deine Hündin fügt einem anderen Hund einen ernsten körperlichen Schaden zu. Mal abgesehen von dem Schaden für die Psyche.
Es ist verantwortungslos, einen Hund, der mitunter so ein Verhalten zeigt, noch ungesichert rumlaufen zu lassen. Da gehören Leine unf Maulkorb dran. Und Kontakt sollte es ausschließlich zu bekannten Hunden geben mit denen es nicht knatscht.
Deine Hündin hat schließlich auch nix von Fremdkontakten, wenn sie sich so verhält.
Seminar "Treibball und Kreatives Longieren" mit Anja Jakob
Das Longieren hatten die meisten Teilnehmer noch gar nicht gemacht, deshalb gab es besonders viel Input zum richtigen Aufbau von Anfang an. War aber auch für mich trotz meiner schon gemachter Longierkurse nicht uninteressant, man kann schließlich immer was verbessern und gerade körpersprachlich macht man ja trotzdem mal Fehler. Natürlich gibt es beim Longieren unterschiedliche Möglichkeiten des Aufbaus. Es fängt schon mal damit an, wie ich z.B. einen Kreis aufbau - klassisch ja mit Heringen und Flatterband, Anja hat aber darüber hinaus z.B. auch viele bunte Eimer und Pylonen, mit denen man ebenfalls einen Kreis stellen kann. Ein aus Pylonen oder Eimern bestehender Kreis bietet gerade bei fortgeschrittenen Hunden dann wiederum viele Möglichkeiten, kreativer zu longieren - beispielsweise indem man an den Eimern auch 8er-Figuren laufen oder "Kringel" laufen lässt - also z.B 2x einen Eimer umrunden und dann weiterlaufen.
Anja ist jemand, der schon beim Aufbau gern etwas Abwechslung reinbringt, da einige Hunde sonst schwer zu motivieren sind und weniger Spaß am Kreis haben. Also fängt sie schon recht bald an, außen am Kreis z.B. mal eine Hürde oder ein Target aufzustellen, damit es für den Hund interessant bleibt. Natürlich muss man jede Übung zunächst abseits vom Kreis aufbauen - der Hund muss also erst mal lernen, über eine Hürde zu springen oder sich auf ein Target zu begeben, bevor ich diese Übung dann am Longierkreis einbaue.
Wir machten am Samstag auch Trockenübungen ohne Hund, denn Anja wollte uns zeigen, wie wichtig es ist, beim Longieren körpersprachlich möglichst klar zu führen. Ein Thema war dabei "Führen mit Gegenhand oder Führhand". Für Anja gibt es da kein richtig oder falsch, man soll selbst entscheiden, mit welcher Hand man führen möchte, allerdings meitne sie, die meisten Hundeführer nehmen lieber die Gegenhand, weil es so einfach leichter ist, dem Hund eindeutige Signale zu geben, zumal man damit auch nicht so den eigenen Körper vorm Hund blockiert wie mit der Führhand. Ich selbst wurde von meiner Trainerin anfangs auch dazu beraten, die Gegenhand zu nehmen, und habe mich damit immer sehr wohl gefühlt.
Bei den Trockenübungen durfte jeder mal "Mensch" und mal "Hund" sein und dann probierten wir z.B. aus, was uns leichter fällt: Führ- oder Gegenhand. Außerdem sollten wir z.B. mal absichtlich so laufen, dass wir dem "Hund" ständig in die Augen starren, denn das ist ja unangenehm und bremst den Hund aus. Besser ist es, den Blick ein bis zwei Längen vor dem Hund zu haben, also dahin, wohin man ihn lenken will. Das ist auch etwas, was unsere Trainerin in der Halle immer wieder predigt und leider fällt es auch mir nicht immer leicht, vor statt auf den Hund zu schauen, obwohl ich Jassi damit ganz klar ausbremse.
Mit Rex und Jasmin konzentrierte ich mich natürlich aufs Longieren. Am Samstag war nur Jasmin dabei und an dem Tag hatten wir vor allem zwei klassische Longierkreise aufgebaut, allerdings beide eher groß. Der kleinere der beiden Kreise entsprach wohl in etwa der Größe unserer Hundeschul-Longierkreise, aber aufgrund der Hitze war Jasmin da natürlich recht schnell müde, da sie ja mehr Strecke am Kreis zurücklegt als ein größerer Hund. Darum fand ich Anjas Idee, heute auch kleinere Kreise aus z.B. Eimern oder Pylonen aufzustellen, damit Jassi weniger laufen muss, auch sehr gut. Unser kleiner Kreis bestand z.b. aus Pylonen und um das Ganze spannender zu machen durfte ich dann noch einen Eimer, eine Hürde und ein Target außen an den Kreis stellen.
Von Anja bekam ich erstmal natürlich den Hinweis, dass ich nicht auf den Hund, sondern vorwärts schauen soll (mein ewiges Thema), weil Jassi dann viel freier arbeitet und nicht so ausgebremst wird.
Wir übten dann auch erstmal abseits vom Longierkreis das Target - Jasmin kennt das Prinzip, aber halt nicht soo 100%ig sicher. Die Targettübung gefiel der Maus aber und somit konnte ich sie dann auch am Kreis gut auf das Target schicken. Mit Targets arbeiten wir z.B. in der HuSchu eher selten, habe jetzt beschlossen, wenn ich für mich longiere, öfter mal Targets einzubauen, weil das ja auch mehr Abwechslung reinbringt.
Da Jassi dann zu warm war, durfte auch Rex Target am Longierkreis üben. Mit Rex habe ich ja nur vor Eeewigkeiten mal ein wenig longiert, aber zum Glück waren wir ja am kleinen Kreis und somit kapierte er das Prinzip "draußen bleiben" auch recht schnell, zumal es ja nix komplett Neues für ihn ist. Jedenfalls, Target klappte gut, und darum übten wir dann die Variante: Hund soll mal am Target stehenbleiben, mal daran vorbeilaufen. Gar nicht so einfach, sobald ein Hund das Prinzip Target am Boden = mit den Vorderpfoten drauf verinnerlicht hat. Mit dem Aufbau eines "Weiter"-Signals kann man hier gut helfen oder falls man umgekehrt einen sehr flotten Hund hat, der ungern stoppt, riet Anja dazu, ihn rechtzeitig vor dem Target anzusprechen, um seine Aufmerksamkeit zu erwecken.
Rex durfte dann auch noch Unterscheidungsarbeit an der Hürde machen, denn auch da gibt es ja drei Varianten - entweder über die Hürde, oder außen dran vorbei oder zwischen Hürde und Longierkreis vorbei weiter longieren. Die meisten Hunde fühlen sich - so wie Rex - anfangs sehr dazu verleitet, immer drüberzuspringen, also muss man dann auch hier gucken, wie man dem Hund am besten vermittelt, was man von ihm will - bei Rex als Anfängerhund z.B. konnten wir die Hürde weiter vom Kreis wegstellen, damit er sie nicht nimmt. Anja meinte, für sehr fortgeschrittene Hunde gäbe es dann eigentlich noch Variante 4: unter der Hürde durchkriechen
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Am Ende machten wir dann noch ein wenig "Figuren" mit Rex, also z.b. eine der Pylonen zwei Mal umrunden und dann weiter longieren oder eine Figur 8 bei zwei Pylonen laufen und dann normal weiter longieren. Bei Rex stand ich, da Anfängerhund, natürlich bei diesen Übungen noch ganz nah am Rand und half ihm sehr viel. Er fand die Übungen aber sehr spaßig.
Neben den Targets werde ich auf jeden Fall vermehrt solche "Kringel"/Figuren-Geschichten üben oder z.B. Tricks außerhalb des Kreises einbauen.
Etwas schade finde ich, dass wir durch die Hitze nicht wirklich Kreiswechsel machen konnten bzw. Tempowechsel - Jassi kann noch keine Tempowechsel und flitzt eigentlich immer, bis sie müde wird und sich ihr Tempo verlangsamt. Aber da sie durch die Hitze sehr langsam unterwegs war, war's natürlich nicht möglich.
Coole Ideen von Anja finde ich auch die Außen- und Innenkreises, also Longieren an mehreren Kreisen, aber eben so, dass man z.B. drei Kreise hat, die eben nicht nebeneinander sind, sondern der kleinste Kreis ist innen (in dessen Mitte steht man), dann kommt ein mittlerer und schließlich ein ganz großer...
Generell werde ich, da Jassi ja das Prinzip Longieren mittlerweile sehr gut kennt und auch Rex heute gut dabei war, versuchen, mehr pepp und Abwechslung reinzubringen und weniger "starr" Übungen zu machen - im Training in der HuSchu machen wir z.B. vor allem Kreiswechsel, Tempogeschichten (bei Jassi eben noch nicht), Sitz, Platz und vllt den ein oder anderen Trick und Tunnel, also werde ich zuhause mehr Tricksen, Targets nehmen, oder auch mal Cavalletti, in den Kreis einladen, Innen- und Außenkreise eben etc.
Wie alt ist Rocco denn und was meinst du damit, dass er vernarrt in andere Hunde ist? Oft legt sich das nämlich mit dem Erwachsenwerden eh
Bei Hundekontakt draußen geht eh Qualität vor Quantität. Meine Hunde sind bis auf gaanz wenige Ausnahmen auch nicht interessiert daran von Fremdhunden angespielt zu werden. Falls dein Hund noch eher quirlig ist, könnte es sein, dass die "Ausreden" einfach dazu dienen den anderen Hund zu "schützen" oder Stress zu vermeiden.