Beiträge von tinybutmighty

    Ja, gerade den eher spritzigen Hunden tut Cavaletti und so was eh oft total gut. Zumal es natürlich Sinn macht, wenn man Hundesport betreibt.

    Das Seminar damals habe ich in einem Gebrauchshundeverein gemacht, bei meiner allerliebsten Trainerin. Das war total spannend, weil da eben auch viele eher dynamische Hunde dabei waren - meine Zwerge waren mal wieder die Quotenminis^^, dann hatten wir u.a. noch mehrere Border, einen AmStaff, einen Rotti, einen Aussie und weitere, erinnere mich jetzt aber nicht mehr an alle.

    Kannst Du ihm für die Ruhezeiten etwas schaffen, was dem ähnlich ist wie er vorher gelebt hat, so dass er Ruhe findet?

    Ich glaube er war fast den ganzen Tag draußen. Ich könnte ihn mehr in die Küche tun denn dort schläft er immer gut. Ich müsste ihn dort aber alleine lassen.

    Macht ja nix, wenn er dort entspannt schläft :) Wenn eure Anwesenheit und euer Machen und Tun ihn "angeknipst" sein lässt, ist es doch super, wenn es so einen Ort gibt, an dem er ungestört sein und ruhen kann.

    Ich habe gerade einen etwas schrägen Text über Französische Bulldoggen in der Zeit Online gelesen. Die Autorin hat selber eine Französische Bulldogge und obwohl sie die Hunde ja als "Ergebnisse jahrzehntelanger Qualzucht" betitelt, finde ich den Artikel doch ein wenig zu verklärend:

    Zitat

    Eine Weile nach diesen Überlegungen saß ich vor einer weltweit angesehenen Tierklinik in Leipzig. Cookie sollte dort eine Nasen-OP bekommen, um wieder richtig atmen zu können. Später würde ich darüber Witze reißen, aber jetzt liefen mir die Tränen übers Gesicht. Ich hatte mich an ihr Röcheln nie gewöhnen können, hatte mich monatelang mit ihrer Nahrungsmittelallergie auseinandergesetzt. Ich hatte Geschichten darüber gehört, wie Französische Bulldoggen im Sommer kollabierten und unter schwerer Atmung und Überhitzung starben.

    Die OP verlief erfolgreich. Und mir scheint es heute als ein veritables Wunder, dass es ausgerechnet diese beklagenswerten, ewig kranken Geschöpfe sind, die uns retten könnten. Dass sie, die Ergebnisse jahrzehntelanger Qualzucht, die kaum atmen können und nach der dritten Treppenstufe einen Bandscheibenvorfall erleiden, es sind, die jetzt diese heroische Aufgabe, diesen gewaltigen Kraftakt übernehmen. Denn diese schwachen und zerbrechlichen, zugleich rohen und übermütigen Geschöpfe sind die Blauhelme der Zivilgesellschaft.

    Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2022-01…ng-gesellschaft

    Eine "Gesundheitsgarantie"gibt es nicht, auch nicht bei Hunden von seriösen Züchtern. In meinem Umfeld hält sich das die Waagschale mit den gesundheitlich belasteten Tierschutz- und Züchterhunden.

    Ausschließen sollte man Rassen mit Qualzuchtproblematik, zB den Mops und die Französische Bulldogge, da diese durch die Bank weg krank sind, weil sie ja durch Übertypisierung nichtmal richtig Luft bekommen.


    Ich denke, ihr seid mit einem eher umgänglichen Hund gut beraten, der keine potentiell problematischen Charakterzüge mitbringt. Der von dir genannte Border Collie zB ist ein Spezialist, kein Allrounder. Diese Hunde sind oft extrem reizoffen und kommen schlecht zur Ruhe, weshalb es extrem wichtig ist, bei denen das richtige Maß an Beschäftigung vs Auszeit zu finden. Für motivierte Hundeanfänger, die eigentlixh gern mehr mit ihrem Hund machen, sih vllt im Hundesport noch in unterschiedlichen Bereichen ausprobieren möchten, ist ein Border Collie daher eher nicht die richtige Wahl.


    Hovawart, Appenzeller und Co. sind auch nur bedingt für Leute ohne Hundeerfahrung geeignet. Die brauchen halt eine sehr klare und souverãne Führung, bringen oft gut Wach- und Scutztrieb mit.


    Retriever sind da schon eher passend, handelt es sih da eher um vielseitife Allrounder, die meist auch gut verträglich mit Artgenossen und Menschen sind.


    Ansonsten passen könnte evtl auch ein Spitz, ein Cocker Spaniel, ein gemäßigter Terrier oder natürlich was Begleithundmäßiges wie zB der Havaneser.


    Ich finde ja, ein Tierschutzhund hätte ws bei euch auch super, gibt ja auch genug Mixe und allgemein Abgabehunde, die zu euren Kriterien passen. Vielleicht gir es im ausgeweiteten Umkreis ja noch mehr Tierheime und Orgas mit Pflegestellen? Eure schlechte Erfahrung tut mir leid, aber so sind ja nicht alle Tierheime; vielleicht war es auch eher ein kommunikatives Missverständnis...

    Cerberus2021 Dabke dir! Abgemessen haben wir Suki bislang nicht, aber ich würde mal sagen, sie hat so etwa Mittelspitzgrösse.


    Mit Menschen ist sie freundlich, manchmal ein wenig neugierig, aber auf Gruppengassis bisher ignorant den Menschen gegenüber.

    Sie bellt aber auch hin und wieder mal nen Fremden an, wobei ich glaub, da gruselt sie sich vielleicht eher.


    Es wärw ja schon spannend zu wissen, wie viel Spitz echt in ihr steckt und was sonst noch mitgemischt hat.

    Ja, es gibt ja auch Hunde, die etwas länger auf Pflegestelle bleiben. Da würde ich dranbleiben, zumal es ja auch Hunde aus dem Inland gibt, die auf Pflegestelle landen.

    Tierheime habe ich letztes Jahr schon kontaktiert, aber es war leider wirklich überall dasselbe - Listenhunde oder andere mit Verhaltensauffälligkeiten, die wir uns jetzt als Anfänger einfach nicht zutrauen. :(

    Ich würde dranbleiben. Klar sind die "einfacheren" Hunde schneller vermittelt, darum halt mein Vorschlag, proaktiv Kontakt aufzunehmen, selbst wenn gerade kein passender Hund dabei ist.

    Außerdem kann es helfen, den Radius zu erweitern, also nicht nur Tierheime im Umkreis von einer Stunde mit einzubeziehen, sondern gegebenenfalls etwas weiter zu gucken.