Beiträge von tinybutmighty

    Warum sollte es aber verwunderlich sein, dass ein Chi gern viel spazierengeht?

    Rex ist ja mein erster Hund und ich wäre da von Beginn an nie auf die Idee gekommen, er könnte weniger Bewegung benötigen als ein "Großer".

    Rex hatte vor ein paar Jahren mal Probleme mit den Analdrüsen. Bei ihm entstand leider auch mal ein Abszess, weil er gar nicht wirklich Schlitten duhr damals..

    Gott sei Dank war jetzt seit 1,5 Jahren nichts mehr.

    Mir wurde damals u.a. gesagt, es könne von zu weichem Kot kommen. Keine Ahnung, ob das stimmt, jedenfalls füttere ich als Hauptfutter jetzt schon länger echt nur Futter, von dem ich weiß, dass er es verträgt, und sein Kot ist auch nicht mehr so oft so weich wie früher. Und er hat eben keine Probleme mehr jetzt.

    Rex hat gestern mit einem der größeren Hunde zusammen eine Leckerlipackung aufgerissen und sich dann ordentlich Kekse einverleibt. Herzensmenschin hat's gesehen, mich informiert und dann kam das Chi-Tier auch schon angewackelt, mit einer megagroßen Wampe und sich sichtlich unwohl fühlend :doh:

    Ich war zunächst erstmal so "Oh nee, oder? Tierarzt, Tierklinik, hiiiilfe, mein armer kleiner Hund!!" :shocked: Hysterisch kann ich gut :pfeif:

    Nach einer Massage, ordentlich Wasser und Kot absetzen ging es Rex dann aber schon wieder besser.

    Und er findet's nicht sonderlich cool, dass er heute kein Frühstück von mir bösem Frauchen bekommen hat |)

    Also dass ein Welpe nicht weit von zuhause weggehen will, ist völlig normal. Die möchten halt die schützende "Höhle" ungern hinter sich lassen. Mit der Zeit gibt sich das.

    Damit der Welpe dennoch dazu kommt, die Unwelt zu erkunden, empfiehlt es sich für kleine "Entdeckungsausflüge", den Welpen ein Stück zu tragen oder zB mir dem Auto/ den Öffis anderswohin zu fahren.

    Das muss aber natürlich nicht jeden Tag sein, der Welpe braucht ja eh Zeit, all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

    Ich würde das auch ganz entspannt, ja sogar positiv sehen. Manche Hunde brauchen halt, um wirklich gut ruhen zu können, einen Raum, in dem sie ungestört sind. Wenn ein Hund sich von selber zurückziehen und dann gut abschalten kann, ist das doch prima!

    Mein Rüde ist auch so, er kommt gerne mal kuscheln oder schläft in meiner Nähe. Aber irgendwann zieht er sich dann auch gerne zurück, ob nun in eine (offene) Hundebox oder in ein ganz anderes Zimmer, um dort ungestört schlafen zu können.

    Wie du von eurem vorigen Hund weißt, manche Hunde, die sich immer in der Nähe des Menschen aufhalten, sind gar nicht sonderlich entspannt, sondern eben "Kontrollettis" oder haben vielleicht - so wie meine Hündin - ein Thema mit Trennungsangst.

    Zuletzt gelesen: "The Queen's Gambit" von Walter Tevis


    Ich hatte hier ja ausnahmsweise zuerst die Serie gesehen und dann das Buch gelesen - und kann der Serie gleich mal ein dickes Lob dafür aussprechen, sich so sehr an die Romanvorlage gehalten zu haben.

    Der Roman "The Queen's Gambit" beginnt ein wenig spröde, doch schon nach wenigen Seiten entfaltet Tevis seine erzählerische Kraft und die Geschichte um das Waisenmädchen Beth, welches im Keller des Kinderheims durch den alten Hausmeister das Schachspielen für sich entdeckt, entwickelt eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.

    Es gibt ja Bücher über alle möglichen Passionen - aber es ist schon eine große Leistung, den Leser so für das Schachspielen einnehmen und begeistern zu können und Partie um Partie so lebendig und fesselnd schildern zu können, wie der Autor es hier geschafft hat. Zugleich gelingt es ihm, auf einfühlsame Weise Beths Gefühlwelt einzufangen und ihren nicht immer einfachen Charakter für den Leser glaubhaft rüberzubringen.

    Alles in allem: ein sehr gelungener, lesenswerter, kurzweiliger Roman, nach dessen Lektüre man irgendwie Lust bekommt, sich auch mal näher mit dem Schachspiel zu befassen.

    Mein liebstes Hobby mit den Hunden ist auch einfach spazierengehen und wandern. Ich bin supergerne draußen in der Natur mit ihnen unterwegs, ob jetzt Wald, Augebiet, Weinberge...

    Meinen Hunden macht das Unterwegssein Spaß und ich denke, es lastet sie sowohl körperlich als auch mental aus.

    Ab und zu gibt es gerade auf den "Alltagsspaziergängen" noch etwas zusätzliche Beschäftigung (Dummysuche, Tricks etc.), aber ein "Muss" wäre das nicht unbedingt. Auf größeren Ausflügen frage ich bis auf nötigen Gehorsam gar nichts ab, lasse die Zwerge einfach erkunden etc.

    - Campingtrips mit allen 5 Hunden

    - mit Rex mind. 1 Vereinskurs machen, am liebsten Agility und/oder Rally Obedience

    - mit Jassi mind. 1 Vereinskurs machen, vrmtl wird es der Kleinhunde-UO-Kurs

    - Rex und Suki: Lauftraining mit ihnen, das wollen wir gerne angehen dieses Jahr

    - Suki: Herzensmenschin will Agility mir ihr machen, ich gern was in Sachen UO dafür

    - Rex: wieder mehr Fun-Dummy und Fun-Stöbern

    - vieele Wanderungen und Ausflüge, auch in anderen Bundesländern, jetzt wo ich mein Klimaticket für ganz Österreich hab