Beiträge von tinybutmighty

    Ich zitiere mich mal selbst:

    In Österreich braucht man für Rally Obedience Turniere die BH?

    Bin gerade etwas gefrustet, wollte mich mit Rex Ende April mal an RO Beginner versuchen, aber wir haben die BH damals in der ÖHU gemacht, nicht ÖKV :/ Gerade bei RO ist es doch eigentlich so, dass es so inklusive sein sollte, fûr alle offenstehend...

    Klar kann ich die BH nochmal laufen, aber so richtig Lust habe ich da ehrlich gesagt keine drauf :tropf:

    Unsere ÖHU-Begleithundeprüfung wird zum Glück anerkannt, somit kann ich beim RO-Beginner Turnier starten :applaus:

    Oh Gott, eigentlich weiß ich echt gar nicht, wieso ich mir das antue, zumal wir schrecklich aus der Übung sind... der letzte Kurs liegt Jahre zurück und der neue hat gerade erst angefangen |) Aber irgendwie will ich das einfach mal ausprobieren, schauen, wie Rex und ich uns da so tun und was dazulernen.. wird schon schiefgehen ;)

    Uiuiuiui, das sind viele Hunde. Wie packt ihr das nur mit der Erziehung?!

    Ich habe ja schon ein bisschen Bammel wie das nur mit dem Zweithund wird :rolling_on_the_floor_laughing:

    Naja, unsere Hunde sind sicher allesamt nicht perfekt, aber so im Großen und Ganzen geht das ganz gut, es kommt halt sehr auf die jeweiligen Hunde an, finde ich.

    Meine beiden Zwerge wohnen schon seit 2015 und 2018 bei mir und entsprechend gut kann ich sie halt schon einschätzen. Rex ist manchmal ein wenig eigensinnig und hat einen chihuahuatypisch eigenen Kopf, aber er lässt sich auch gut motivieren und ist mein kleiner Sportler - muss halt dafür öfter mal an der Leine bleiben, wenn wir unterwegs sind, da er sich gerne seehr weit entfernt, um sein eigenes Ding zu machen :tropf: Dafür ist Jasmin ein sehr easy "Mitlaufhund", deren Erziehung wirklich nur so nebenbei lief, bewusst gemacht habe ich da eigentlich nicht viel. Allerdings ist sie tendenziell eher unsicher. Damit komme ich aber sehr gut klar.

    Juli, das Deutsch Kurzhaar, ist schon 11,5 Jahre alt und lebt seit mehreren Jahren bei der Herzensmenschin. Ist ein sehr genügsamer und familientauglicher Hund und braucht zum Glücklichsein nicht viel außer Futter und ihren Ball :pfeif:

    Die eher ängstliche Luna ist das "Erbe" und auch ein sehr genügsamer Hund. Sie genießt Streicheleinheiten sehr und hat mittlerweile auch Gefallen an Spaziergängen gefunden, ist aber kein Hund, der großartig was fordert. Bis auf ihren Jagdtrieb und manchmal eine gewisse Meldefreudigkeit muss man bei ihr auch nicht viel Aufwand betreiben.

    Neuzugang Suki ist der Hund, der zurzeit auf jeden Fall am meisten fordert. So ein arbeitsgeiles kleines Tierchen, immer aufmerksam und bemüht, aber auch schnell auf 180 mit einem Hang zum Wahnsinn :ugly: Sie ist aber auch die jüngste hier und wir können sie uns ganz gut "aufteilen".


    Ich habe allerdings noch meine eigene Wohnung, falls der Trubel mal zu viel wird und so xD Wohne aber mit Unterbrechungen mittlerweile seit sicher 8 oder 9 Monaten überwiegend bei Herzensmenschin, da es halt einfach praktisch für uns ist und wir zurzeit gerne viel Zeit miteinander verbringen.

    Manchmal wundere ich mich selbst, dass ich das meist so gut packe, ich bin eigentlich nämlich auch sehr gerne für mich :ugly:

    Ich selbst habe "nur" zwei Kleinhunde und bin eine an und für sich sehr unabhängige und auch bis zu einem gewissen Grade freiheitsliebende Person...

    ABER wie das Leben so spielt, habe ich vor mehr als einem Jahr die Herzensmenschin kennengelernt. Sie hat 3 Kinder, der Älteste ist 12, die Jüngste ist 7 Jahre alt.

    Als wir uns kennenlernten, hatte Herzensmenschin nur einen Hund. Mittlerweile sind's 2 mehr geworden. Einen aufgrund eines familiären Todesfalles übernommen, die dritte Maus kam im Dezember dazu und war eine sehr spontane, aber richtige Entscheidung. Und ist irgendwie auch unser gemeinsames "Baby" :D

    Einen Teddyhamster gibt es auch noch, das ist meiner, den habe ich auch aus dem Tierschutz.

    Kann gerne mal etwas mehr schreiben, wenn gewünscht =)

    Wie zeitaufwendig ist dein Hobby denn?

    Prinzipiell finde ich deine Vorstellungen jetzt nicht unrealistisch. Der Hund wird ja eh die meiste Zeit im Alltag dabei sein, da hätte ich persönlich kein schlechtes Gewissen, ihn an den Abenden dann auch mal ein paar Stunden alleine zu lassen - im Gegenteil, diese Ruhe tut vielen Hunden sogar gut.

    Trotzdem muss natürlich klar sein, wenn es zeitlich und/oder organisatorisch doch nicht klappen sollte wie geplant, wirst Du den Hund an erste Stelle rücken müssen. Auch, wenn das bedeutet, das andere Hobby weniger intensiv auszuüben bzw. sogar aufgeben zu müssen. Die Bedürfnisse des Lebewesens haben Vorrang.

    In Österreich braucht man für Rally Obedience Turniere die BH?

    Bin gerade etwas gefrustet, wollte mich mit Rex Ende April mal an RO Beginner versuchen, aber wir haben die BH damals in der ÖHU gemacht, nicht ÖKV :/ Gerade bei RO ist es doch eigentlich so, dass es so inklusive sein sollte, fûr alle offenstehend...

    Klar kann ich die BH nochmal laufen, aber so richtig Lust habe ich da ehrlich gesagt keine drauf :tropf:

    Meine Hunde gehen sofort weg, wenn ich eingreife. Ich hatte das erst vor zwei Wochen. Im Dunkeln kam plötzlich ein Mini-Bulli um die Ecke und ging meinem Nian an den Hals. Der hat dort zum Glück viel Plüsch und ist sehr wendig und geschickt im Wegspringen, das hat viel gerettete. Ich habe den Bulli weggetreten, da ist mein Nian sofort in meinen Windschatten. Als ich sah, dass der andere ein Geschirr an hatte und ich den schließlich packen konnte, ist mein Nian weg bis zur nächsten Barriere und hat dort gewartet.

    So sieht das bei meinen eigentlich immer aus, wenn so was passiert. Manchmal gehen sie schon hinter mich, wenn sie merken, dass der andere Hund Krawall will.

    Hast du ihnen das beigebracht? Oder "erarbeitet", indem du sie in solchen Situationen immer geschützt hast?

    Oder zeigen sie das Verhalten einfach von sich aus ohne dass du da was machen musstest?

    Wir waren gestern WM und EM Agility Qualifikation gucken - fand in einer Halle nur wenige Autominuten von uns entfernt statt - und das war soo cool! Wir haben unsere Ankunft so gelegt, dass wir die kleineren Hunde sehen konnten, zuerst ein Jumping in Klasse M, dann einen A-Lauf in Klasse S - und die Kleinen waren echt so toll und beeindruckend und flitzig :applaus: Ein Chi war leider nicht dabei, hauptsächlich waren es Shelties (entsprechend laut ging's auch zu, haha), aber dann liefen z.B. unter andrem auch noch ein paar Zwergpinscher, Terrier, in M etliche Berger des Pyrenées und sogar ein Chinesischer Schopfhund :herzen1:

    Ich möchte zunächst einmal anmerken, dass ich finde, deine Tochter, liebe Maria, klingt wirklich sehr vernünftig, engagiert und motiviert - Hut ab dafür! Für sie scheint das ja wirklich ein schon seit längerem bestehender Wunsch zu sein, nicht eine spontane Idee. Ich finde, es ist ihr jedenfalls hoch anzurechnen, dass sie schon seit einem Jahr noch hundelos zum Hundesportverein geht, sich den Sport anguckt, aushilft usw. - das ziehen sicherlich nicht einmal viele Erwachsene durch, von Kindern und Jugendlichen ganz zu schweigen.

    Muss da auch mal ein wenig eine Lanze brechen, es gibt doch schließlich so einige Menschen, die schon als Jugendliche den ersten eigenen Hund bekommen und sich wirklich sehr, sehr gut um diesen kümmern und sehr engagiert bei der Sache sind. Da kenne ich aus meinem eigenen Umfeld so einige Positiv-Beispiele, gerade im Hundesport gibt es einige, die schon früh in Jugendjahren angefangen haben und dann echt dabeigeblieben sind und dem Hund auch durch alle Veränderungen hindurch gerecht werden. Einfach weil es die große Leidenschaft ist, das Lieblingshobby, das, wofür das eigene Herz schlägt.

    Natürlich kann im Endeffekt niemand sagen, ob das im Falle dieses Mädchens genauso sein wird, aber ich glaube schon, dass die Chancen da ganz gut stehen bei jemandem, der sich so in das Thema reinhängt und auch weiß, wie es auf dem Hundeplatz abläuft etc.


    Aber es ist natürlich schon wichtig, dass Du als Mama hinter diesem Hundewunsch stehst und bereit bist, auch mal gewisse Aufgaben zu übernehmen, ob das nun Gassirunden sind, wenn die Tochter lernen muss oder auf Klassenfahrt ist, Fütterung, Fellpflege.

    Und nicht außer Acht lassen sollte man natürlich den finanziellen Aspekt der Hundehaltung. Da muss Dir einfach bewusst sein, dass Hunde Geld kosten und die Tochter mit 13 Jahren den Hund die nächsten Jahre über noch nicht selbst erhalten kann, das bedeutet, es müssen Kosten übernommen werden für Futter, Tierarztbesuche (die leider schnell ordentlich ins Geld gehen können), Erstanschaffung und Pflegeprodukte, Versicherung, Steuer... und hinzu kommen natürlich die Kosten für den Hundesport, wobei Vereine kostengünstiger sind als Hundeschulen. Aber sollte der Sport im Laufe der Zeit wirklich etwas ambitionierter betrieben werden, muss man eben mit zusätzlichen Ausgaben rechnen für Workshops, Seminare, Turnierfahrerei etc.


    Also für mich klingt die Ausgangssituation an und für sich echt nicht schlecht und ich hätte als Kind/Jugendliche auch alles für einen Hund gegeben und niemals bereut, dass ich dafür auf gewisse Dinge hätte verzichten müssen (ich war nie Partygängerin, auslandssemesterinteressiert oder ständig nur unterwegs) - und ich gönne es einer so engagiert wirkenden jungen Persönlichkeit wie dem hier beschriebenen Mädel echt von Herzen, einen eigenen Vierbeiner zu bekommen. Allerdings musst eben Du entscheiden, ob Du im Worst Case bereit bist, selbst für den Hund zu sorgen und ein ganzes Hundeleben lang die Verantwortung für ihn zu tragen.