Beiträge von tinybutmighty

    Ui, das ist ja eine sehr unschöne Situation. Liest sich nach megaviel Stress für alle Beteiligten.

    Ich frage mich, wie bist du denn in den Situationen, in denen sie aufeinander losgehen möchten, bisher damit umgegangen? Einfach machen lassen?

    Wichtig bei solchen Themen ist es halt immer(!), getrennt mit den Hunden zu gehen. Das muss ja gar nicht "für immer und ewig" sein, aber für mindestens einige Monate, bis die Hunde gelernt haben, sich auf den Einzelrunden passabel zu benehmen. Strategien gibt es da viele, Menschen und Hunde schönfüttern, Zeigen und Benennen, Click for Blick... Ein guter Trainer kann einem da sehr weiterhelfen, mit Begegnungstraining und Alltagstipps.

    Wurde denn schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen? Wie wurde im Laufe der letzten Jahre mit den Hunden trainiert? Wird erwünschtes Verhalten bestätigt? Werden die Hunde generell auch mal getrennt voneinander beschäftigt?


    Fakt ist halt, nur weil Hunde blutsverwandt sind, müssen die sich nicht miteinander verstehen. Und bei euch kommt erschwerend hinzu, dass schon so viel vorgefallen ist. Jedes negative Erlebnis hat das Verhalten der Hunde noch verfestigt. Trainingstechnisch wäre es wohl ein langer und mühsamer Weg, diese Spirale zu durchbrechen. Wenn das nicht konsequent geleistet und umgesetzt werden kann, finde ich es deutlich fairer, einen der beiden Hunde abzugeben, denn beide sollten in Frieden leben können, ohne ständige Konflikte.

    Allerdings sollte mit dem Hund, der bleibt, dennoch an seinem Verhalten gearbeitet werden. Entspannte Spaziergänge sind doch sowohl für Dich als auch für den Vierbeiner viel schöner als der jetzige Krampf, oder?

    Auch kleine Hunde freuen sich über Freilauf, Abwechslung auf dem Gassiweg und Beschäftigung.

    In Großstädten gibt es viele weitläufige Parks, die man abwechselnd begehen kann. Damals zumindest gab es auch noch keine Leinenpflicht, daher war er offline.

    Und warum soll das einem kleinen Hund ausreichen und einem großen nicht?^^

    Ich gehe durchaus selbst gerne mal in weitläufigen Parkanlagen spazieren, da gibt es in Wien einige sehr schöne. Nur das wäre mir persönlich zu wenig Abwechslung. Zumal halt gerade städtisch in den Parks oft sehr viel los ist bei Schönwetter, sodass Freilauf ob nun offiziell erlaubt oder nicht kaum möglich ist.

    Hier mal jemand mit etwas anderem "Lifestyle": Ich habe gar kein Auto und auch den Führerschein (noch) nicht.

    Bin in Wien aufgewachsen und habe bis vor fast 2 Jahren dort gewohnt. Großstadt mit super ausgebautem öffentlichem Verkehrsnetz und sehr dichten Intervallen und sehr, sehr grün - da bin ich meist mehrmals wöchentlich mit dem Bus (12 Minuten Fahrt) oder mit der Straßenbahn (ca. 7 Minuten Fahrt) mit den Hunden raus in den Wald zum Spazierengehen gefahren.

    Jetzt wohne ich in einer Kleinstadt, allerdings bewusst Wohnlage so gewählt, dass ich auch öffentlich gut rumkomme. Unter der Woche gehe ich dann meist entweder zu Fuß in die Weinberge zum Spazieren oder radle hin. Oder ich steige an den Büro-Tagen aus dem Zug und gehe dann in den Weinbergen spazieren.

    Mit dem Rad fahre ich sonst auch zum Feld (ca. 3-4 Minuten Fahrt maximal) und an den Fluss (ca. 5 Minuten Fahrt).

    Am Wochenende unternehme ich häufig Ausflüge. Allerdings plane ich die meist auch so, dass ich öffentlich gut hinkomme. Ja, das Verkehrsnetz ist hier nicht so gut ausgebaut wie in der Großstadt, aber das stört mich nicht so. Ich habe ja am Wochenende keinen Stress und warte halt im worst case auf Strecken, wo nur 1x die Stunde der Zug kommt, eine Weile.

    Ich fahre aber mit meiner Freundin und mit anderen Freundinnen durchaus mal im Auto Strecken mit, wenn Orte öffentlich nicht erreichbar sind und wir gemeinsam wandern möchten. Da habe ich aber kein schlechtes Gewissen, weil die ja sowieso fahren würden, ob ich nun auf dem Beifahrersitz hocke oder nicht.

    Ja wie gesagt unsere Trainerin meinte dass sie auf einem Turnier vor Corona noch den Sacktunnel gelaufen ist :ka: Sie ist aber auch eher älteres Semester und somit vielleicht einfach an den "gewöhnt", keine Ahnung.

    Aber danke für den Hinweis mit der erhöhten Verletzungsgefahr, im Training kann man den ja auch gut weglassen, denke ich. Hab jetzt nicht unbedingt Turnierambitionen oder so.

    Puh, der Kerl klingt ganz schön gestresst. Kommt er denn zuhause gut zur Ruhe?

    Gab es vielleicht Situationen, in denen er sich von den Kindern bedrängt fühlte? Gerade für so unsichere Hunde ist dann ja schnell Ende Gelände und Kinder können halt nicht immer zu 100% aufpassen und sich kontrollieren und zurücknehmen. Ist also kein Vorwurf an euch, aber es besteht halt die Möglichkeit, dass es da wirklich immer konsequent Management und räumliche Trennung erfordert.

    Habt ihr denn auch mal was mit dem Hund gemacht, was sein Slebstbewusststein stärkt und euch als Team zusammenschweißt?

    Keine Ahnung, die Trainerin hat nur erwähnt, dass sie zuletzt vor Corona auf einem Turnier war und da der Sacktunnel wohl noch dabei war. Ich weiß nicht, wie das hier in AT ist. Bei der WM und EM Quali am Wochenende war jedenfalls kein Sacktunnel dabei.

    Mir ist es eigentlich egal, da Rex da eh nicht so der Typ Hund ist, der sich vor so was gruselt. Sonat war es aber zumindest eine gute Übung dass man vor so was keine Angst haben muss xD

    Wir hatten heute wieder Agilitytraining, letzte Woche fiel es leider aus.

    Es hat sooo viel Spaß gemacht :herzen1:

    Wir sind jetzt zu viert in der Gruppe, junger Pudelmischling, Rex, Suki und heute zum ersten Mal dabei eine junge Goldie-Hündin. Mal gucken, ob die Kursbesetzung jetzt so bleibt.

    Heute haben die Hunde mal den Sacktunnel kennengelernt und der erste Schritt für den Slalom wurde geübt. Aber echt babysteps.

    Ansonsten gab es wieder kurzes Sequenz-Laufen, was Rex megacool fand... er war sehr motiviert dabei. Und die A-Wand nimmt er wie ein Profi, hat zum Glück keinerlei Angst davor :mrgreen-dance:

    Freu mich jetzt schon auf die nächste Einheit, Agility hat ja echt Suchtpotential, Hilfe :ugly: