Beiträge von tinybutmighty

    Eine schwierige Diskussion, da sie natürlich auch an viel Emotion gekoppelt ist.

    Ich kann verstehen, wenn Tierkliniken keine Ratenzahlung anbieten. Die Zahlungsmoral vieler Menschen wird immer schlechter und das Eintreiben von Schulden ist extrem zeitaufwändig und verursacht weitere Kosten.

    Gleichzeitig ist die aktuelle Situation auch für viele sonst sehr bemühte Tierbesitzer hart - die Pandemie und die Inflation haben da schon ordentlich was aufgewirbelt, und es sind viel mehr Menschen als früher auf finanzielle Unterstützungsleistungen angewiesen und können sich den Alltag kaum mehr leisten, selbst wenn dies früher gut möglich war. Mich persönlich macht es schon betroffen, wenn dann auch in solchen Fällen die Behandlung des geliebten Haustiers zum unlösbaren Drama wird.

    Oft gibt es tatsächlich die Möglichkeit eines kleinen Kredits, ich als eher Wenigverdienende hätte vor einigen Monaten aucch einen in mittlerer vierstelliger Höhe bei meinem Bankinstitut aufnehmen können, das ist also durchaus eine Option, wenn auch bestimmt nicht für alle Menschen...


    Ich habe selbst im Freundeskreis erlebt, wie schnell Lebensumstände sich durch externe Faktoren ändern können. Eine Freundin, selbstständig als Tänzerin udn Tanzlehrerin, verlor während der Pandemie drastisch an Einnahmen. Schon davor hatte sie kein großes Einkommen, kam aber immer zurecht. Und genau in der finanziell schwierigsten Zeit wurde bei ihrem Hund von Tierklinik A eine "Not-OP" am nicht nüchternen Hund durchgeführt, die, wie Tierklinik B feststellte, von vornherein nicht nötig gewesen wäre, dem Hund aber fast das Leben gekostet hätte. Meine Freundin musste Tierklinik A den vollen Betrag zahlen und natürlich auch Klinik B, die Kosten beliefen sich mWn auf über 6000 Euro. Irgendwann hatte sie einfach kein Geld mehr übrig, Tierklinik B, welche übrigens zu so einer Klinik-Kette gehört, bietet aber Ratenzahlung an und auf diese Möglichkeit konnte meine Freundin dann auch zurückgreifen.

    Also hier gibt es im Tierschutz andauernd Frenchies und Frenchiemixe, die gehen halt meist weg wie warme Semmeln, weil große Fanbase. Aber Augen offen halten und proaktiv bei Tierheimen nachfragen schadet sicher nicht.

    :shocked: :omg: :verzweifelt:
    Dafür hat mich der Chirurg beim Vorgespräch sehr sensibilisiert. Also gehe ich davon aus, dass sowas doch häufiger vorkommt, als man meint. :xface:
    Ich werde Bliss jedenfalls wie ein rohes Ei behandeln, wenn sie daheim ist.

    Pech haben kann man immer und eine ordentliche Schonphase nach so einer OP ist natürlich sehr wichtig.

    Aber in der Mehrheit der Fälle geht ja doch alles gut =)

    Erstmal auf Boxenruhe setzen ist sicherlich vernünftig, draußen nur an kurzer Leine ist ja ebenfalls klar - das wird schon werden :bussi:

    Gestern waren wir in der Hundeschule beim Rally Obedience. Also haben wir auch die anderen Teilnehmer natürlich gesehen:

    - 1 Tervueren (gehört einer der Trainerinnen)

    - 1 Dalmatiner

    - 2 Border Collies

    - 1 Hollandse Herder

    - 1 Doodle (vermute ich ganz stark, muss mal nachfragen)

    Und Kleinhundezuwachs im Kurs haben wir nun auch:

    - 1 Biewer Yorkie

    - 1 Havaneser

    tinybutmighty ja mit Kapselraffung, macht das einen Unterschied? Onno kommt auf 3 Beinen echt schlecht zurecht :roll: , na ja, vielleicht ist er auch noch etwas wackelig von der Narkose. Aber sein Abendtoast hat er mit Freude gegessen, es geht also aufwärts.

    Also ich denke, wenn am Kreuzband auch was gemacht wird, ist es halt einfach insgesamt ein größerer Eingriff und dauert daher vielleicht etwas länger, bis das Bein wieder belastet wird =)

    Rex war von der Narkose auch noch wackelig nach der OP. Die in der Tierklinik meinten, dass er wohl ein Hund ist, der etwas länger mit der Narkose zu kämpfen hat :verzweifelt: Gefressen hat Rex auch schon am Tag nach der OP wieder :nicken: