Beiträge von tinybutmighty

    Momo und Lotte Ich weiß, du wolltest jetzt eher nicht Auslandstierschutz, aber trotzdem wollte ich dich noch auf ACA aufmerksam machen, die haben nämlich immer wieder (französische) Bulldoggen abzugeben, z.B. gerade die hier: https://www.animalcare-hungary.hu/de/tiere/hunde-in-ungarn/gitti

    Müsste man halt nachfragen, ob die unter Umständen auch nach Deutschland vermitteln, das weiß ich so ad hoc leider nicht.

    Meine Hündin ist ja von dort und da wäre ein persönliches Kennenlernen vor Ort im Tierheim in Ungarn möglich gewesen.

    Da stimme ich grundsätzlich zu, mich nervt nur, dass gerade Kliniken oft zu unnötigen teuren Untersuchungen raten. Man kann es ja als Hundehalter auch nicht wirklich immer beurteilen, aber ich habe es erlebt, dass meine frischen Befunde vom Fach-TA dann Tage später in der Klinik nicht angesehen wurden, weil sie "die immer selber machen" und Fremdbefunde nicht als Grundlage akzeptieren. Da fühlte ich mich schon über den Tisch gezogen.

    Als bei meinem Hund in der supertollen orthopädischen Klinik ein CT um fast 600 Euro gemacht wurde, hätte ich mir ehrlich gesagt auch umfassendere Aufklärung gewünscht. Das CT wurde quasi als alternativlos dargestellt, obwohl die Klinik, in dee ich letzlich operieren ließ, meinte, ein simples Röntgen hãtte es genauso getan... da fühlt man sich hinterher schon etwas veralbert. Vor allem wenn man weiß, dass einem eh noch ein Eingriff am Hund von 2000-3000 Euro plus bevorsteht.

    Und dann bekam ich von der Orthoklinik nicht mal einen Befund für das sofort bezahlte CT, das fand ich schon grenzwertig, ich wurde davor nämlich nicht darüber aufgeklärt, dass ein schriftlicher Befund nicht in den Kosten inkludiert ist...

    Hasilein und tinybutmighty - nee, so rabiat bin ich nicht. Wir kennen uns seit knapp 34 Jahren, haben die gesamte Kindheit und Jugend miteinander verbracht. Da macht man nicht einfach einen Strich drunter aus erzieherischen Maßnahmen. Der Mensch ist für mich zunächst ein hoffentlich mündiger und freier. Und es ist für mich ganz normal, dass Leute nicht meinem Ethos entsprechen, darüber muss man reden können und darf sich auch ärgern, aber "mach wie ich sage oder ich spreche nicht mehr mit dir" halte ich für eine Instrumentalisierung der Beziehungsebene, die ich nicht richtig finde. Ich kenne Leute die Fleisch essen, sogar das billige. Leute, die sich wie ne ökologische Vollkatastrophe verhalten. Oder die sexistisch sind oder ihre Alltagsrassismen mit sich herumtragen und diese auch noch rechtfertigen. Menschen, die ständig fliegen, von Köln nach Wien, von Düsseldorf nach Berlin... ich finde das alles richtig schlimm. Das sind für mich Gründe, mit Menschen zu sprechen, aber, je näher sie mir stehen, desto stärker, kein Grund, Menschen aus meinem Leben zu streichen.

    Das kann ich durchaus verstehen, jeder zieht seine Grenzen halt woanders. Eine so lange Vorgeschichte ist natürlich heftig. Dass man da die Beziehung nicht abbrechen möchte, absolut nachvollziehbar.

    Aber ich denke schon, dass es helfen könnte, wenn du die Beziehungsebene nicht "instrumentalisierend" nutzt (das tue ich auch nicht, jeder kann seine eigenen Entscheidungen treffen - aber ich finde, er muss dann halt auch die Konsequenzen seines Handelns tragen...), aber sagst: "Hey, eigentlich fühle ich mich zwar total geschmeichelt, dass Du meine Erfahrungen und meine Unterstützung möchtest und bin da auch voll gerne dabei, aber es stimmt mich schon sehr traurig/frustig/whatever, dass Du eine Qualzucht in Erwägung ziehst, weil ich es sehr schade fände, so einem kaputtgezüchteten, kranken Lebewesen dem Vorzug zu geben über X gesunden Hunden oder bereits im Tierheim sitzenden Qualzucht-Individuen, kannst Du verstehen, dass es mir sehr schwer fällt, dies zu akzeptieren und ich mir Sorgen mache, dass du das ganze Drumherum mit einem so kranken Tier unterschätzt?" Irgendwie so halt, frei aus dem Bauch heraus, eben wie dein Empfinden ist.

    Zwergenrunde am Wochenende.

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    Naja, wäre auch zu schön gewesen, wenn alle vier Hunde hingeguckt hätten :b

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    Wuhu, Flitzefoto von Pauli im Kasten :D

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    Hätte ich 'nen Mops oder Frenchie aus dem Tierschutz und Menschen würden mich mit Herzchenaugen drauf ansprechen, würde ich behaupten, das sei ein kunterbunter Mix. Macht eine Freundin bei ihrem Papillon auch immer so, weil sie verhindern möchte, dass sich ein Depp nach dem anderen so ein süßes buntes Schmetterlingshunderl holt.

    Klar, Mops und Frenchie kennt mittlerweile fast jeder, aber ich würde wohl dennoh lügen. Oder mir notfalls die ärgsten Grusel-Tierarztgeschichten ausdenken und gleich das höchste an Kosten nennen, was mir einfiele.

    Die Leute gucken jedenfalls teils schon so: :shocked: , wenn ich die Kosten für Rexis Kreuzbandriss erwähne. Aber wenn jemand unbedingt nen Brachy will, kommt man, wie ich fürcte, auch mit alledem nicht weit. Kognitive Dissonanz und so. Mich ärgert es ja selber enorm, dass einer der sicherlich gebildetsten Menschen, die mir bekannt sind, sich trotzdem nen Frenchie geholt hat. Trotz der ihr bekannten Problematiken. Aber is ja vom guten Züchter und freiatmend :doh:

    Ich wäre da knallhart…. Entweder sie nimmt einen gebrauchte aus dem Tierschutz und bietet ihm ein gutes Leben, soweit das möglich ist… oder sie besteht auf einen Welpen…. Dann ist sie ein Tierquäler, von dem ich mich distanzieren würde

    So hart es auch klingt, das ist halt oft der einzige Weg, Menschen die Augen zu öffnen. Ich meine, es gibt dazu aogar einen Artikel vom Rückert. Die Menschen, die sich immer noch Qualzuchten holen, müssen im Sozialleben Gegenwind zu spüren bekommen, sonst hört das wohl wirklich nie auf.

    Deshalb gehe ich persönlich zB aus Prinzip nicht mit Leuten spazieren, die eine Qualzucht vom Züchter haben. Weil ich es einfach widerlich finde und das einzige Mitleid dem Tier gebührt, nicht dem Menschen, der dann vllt noch rumjammert wegen Allergien und Eingriffen des Hundes und den hohen Kosten...