Beiträge von tinybutmighty

    Wien und südliches NÖ:

    - nach wie vor Vizslas

    - immer noch der Renner leider Franz. Bulldoggen

    - Collies in LG und KH sieht man tatsächlich auch immer öfter

    - Doodles boomen weiterhin, insbesondere Labradoodle, Cockerpoo und kleine Varianten wie Maltipoo

    - Pudel und Wasserhunde

    - Chihuahuas sind nicht mehr so in wie früher, Trend scheint eher zu Papillon, Zwergspitz zu gehen

    - Malinois auch sehr populär

    - Corgis sieht man auch öfter, aber nicht andauernd

    Wir waren heute auf der Messe in Tulln - ich glaub, das Foto sagt alles:

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    Diese ultraniedliche Chihuahuatasse musste auch mit.

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    Der Spruch darauf ist so was von wahr <3

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    "Hier wohnt ein Chihuahua mit seiner Familie" <3

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    "Hier wohnt der verwöhnteste Yorkie der Welt", pfff, findet Jasmin gar nicht :P

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    Auch drei herzige Halsbänder habe ich mir ausgesucht: das pinke "Rennmaus"-Halsband passt Jasmin wie angegossen und passt so gut zu ihrem quirligen Dasein als Hüpfdoing, sodass ich mich gar nicht dran sattsehen kann!

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    Und wir haben eine superweiche, extrakuschelige Hundedecke mitgenommen. Meine Mutter wollte unbedingt Marienkäfer als Muster, ich hätte die Bienen ja lieber gemocht, aber wenn es ihr Freude macht, eben die Marienkäferchen. Ist eh total herzig, die Decke, und wirklich so unfassbar weich und bequem!

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    Wir sind heute etwas gerügt worden, da Onno das Bein noch nicht belastet :fear: . Jetzt sollen wir ihn zwingen :???:. OP ist eine Woche her. Wie hat das denn bei Euch geklappt ?

    Bei uns hat er wie gesagt nach ner Woche selbst begonnen, das Bein wieder zu belasten. Wenn er dann drauf "vergessen" hat oder so, habe ich freundlich "4 Beine/Pfoten" gesagt, das hatte er schnell durchschaut.

    Schmerzmittel kriegt er ja bestimmt noch, oder?

    Meiner Ansicht nach gibt es ja "den Tierbesitzer" genauso wenig wie "den Tierarzt".

    Damit will ich die Herausforderungen, vor denen Tiermediziner:Innen oft stehen, jedoch nicht kleinreden.

    Und ich glaube, es krankt da irgendwo in diesem auf Individualismus und Wettbewerb und "alles sofort haben wollen-Mentalität" gepolten System im Allgemeinen.

    Das ist in vielen Berufen ja leider ein Problem, ob man nun im Callcenter Anrufe entgegennimmt (been there done that), als Pflegerin kranke Menschen versorgt, an der Supermarktkassa steht oder Kleintiere operiert... In all diesen und noch viel mehr Bereichen schlägt einem leider nicht selten ordentlich was entgegen, Kälte, Arroganz, Selbstgerechtigkeit und die totale Erwartungs- und Anspruchshaltung à la "Ich zahle, du nix!"

    Ja, wir brauchen unsere Tierärzte, aber ich zweifle etwas daran, dass wir die Hightech- Gerätemedizin brauchen, die jetzt auch in der Vet-Medizin auf dem Vormarsch ist

    Ich bin ein großer Fan von Hightech in der Hundemedizin, es erspart viel Leid

    Ich kann beide "Seiten" sehr gut verstehen.

    Ich finde, in manchen Fällen ist Hightech ja auch einfach angemessen, notwendig, wichtig. Ein Lebensretter. Wenn es sein müsste, würde ich da auch alle Möglichkeiten ausreizen, wenn mein Hund auf diese Art gerettet werden und ein lebenswertes Dasein führen könnte.

    Die Frage ist halt nur, ob es wirklich in allen Fällen notwendig ist, CT, MRT, whatever zu nutzen. Diese Geräte sind natürlich auch teuer in der Anschaffung und werden dann gerade in spezialisierten Kliniken manchmal einfach auch genutzt, selbst wenn dies nicht immer unbedingt notwendig wäre. Ich finde schon, dass hier auch über günstigere Alternativen aufgeklärt oder angemerkt werden sollte, ob etwas wirklich absolut notwendig ist oder nur "erleichternd" bzw. eine Option. (Oder halt auch, was OPs betrifft. Ja, TPLO/TTA mag der Goldstandard für KBR sein, aber man könnte ja zumindest bei kleinen und sehr leichten Hunden auf die etwas weniger kostenintensiven, konservativeren Eingriffsmöglichkeiten hinweisen. Das erspart dann ja evtl. auch Schwierigkeiten mit Zahlungsausfall, denn ob eine OP 3500 oder 2000 EUR kostet, kann halt schon 'nen Unterschied machen).

    Damit will ich keinesfalls behaupten, dass alle oder auch nur die Mehrheit der Kliniken so vorgehen, ich kann nur von meiner bisherigen, begrenzten Erfahrung sprechen, oder als ich mich mal mit meiner Physio unterhielt und die meinte, in Klinik XY würde sie die TierbesitzerInnen eigentlich nur noch ungern hinschicken, weil dort scheinbar standardmäßig gleich eine Riesendiagnostik-Maschinerie aufgefahren wird.


    Und doch, ja, begrüße natürlich auch ich Fortschritte in der Tiermedizin, und finde es auch wirklich Wahnsinn, was da überwiegend geleistet wird. Und anständiges Verhalten gegenüber Tierärzt:Innen und den Mitarbeiter:Innen sollte einfach Selbstverständlichkeit sein, und damit meine ich jetzt keine Geschenke oder weiß Gott was (kann man ja machen, wenn man möchte), sondern einfach Bitte und Danke sagen und kapieren, dass man nicht der einzige Tierbesitzer auf der Welt ist, auch geduldig und verständnisvoll bleiben, wenn es mal länger dauert, bis man an die Reihe kommt, und nicht erwarten, dass Tierärzt:Innen immer sofort die Antwort auf jedes Problem parat haben oder dass jedes Tier unter jeglichen Umständen gerettet werden kann, so traurig das auch ist, wenn es um ein geliebtes Lebewesen geht...

    Wir sind seit mittlerweile ca. einem Monat im neuen Büro und ich fühle mich sehr wohl :herzen1:

    Bin dadurch den anstrengendsten Kollegen losgeworden, der den Hunden auch gerne mal zu viel zu futtern gegeben hat und generell nicht der Umgänglichste war... Es war ja trotzdem okay, aber gerade an schlechten Tagen hat es mich manchmal einfach furchtbar genervt und jetzt habe ich diesen Stress mit ihm gar nicht mehr :applaus:

    Meine Hunde kommen im neuen Büro deutlich besser zur Ruhe, da eben null Erwartungshaltung, sie werden vielleicht mal kurz gestreichelt, aber das war's auch schon. Ich finde es super so.

    Ich nehme in der Frage schlicht zugunsten des Hundes an. Haben Vibrissen bei Hunden eine Funktion und sie werden abgeschnitten, wird der Hund in seiner Wahrnehmung eingeschränkt. Haben sie keine Funktion und sie bleiben dran, ist das dem Hund egal. So simpel. Weshalb es durchaus sinnvoll wäre, sich auf Rassen zu verlegen, die nicht am Kopf geschoren werden müssen, so lange diese Frage nicht geklärt ist. Dürfen Halter von Pudeln, Terriern, etc. auch gerne doof finden.

    Betroffen sind halt nicht nur gezielt gezüchtete Hunde, sondern auch jeeede Menge Mixe, die im Tierschutz sitzen. Meine Yorkiehündin wird auch geschoren und stammt aus dem Auslandstierschutz. Aufgrund ihrer Ängste ist Fellpflege für sie ohnehin ein Stress-Thema. Am Kopf kann man bei ihr meist eh nur ganz wenig machen, weil sie das das psychisch ganz schlecht aushält, wenn ich da jetzt auch noch wie ein Luchs aufpassen muss, dass ja keine Vibrisse aus Versehen mitgeht, na danke. Dann kann ich sie um den Schnauzenbereich rum eigentlich nur komplett versiffen lassen :hilfe:

    Es sitzen ja zig Yorkiemixe, Maltesermixe etc. im Tierschutz, ich will nun zwar nicht den Teufel an die Wand malen, fände es aber schon sehr traurig, wenn die jetzt schlechtere Vermittlungschancen aufgrund solcher Gesetze haben :lepra:

    Persönlich möchte ich zukünftig zwar nicht mehr unbedingt einen pflegeintensiven Hund (nichts gegen meine Jasmin, sie ist die Beste :herzen1: :herzen1: ), aber wenn, würde ich mir das wohl zwei Mal überlegen, wenn man da immer Angst haben muss, wegen einer versehentlich gekürzten Vibrisse Ärger zu bekommen.

    (Ich selbst habe vor einiger Zeit beschlossen, meine Hündin nur mehr selber zu scheren, sie ist dann zwar nicht so hübsch wie vom Frisör, hat aber weniger Stress. Meine sehr verständnisvolle, extrem geduldige Hundefrisörin des Vertrauens ist nämlich vor 1,5 Monaten tödlich verunglückt...

    Bin aber halt kein Profi und kann nicht 100% garantieren, da nicht mal eine Vibrisse zu erwischen...)

    Zuletzt gelesen: "Pages for you" von Sylvia Brownrigg

    War nicht das erste Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe, nach einigen Jahren griff ich nun, selbst älter und reifer geworden, dazu. "Pages for You" ist eine Liebes- und Trennungsgeschichte, die ohne Kitsch und Pathos von der ersten romantischen Beziehung der 17-jährigen Collegestudentin Flannery erzählt, welche sich in die um 11 Jahre ältere Anne, die an ihrem College als Lehrassistentin arbeitet, verliebt. Hier meiner Ansicht nach auch schon das größte Manko des ansonsten sehr lesenswerten Romans, denn wie wahrscheinlich ist es schon, dass Flannery und Anne sich auf einem großen Campus andauernd über den Weg laufen und nicht nur die frisch aus Kalifornien eingetroffene Flannery sich unsterblich in die kultivierte, unzugänglich wirkende Anne verliebt, sondern dass diese ältere Frau ihre Gefühle auch noch erwidert? Gerade Romane mit nicht-heterosexuellen Protagonist:Innen machen es sich da gerne mal zu einfach, indem unwahrscheinliche Begegnungen geschildert werden und so getan wird, als sei es gar kein Problem, unbeabsichtigt jemandem zu begegnen, der ebenfalls so empfindet. Schade daran finde ich, dass dadurch Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus der "Hetero-Norm" fallen, suggeriert wird, das geschehe meist "einfach so", was in vielen Fällen einfach nicht stimmt.

    Aber mal abgesehen von dieser Schwäche ist dieser eher kurze, aus Sicht der nun erwachsenen, schreibenden Flannery erzählte Roman schon ein kleiner literarischer Leckerbissen, Brownrigg ist eine begabte Autorin und spielt kunstvoll und ästhetisch ansprechend mit Sprache, sodass die eigentliche Handlung zwar nie in den Hintergrund gerät, aber eigentlich doch fast ein wenig zweitrangig ist, die Leinwand, die das Grundgerüst für Brownrigg's gekonnte Schilderungen der College-Atmosphäre und der Suche nach Identität und Zugehörigkeit bereitstellt. Sie erzählt überzeugend von Flannerys tiefgehenden Gefühlen für Anne, von ihren Zweifeln, ob Anne sie wirklich genauso gerne mag, sie lässt Flannery jedes Hoch und Tief durchleben, das charakteristisch ist für eine erste, leidenschaftliche und doch von Ängsten und Unsicherheiten geprägte Liebe. Der Leser kann sich sehr gut in Flannery hineinfühlen, während er stets auf etwas Distanz zur rauchenden, literarisch versierten Anne gehalten wird, was erzählerisch äußerst viel Sinn macht, empfindet doch auch Flannery trotz aller Zuneigung und Zärtlichkeit, die Anne ihr schenkt, stets einen gewissen Rest an Distanz - es ist ein weitverbreitetes Paradox, der Wunsch, das Bedürfnis nach Verschmelzung und Einssein, während aber die tiefsten Sehnsüchte und geheimsten Gedanken des begehrten Subjekts stets verborgen bleiben, selbst vor dem hingebungsvollsten Partner.

    Für mich ein sehr schöner, ruhig erzählter Roman, der doch eine intensive und eindringliche Wirkung entfaltet.