Ich finde die Debatte auch anstrengend, weil ich das Gefühl habe, es fehlt halt jegliches Verständnis für Menschen, die schon von Haus aus mehr haben als man selbst. Es werden gesamtgesellschaftliche Entwicklungen völlig außen vor gelassen, genauso wie soziale Ungleichheiten. Gerade in DE/AT ist das halt durchaus Thema, Stichwort Reichen/Erbschaftssteuer. Nicht selten ist Wohlstand halt nicht erarbeitet, sondern vielmehr bereits in die Wiege gelegt. Akademikernachwuchs hat nach wie vor bessere Chancen, mal eine Uni zu besuchen als das Arbeiterkind etc. pp.
Ja, "Pech gehabt" kann man da natürlich sagen. Ich weiß nicht, mir greift das doch irgendwie zu kurz. Auch die Putzfrau, der Callcenter-Agent, der Paketbote verdienen es meiner Ansicht nach, sich von ihrem Lohn nicht nur die "basic necessities" leisten zu können, sondern halt auch etwas Schönes,Bereicherndes.
Klar, man kann schon sagen, haha, ist halt nicht drin für dich - trotzdem finde ich es persönlich traurig. Denn Tiere sind in meiner Weltanschauung kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Sozialpartner, Wegbegleiter, sie lehren uns aufh viel über Empathie etc. Zumindest für mich sind sie das und wer mich kennt weiß zB, ich würde für meine Minis mein allerletztes Hemd geben. Mein Leben wäre verdammt arm ohne sie.
Man kann Menschen doch auch zugestehen, dass sie sich gerade Sorgen machen, das geliebte Haustier nicht mehr so gut wie bisher versorgen zu können, ohne mit dem moralischen Zeigefinger zu kommen "Hättest dir halt gar kein Tier holen sollen, ätsch!"
Schaefchen2310 Echt, du hat gewusst, dass Corona kommt, der Ukrainekrieg, diese Superinflation grade?