Hier markiert der Rüde auch meist über das Pipi der Hündin drüber.
Er kann allerdings sehr uncharmant sein Er hat nämlich die Angewohnheit, wenn Jasmin noch am Pieseln ist, dass er beginnt, mit der Pfote an ihrem Hinterteil zu stubsen, wie ein Kratzen sieht das aus. Damit will er ihr sagen: "Heeey, beeil dich mal, ich muss dahin und das Bein heben!"
Aber keine Sorge, dafür wird Jasmin immer zur Furie, wenn Rex in der Nacht auch ins Bett kommt. Da flippt sie aus Mir ist es wurscht, ich sag ihr dann aber meist, sie soll die Klappe halten und schieb sie sonst ein bisschen weg, damit Rex sich auch an mich kuscheln kann.
Die zwei sind echt keine Raufer miteinander oder so, sondern leben so friedlich nebeneinander her und mögen sich alles in allem total gerne, es gibt auch keinen Streit, da dürfen sie ihre Macken ausleben... sie erinnern mich da manchmal tatsächlich ein wenig an ein etwas schrulliges Ehepärchen
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Ein übermütiger, schneenarrischer Rex meint, es ist eine gute Idee, direkt auf die beiden Xolo-Rüden zuzusausen^^ Dieses Foto gibt seine Persönlichkeit irgendwie echt super wieder...
Am Sonntag ging es zum Feistritzsattel, quasi genau an der Grenze zwischen Niederösterreich und Steiermark - denn es trafen drei niederösterreichische Zwergis auf drei steirische Nackedeis :b
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Und er wäre nicht Rex, wenn er nicht auch irre Aktionen gebracht hätte^^ Ein Mann mit Hund ging hier auf der Wiese vorbei, die Xolos kommentierten das, und Rex fühlte sich dadurch berufen, dem Hund nachzurennen, der natürlich deutlich größer war als mein Chichi. Er hat ihn nicht kontaktet, musste aber uuunbedingt abchecken, was das für einer ist, der es wagt, da vorbeizugehen.
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Ein übermütiger, schneenarrischer Rex meint, es ist eine gute Idee, direkt auf die beiden Xolo-Rüden zuzusausen^^ Dieses Foto gibt seine Persönlichkeit irgendwie echt super wieder...
Wenn diese Hundehalter rein finanziell nicht in der Lage sind, den Hund tierärztlich zu versorgen, gibt es eventuell die Möglichkeit, sich an Tiertafeln etc. zu wenden?
Oder man versucht, mit verständigen Tierärzten zwecks Ratenzahlung zu sprechen? Zum Glück bieten ja ein paar das an wenn es um unverschuldete Notlagen geht.
Weder die Tiertafeln, noch die Tierheime haben die finanziellen Mittel, um das ganze Elend aufzufangen. Die wissen inzwischen selbst kaum noch, wie sie die Kosten für den laufenden Unterhalt aufbringen sollen. Da hast Du inzwischen keine Chance mehr und ich habe mir daran schon mehrfach die Zähne ausgebissen. Die einzige Option, die sie Dir bieten, ist das Eigentum am Tier auf das Tierheim zu übertragen. Und das auch nur mit Glück. Wenn Du Pech hast (bzw. das Tier Glück), meldet das Tierheim einen solchen Vorgang auch dem VetAmt und das zieht das Tier dann ein.
Tierärzte vereinbaren hier keine Ratenzahlungen mehr. Das funktioniert nur in absoluten Ausnahmefällen bei langjährigen Kunden. Wenn eine Ratenzahlung bei Ärzten oder Kliniken gewährt wird, dann nur noch über entsprechende Banken, die eine Bonitätsprüfung durchführen. Und wie die bei jemanden ausfällt, der finanziell mit dem Rücken an der Wand steht, kannst Du Dir ausrechnen.
Die Zeiten, in denen man Tiere auf Pump behandeln konnte, sind vorbei.
Mein Gott, das ist tragisch...
Mir kam gerade ein Gedanke, dass es schön wäre, wenn es die Möglichkeit gäbe, beim Tierarzt freiwillig einen höheren Betrag zu zahlen - eine Art "Solidaritätsbeitrag" für all jene Menschen, die sich zurzeit die Behandlung für ihr geliebtes Haustier ansonsten nicht mehr wirklich leisten können. HaustierärztInnen kennen ja in der Regel ihre Stammkunden und könnten daher vermutlich auch halbwegs stimmig beurteilen, wo da gerade wirklich Härtefälle sind.
Ich kenne diese Idee aus Kaffeehäusern - dass man da einen Kaffee konsumiert, aber einen zweiten bezahlt. So können sich Leute einen Kaffeehausbesuch leisten, für die das sonst nicht drin wäre.
von deinen bisherigen Berichten hier im Forum gehe ich aber davon aus, du arbeitest mit Menschen, die mehrfach belastet sind, nichr nur finanziell? Das ist dann natürlich eine letzlich noch größere Tragödie - denn es scheint da ja primär um Menschen zu gehen, die eh schon auf Unterstützung zur Bewältigung des eigenen Alltags angewiesen sind, wenn ich das richtig verstehe?
Das ist bei den Hundehaltern, von denen ich schrieb, tatsächlich nicht der ausschlaggebende Punkt. Diese Menschen sind einwilligungs- und geschäftsfähig. Das Problem sind hier tatsächlich die Finanzen.
Ja, absolut. Ich denke, dass man da ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen muss, ob und was man sich im worst case noch leisten kann und wie weit man ins Risiko geht. Für meinen Teil bin ich so weit abgesichert, dass ich meine Hunde auch noch versorgen kann, wenn ich meinen Job verlieren würde oder arbeitsunfähig werden würde. Auch dann noch, wenn die KV für die Hunde nicht mehr vorhanden wäre. Ohne diese Sicherheit wären sie hier nicht eingezogen.
Ich fänd es auch toll, noch einen dritten Hund zu haben und habe schon hart mit mir gekämpft, einen Hund aus den vorgenannten Verhältnissen zu übernehmen. Aber an der Stelle weiß ich eben auch, dass ich mir das nicht mehr leisten kann, wenn es wirklich mal hart auf hart kommt. Ich finde, diese Überlegung und Ehrlichkeit ist man einem Tier schuldig, das keinerlei Mitspracherecht dabei hat, wo es landet.
Wenn diese Hundehalter rein finanziell nicht in der Lage sind, den Hund tierärztlich zu versorgen, gibt es eventuell die Möglichkeit, sich an Tiertafeln etc. zu wenden?
Oder man versucht, mit verständigen Tierärzten zwecks Ratenzahlung zu sprechen? Zum Glück bieten ja ein paar das an wenn es um unverschuldete Notlagen geht.
Missgönne ich Tierärzten was? Nein. Ich gönne es lediglich allen Menschen, so leben zu können, dass es nicht nur ein Hangeln und Bangen von einem Monat zum nächsten ist.
Das ist ein frommer Wunsch, der nie Realität werden wird. So bitter das ist.
Wenn ich die Tiere der Menschen sehe, mit denen ich arbeite, muss ich teilweise sehr hart schlucken und an mich halten und ich habe absolut keine Ahnung, wie insbesondere die Hundehaltung für viele dieser Menschen zukünftig noch finanziert werden soll.
Auf der einen Seite steht die enorme Bereicherung, die insbesondere Hunde darstellen. Oftmals einziger enger Sozialkontakt, Trostspender, Antriebsmittel, um sich zu bewegen, den Tag zu strukturieren und teilweise auch vierbeiniger Therapeut, der dafür sorgt, dass überhaupt noch etwas läuft.
Auf der anderen Seite sehe ich z.B. den kleinen Yorkie, der nur noch verfaulte Zähne im Mund und bei jeder Futteraufnahme Schmerzen hat, weil das Geld für eine Zahnsanierung fehlt. Der nicht mehr gucken kann, weil das Fell um die Augen verfilzt ist und nicht mehr richtig Kot absetzen und laufen kann, weil das Fell am Hintern und den Beinen ebenfalls verfilzt ist und das Geld für den Hundefriseur und die Bürsten und Scheren fehlt.
Oder den Goldie, bei dem das Loch im Auge schon auf Entfernung zu sehen ist. Geld für die OP ist allerdings nicht da und der Hund erduldet die Schmerzen ja auch tapfer.
Oder der Mischling, der sichtlich humpelt und eine kaputte Hüfte hat, aber die Kohle für eine Behandlung oder Schmerzmittel fehlen leider.
Das sind Extrembeispiele, aber es ist für mich Alltag. Und so sehr man sich über soziale Ungerechtigkeit auch aufregen kann: die Entscheidung, ein Tier anzuschaffen und zu halten, ohne die finanziellen Möglichkeiten zu haben, es angemessen zu versorgen und ihm ein gutes, schmerzfreies Leben mit ärztlicher Behandlung zu ermöglichen, trifft jeder einzelne für sich selbst. Ebenso, wie jeder dann eben auch für sich in Kauf nimmt, den Eigennutz aus der Haltung eines Hundes über dessen Wohlbefinden zu stellen.
Die Entscheidung, Tierleid für den eigenen Vorteil billigend in Kauf zu nehmen, trifft ja auch jeder von uns, sobald er Billigfleisch in den Einkaufswagen wirft, weil er das Recht auf das tägliche Schnitzel über das Wohl der Tiere stellt.
Das kann man richtig böse, gemein und ungerecht finden, ändern aber nichts am Ergebnis, dass das Tier menschlichen Egoismus ausbaden muss.
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Wobei man der Fairness halber sagen muss, das ja "verdient gut = lässt Tier medizinisch optimal versorgen" in nicht wenigen Fällen genauso wenig zutrifft. Da kenne ich leider auch Leute, die so eine Summe locker aus dem Ärmel schütteln könnten, aber die lassen ihren Hund trotzdem nie bei der Physio oder Tierarzt vorstellig werden, obwohl der lahmt wie sonstwas etc. Womit ich nicht behaupten will, dass Geld für Tierhaltung per se unwichtig ist!
Ich weiß nicht genau, was du beruflich machst - von deinen bisherigen Berichten hier im Forum gehe ich aber davon aus, du arbeitest mit Menschen, die mehrfach belastet sind, nichr nur finanziell? Das ist dann natürlich eine letzlich noch größere Tragödie - denn es scheint da ja primär um Menschen zu gehen, die eh schon auf Unterstützung zur Bewältigung des eigenen Alltags angewiesen sind, wenn ich das richtig verstehe?
Mir geht es ja nicht darum, dass jeder Yacht, Luxusurlaube im Ausland pipapo haben soll. Aber so ein letzlich menschenwürdiges Dasein halt und da gehören in einem bestimmten Rahmen ja auch Erholung, Freizeit, soziale Teilhabe etc. dazu.
Die Wahrheit ist aber doch so, wenn ich jetzt meinen Job verlöre, bekäme ich nach österreichischem Gesetz ca 55% Arbeitslosengeld vom Nettogehalt. Man kann da verdammt schnell abrutschen, gerade halt jetzt, und das macht mir zunehmend Sorgen, gerade weil es gefühlt sehr schnell geht, dass man dann abgeurteilt und abgestempelt wird. Was es Betroffenen vermutlich noch schwerer macht, nicht in soziale Isolation zu rutschen und sich zu trauen, Hilfsangebote einzuholen.
Ich bin eher traurig, dass für manche da mein Bewusstsein vorhanden zu sein scheint,?
Also bei mir?
Schreib doch "bei dir". Ne man muss es lustig umschreiben, wenn man meint, um dann hinten rum Leuten was unterstellen zu können.
Ich priviligierter, besserverdiener Arsch, weil ich Akademikereltern habe und nur durch Zufall viel Geld verdiene (muss ich ja eh, weil ich leb ja in der CH und da verdienen alle viel Geld), weil ich Glück hatte und bestimmt alles durch das Erbe meiner Eltern in den Arsch geschoben bekommen habe.
Ich behandele und denke über den Pöbel der soll schweigen.
Ein wenig plump so ne Diskussion und so nen Beitrag.
Ich sollte also besser gehen.
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Du musst dich ja nicht angesprochen fühlen
Aber diese sozialen Ungleichheiten sind halt Realität, egal auf welchem Ende der Skala man sich befindet.
Und ja, dass im Dogforum mehr Besserverdiener schreiben als Mindestlohnbezieher, die Behauptung traue ich mich tatsächlich aufstellen. Natürlich ist das Risiko, dass man dann halt in seiner Blase verweilt und vergisst, dass das fûr viele Menschen nicht die Realität ist, gegeben.
Ich missgönne auch Dir nichts - aber umgekehrt fände ich es halt auch nicht schlecht, wenn man versucht, Verständnis und Empathie für weniger Begûnstigte als man es selbst ist aufzubringen.
Ja, "Pech gehabt" kann man da natürlich sagen. Ich weiß nicht, mir greift das doch irgendwie zu kurz. Auch die Putzfrau, der Callcenter-Agent, der Paketbote verdienen es meiner Ansicht nach, sich von ihrem Lohn nicht nur die "basic necessities" leisten zu können, sondern halt auch etwas Schönes,Bereicherndes.
Klar, man kann schon sagen, haha, ist halt nicht drin für dich - trotzdem finde ich es persönlich traurig. Denn Tiere sind in meiner Weltanschauung kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Sozialpartner, Wegbegleiter, sie lehren uns aufh viel über Empathie etc. Zumindest für mich sind sie das und wer mich kennt weiß zB, ich würde für meine Minis mein allerletztes Hemd geben. Mein Leben wäre verdammt arm ohne sie.
Ich kann das schon sehr gut nachvollziehen und auch als Wenigverdiener im Einzelhandel kann ich mir Hunde leisten, aber nur, weil ich in vielen anderen Bereichen halt verzichte. Mein letzer Urlaub mit Wegfahren war vor 30 Jahren. Ich setz halt Prioritäten und ganz oben sind meine Hunde.
Dennoch denke ich nicht, daß ich als Mensch ein uneingeschränktes Recht auf Tierhaltung habe, nur damit es MIR gut geht. Es muß auch den Tieren bei mir gut gehen und wenn man irgendwo am finanziellen Limit rumwurschtelt, dann kann man das nicht mehr gewährleisten.
Es wäre mir ein persönlicher Albtraum, wenn ich für Bonnie zb das Geld nicht hätte um ihre Allergie zu behandeln samt Spezialfutter, häufiger Wäsche sämtlicher Decken usw.
Tiere könne sich nicht aussuchen wo sie landen aber von Luft und Liebe allein können sie halt auch nicht leben und das sollte jedem klar sein, auch wenns weh tut.
Man kann nicht alles so haben wie man möchte und der Unterhalt von anderem Leben kostet nun mal Geld. Ich finde, Tiere zahlen eh schon einen sehr hohen Preis dafür, daß wir eben einfach so machen und bestimmen, wie wir es für uns haben wollen. Da sollte zumindest die anständige Grundversorgung und wichtige medizinische Behandlung finanziell möglich sein. Wenn man das nicht leisten kann ist das sicherlich traurig, aber nur anständig gegenüber dem Tier, auf die Tierhaltung zu verzichten
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Whoa, sachte, für ein "uneingeschränotes Haustierhalterecht" habe ich nie plädiert. Mir geht es tatsächlich um Menschen wie dich oder mich. Die auch bis jetzt nicht viel hatten, die Versorgung ihrer Haustiere aber immer stemmen konnten. Sieht man sich aber die jetzige Situation mal an, steht eben genau das in den Sternen. Weil eben nicht nur die Tierartzkosten steigen, auch Mieten ist deutlich teurer geworden (aber laut österreichischem Exkanzler Kurz kann man ja auch Immobilien erwerben als Eigentum, haha), die Energiepreise sind horrend, der Lebensmitteleinkauf kostet locker 1/3 bis 50% mehr als bisher - so krass gestiegen sind aber die Gehälter zeitgleich nicht. Das KANN sich somit bei vielen Menschen gar nicht mehr so ausgehen wie bisher. Wenn man seine Hunde aber schon seit mehreren Jahren hat, nun, kann es genau jetzt halt richtig knapp werden, zumal es ja Studien gibt die besagen, dass eh schon ärmere Menschen durch die Teuerungen stärker betroffen sind als einkommensstarke Haushalte!
Kann man natürlich alles abtun mit Eigenverantwortung, Pech gehabt etc. - ich habe nur darauf hingewiesen, dass es halt so einfach gerade zurzeit nicht mehr ist. Es geraten gerade halt auch Leute in existentielle Sorgen, die bisher ihr Auskommen hatten.
Ich glaube, niemand, der sich hier an der Diskussion beteiligt, hat sich seine Hunde leichtfertig angeschafft. Es schreiben ja auch vermehrt User, dass sie zukünftig weniger Hunde halten werden, nur mehr einen - oder gar keinen mehr.
Und ja, ich bleibe dabei, dass auch Menschen wie du und ich, die täglich arbeiten gehen, entscheidend zum Systemerhalt beitragen und sich nicht nur gerade mal so eben Dach überm Kopf, Strom, Warmwasser, Heizen, evtl die Versorgung ihrer Kinder leisten können sollten, sondern auch etwas, das das Leben für sie lebenswert macht.
Schreiben doch auch ein paar Besserverdiener hier, dass wir in reichen Ländern leben - na, das macht ja ein Rumkrebsen am Exisyenzminimum noch ärger, finde ich.
Und ja, diese sich ja auch nicht unbedingt schmälernde Ungleichheit macht mich megasauer - weil gerade die Privilegierten halt durchaus vom "Pöbel" profitieren, der ihre Häuser sauberhält, fast 24/7 im Callcenter-Support bereitsteht, ihren betagten Angehörigen den Hintern auswischt, ihnen das Sauerteigbrötchen einpackt und über die Theke reicht.
Missgönne ich Tierärzten was? Nein. Ich gönne es lediglich allen Menschen, so leben zu können, dass es nicht nur ein Hangeln und Bangen von einem Monat zum nächsten ist.