Beiträge von tinybutmighty
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Und das ist so schlimm, wenn der Hund täglich an derselben Ecke schnüffelt? Nicht alle Leute haben die Möglichkeit, im Alltag immer aus Dutzenden von Routen auswählen zu können.
Also sie hat ja auch nicht geschrieben, dass das schlimm ist, nur, dass es für sie und ihre Art der Hundehaltung nichts wäre

Der Faktor Mensch spielt da halt auch mit rein. Klar muss man in erster Linie schauen, was dem individuellen Hund gut tut. Aber wenn man Hunde hat, die weder extrem reizoffen sind noch ultraängstlich noch einem "Job" nachgehen, der womöglich schon viele Kapazitäten frisst, dann spricht halt auch nichts gegen abwechslungsreiche Runden und häufige Ausflüge, wenn man das als Mensch gerne möchte. Vielleicht wären die Hunde auch völlig zufrieden damit, immer auf den gleichen Wegen zu wandeln, aber wenn sie es gut wegstecken und Spaß dran haben, kann man halt auch genauso gut woandershin fahren.
Ich brauche eine gewisse Abwechslung auf den Spaziergängen auch für mich, sonst werde ich unrund und fühle mich "eingesperrt". Und ich wünschte, ich hätte auch unter der Woche öfters die Möglichkeit, in anderen Gebieten spazieren zu gehen, aber da fehlen mir leider aktuell die zeitlichen Kapazitäten.
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"Ich ist wer anderer. Mein Leben mit komplexer PTBS" - Sabine Wild
(CN: sexuel*e Gewalt, Mis*brauch)
Sabine wird schon als kleines Mädchen vom eigenen Vater sexuell missbraucht - um die Übergriffe zu überleben, dissoziiert sie. Körper und Geist können das Erlebte nur ertragen, indem verschiedene Persönlichkeitsanteile entstehen, um mit den Traumata irgendwie zurechtzukommen. Durch die entstandenen Zeit- und Erinnerungslücken wirkt Sabine auf ihr Umfeld chaotisch, rebellisch, unehrlich - dabei ist sie nur ein verzweifeltes, einsames Kind. Als Jugendliche schafft sie es nicht mehr, regelmäßig die Schule zu besuchen, wird teils in Heimen untergebracht, in denen sie auf wenig Verständnis stößt, stattdessen wird sie bestraft, unter starke Medikamente gesetzt, gedemütigt. Der Einstieg in ein geregeltes Arbeitsleben gelingt Sabine aufgrund der Folgen des Missbrauchs nicht - sie erlebt weitere Schicksalsschläge, darunter den Su*zid der Mutter, als sie siebzehn Jahre alt ist. Sie landet in dysfunktionalen, gewalttätigen Beziehungen, kommt mit Drogen in Berührung, lebt zeitweise in bitterer Armut... Doch trotzdem gibt Sabine, die erst im Erwachsenenalter herausfindet, dass sie eine Dissoziative Identitätsstörung hat, nicht auf, rappelt sich auch nach der x-ten Enttäuschung, trotz multipler traumatischer Ereignisse wieder auf - und berichtet davon in ihrem eindringlichen, sehr nahegehenden Erfahrungsbericht - dabei thematisiert sie nicht nur den jahrelangen Missbrauch an sich, sondern auch die oftmals fehlende Unterstützung des Umfelds und das gesellschaftliche Versagen, Opfer zu schützen und zu stärken.
"Ich ist wer anderer" ist ein eindrucksvolles und mutiges Werk über das Leben mit einer Dissoziativen Identitätsstörung bzw. komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung fernab von Hollywood-Klischees über diese "Störungs"bilder (im Grunde handelt es sich um in Extremsituationen notwendige Überlebensmechanismen) und über die zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen traumatisierte Menschen häufig ihr Leben lang immer wieder konfrontiert sind. In klarer Sprache vermag die Autorin es, aufzurütteln, aufzuzeigen, aber auch - Hoffnung zu spenden, dass ein Weiterleben nach dem Überleben möglich ist, dass die menschliche Resilienz auch unglaubliche Tiefen überwinden kann - und dass man trotz widrigster Umstände doch noch zu Zufriedenheit, sogar zu einer gewissen Lebensfreude finden kann.
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Theo hat heute seinen 1. Geburtstag
Alles Gute!!!
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Ich finde, es muss halt für den individuellen Hund und den Besitzer passen. Ich würde am liebsten jeden Tag woanders gehen, lässt mein Alltag aber nicht zu. Wir gehen im Alltag meist im gleichen Gebiet, oft sogar die fast gleiche Strecke, bis auf Minivariationen drin. Ist halt die vom Büro aus praktischste Runde. Die Minimädels stört das zum Glück nicht.
Bin aber immer froh, mal variieren zu können.
Am Wochenende liebe ich Ausflüge, da sind wir mal hier, mal dort unterwegs. Da sind die Mädels dann auch so manches Mal richtig in Wanderlaune und ich glaube, das tut uns allen gut.
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- Caitlin Starling – Die leuchtenden Toten 1
- Stephen Chbosky – Der unsichtbare Freund 5
- Ray Bradbury – Das Böse kommt auf leisen Sohlen 1
- Dorothee Elmiger - Die Holländerinnen 3
- Laura Purcell - Das Korsett 1
- John Ajvide Lindqvist - So finster die Nacht 1
- T. Kingfisher - Was die Toten bewegt 3
- Carissa Orlando - Das Septemberhaus 4
- Daphne Du Maurier - Die Vögel/Wenn die Gondeln Trauer tragen 2
- Thomas Olde Heuvelt - Echo
- Paul Tremblay - A Head Full of Ghosts - Ein Exorzismus
- Iain Reid - The Ending 3
- Ottessa Moshfegh - Lapvona
- Fernanda Melchor - Saison der Wirbelstürme 5
- Timon Karl Kaleyta - Heilung 3
- John Knittel - Via Mala 1
- Stephen King - You like it darker 1
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Chanel Miller - "Know my Name"
CN: sexuelle Gewalt
Chanel Miller wurde 2015 auf einer Collegeparty von dem damaligen Stanford-Studenten Brock Turner sexuell genötigt. Zwei junge Schweden auf Fahrrädern beobachteten, wie Turner sich draußen, im Dunkeln, neben Mülltonnen, an der offensichtlich bewusstlosen Miller verging, und gingen dazwischen, sodass Turner festgenommen und Miller ins Krankenhaus gebracht wurde. Wenig später erfuhr sie von den Untersuchungsergebnissen, die den Missbrsuch an ihr bestätigten.
Chanel Miller versuchte zunächst, ihren Alltag weiterzuleben, doch schon bald holte sie ihr Trauma ein: Sie wurde reizbar, bekam Angstzustände, konnte ihrem geregelten Vollzeitjob nicht mehr nachgehen. Auch das bevorstehende Gerichtsverfahren mit den ständigen Terminverschiebungen war für Chanel ein großer Stressfaktor.
In den Medien wurde häufig auf Brock Turners sportlichen Erfolg als Schwimmer hingewiesen, auch vor Gericht wurde er als "all-american golden boy" porträtiert. Chanel musste sich aufgrund ihres alkoholbedingten Blackouts in jener Nacht später anhören, die sexuellen Handlungen seien einvernehmlich geschehen umd sie habe "schlechte Entscheidungen" getroffen. Turner gab sich als Opfer der College-Partykultur, obwohl er bereits früher Alkohol und Drogen konsumiert hatte, wie in der polizeilichen Ermittlungsarbeit herausgekommen war.
Chanels eindrucksvolles und bewegendes "Victim Impact Statement", eine von ihr geschriebene und vor Gericht von ihr vorgetragene Aussage, wie nachhaltig sie jene Vergewaltigung verändert und geschädigt habe, wurde auf Buzzfeed veröffentlicht und ging viral. Brock Turner wurde von den Geschworenen zwar schuldig befunden, erhielt vom amtierenden Richter jedoch eine nur milde Strafe, was auch medial stark kritisiert wurde.
"Know my name" veröffentlichte Chanel Miller unter ihrem eigentlichen Namen, davor war sie als "Emily Doe" bekannt. Sie verzichtete auf ihre Anonymität, weil sie sich nicht mehr verstecken wollte. In dem Buch beschreibt Miller aus ihrer Perspektive und Erfahrung, welch langanhaltende Folgen sexuelle Gewalt hat und wie sie mit Unterstützung der ihr nahestehendsten Menschen auch die schlimmsten Tage überlebte. Sie findet klare Worte für eine Gesellschaft, die viel zu oft Täter schützt und Opfer dehumanisiert und beschuldigt. Sie schreibt unglaublich kraftvoll und ausdrucksstark, "Know my Name" enthält so viel mehr als ihre eigene Lebens- und Leidensgeschichte, es ist auch ein Appell an alle Leser:innen, für positive Veränderungen einzutreten, es ist ein Infragestellen des Status Quo, und letztlich auch eine wahnsinnig starke Solidaritätsbekundung mit anderen Überlebenden sexueller Übergriffe.
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Ein Züchter, der seine Rasse als ungeeignet für Familien mit Kindern deklariert, achtet mMn zu wenig auf Wesen (und Sozialisation).
Ganz ehrlich, gerade bei den sehr kleinen Rassen kann ich Züchter:innen, die ihre Hunde nicht an Familien mit (jüngeren) Kindern abgeben, sehr gut verstehen. Vielen Kleinhunden ist das zu viel Trubel und Übergriffigkeit. Auch sehr engagierte Eltern schaffen es meiner Erfahrung nach nicht immer, den Hund wirklich jedes Mal zu schützen, oder die Kinder rechtzeitig anzuleiten, etwas nicht zu tun (weils halt Kinder sind). Und oft genug haben Elter auch blinde Flecken dem eigenen Nachwuchs gegenüber und behaupten dann, ihr Kind könne soo gut mit Hunden, während der kleine Familienhund gerade sichtlich gestresst wirkend vom Kind durchgeknuddelt wird...
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Ich würde mir da einfach nicht so einen Stress machen mit einem 17 Wochen jungen Hund. Dass er den Dummy bereits aufnimmt und gegen ein Leckerli abgibt, ist doch eh schon super. Wenn er andere Objekte sogar schon bringt, bin ich persönlich recht zuversichtlich, dass das eines Tages auch mit dem Dummy klappen wird. Jeglichen Druck, dass das unbedingt jetzt schon klappen muss, würde ich persönlich aber sein lassen.
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Happy 11th pawsday in heaven, bestes Chichi wo gibt </3
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