Beiträge von tinybutmighty

    obwohl sie überwiegend theoretischer Natur sind und aus einer Perspektive kommen, in der eigene praktische Erfahrung mit Vielhundehaltung fehlt

    Das stimmt so nicht ganz, ich habe auch zeitweise mit 5 bis 6 Hunden gelebt, also immerhin mit Mehrhundehaltung praktische Erfahrung. Diese Hunde waren bzw sind aber charakterlich und von ihren Bedürfnissen her tatsächlich mMn recht unterschiedlich, ich bin nach einer Weile auch deshalb gar nicht mehr mit allen zusammen gegangen.

    Und sorry, aber Alter und Krankheit sind nun wirklich keine "theoretischen Einwände". Diesbezüglich kann man halt Glück haben oder auch Pech. Und ja, je nach Einschränkung(en) des Hundes bzw mehrerer Hunde sehe ich es da tatsächlich kritisch. Zumal jeder Mensch nur 2 Arme hat, einen Haufen Chihuahuas kriegt man natürlich noch gemeinsam in einem Wagen geschoben, ab einer gewissen Hundegröße sieht das dann ja schon wieder anders aus. Mehr als einen Rucksack und einen Buggy kriegt man ja nun auch nicht easy gewuppt.

    Natürlich ist schon klar, dass man den Hund beim Spazierengehen nicht eimfacg tun lassen kann was immer er möchte (jagen ,Fremduznde belästigen etc). Und natürlich ist nicht immer jeder Spaziergang füe jeden Hund optimal und muss es ja auch nicht sein.

    Aber das ändert ja nichts daran, daa das Risiko mit größerer Hundeanzahl einfach steigt,dass es bei gemeinsamen Runden dann eben dauerhaft bzw häufig nicht für alle Hunde stimmig ist.

    Pippa im Hurtta Extreme Warmer Overall

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Jasmin im Hurtta Expedition Parka.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Beide zusammen <3 Muss den Overall nur vorne bissl enger stellen bzw mir dabei helfen lassen - bin nicht gut in sowas.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich finde auch, der Preis ist eine Hausnummer. Nieee hätte ich früher mal geglaubt, einen Hundeoverall um über 100 Euro zu kaufen. Aber dann kam die kleine Frostbeule|)


    Ich ärgere mich aber selber, ich habe im Laufe der Jahre früher so viel Geld ausgegeben für Mäntel so um die 30 bis 40 Euro, die ich aber nie perfekt fand... hätte ich direkt in was Anständigeres investiert, ich hätte mir sogar was gespart:headbash:

    Wenn man selbst sich nicht vorstellen kann, viele Hunde so zu führen, dass alle Spaß auf dem Gassi haben, ist das völlig okay. Ich finde es sogar sehr gut, wenn jemand seine eigenen Grenzen kennt. Aber diese Grenzen gelten eben nicht automatisch bei anderen.

    Aber auch jemand, der seine 12 Hunde sicher führt und top erzogen hat, hat ja keine übermenschlichen Fähigkeiten, mit denen er dafür sorgen kann, dass jeder Hund beim Rudelspaziergang voll auf seine Kosten kommt. Das sind für mich teilweise Faktoren, die nichts mit dem jeweiligen Menschen und dessen Grenzen zu tun haben, sondern schlicht eben damit, dass man am Ende auch sehr unterschiedliche Hunde mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen haben kann. So harmonisch eine Hundegruppe auch sein mag - Verletzungen und Alter können halt schnell dafür sorgen, dass die einen dauerhaft zu viel mitmachen (gerade in Gruppen, so meine Beobachtungen, gehen Hunde auch eher über ihr eigentliches Limit, laufen mit, obwohl sie eigentlich nicht mehr wirklich können etc.), die anderen zu wenig, das Tempo, die Gegend nicht mehr für alle passt. Fängt ja schon bei so was wie Bodenbeschaffenheit an, dass da aufgrund verschiedener gesundheitlicher Einschränkungen einer z.B. nur weiche Böden schafft etc.

    Je mehr Hunde, desto höher das Risiko, dass da unterschiedliche Bedürfnisse mal miteinander crashen.Darauf wollte ich ursprünglich auch hinaus in Bezug auf das Thema Spaziergänge.

    Übrigens noch zum Spaziergeh-Thema: Ich habe das ja irgendwie angestoßen, und will daher betonen: Ich meine damit wirklich nicht Leute, die 3 oder auch noch 4 Hunde haben und überwiegend/ausschließlich mit denen zusammen laufen, sondern wirklich "Vielhundehalter", also eher so ab 6 oder 7 Hunden aufwärts.

    Das ist für mich persönlich schon nochmal ein großer Unterschied. Natürlich gibt es auch Fälle, da sind 3 Hunde so grundverschieden, dass gemeinsame Spaziergänge nur Stress wären und 8 Hunde sich so ähnlich von Temperament, Bedürfnissen, körperlicher Fitness und mentaler Resilienz, dass gemeinsame Spaziergänge ohne Weiteres entspannt machbar sind - aber in der Regel sehe ich es schon so, je mehr Hunde, desto eher werde ich die Situation haben, dass nicht ein und derselbe Spaziergang quer durch für alle passt.

    Also ich habe ja auch weder Auto noch Führerschein und bin insgesamt durchaus zufriedene ÖPNV-Nutzerin (weil ich nix daran ändern kann, dass ich mich zum Autofahren nunmal nicht eigne und ich mir ein eigenes Auto auch einfach nicht leisten könnte) - aber für mich wäre "kein eigenes Auto" z.B. ein ganz klarer Punkt, der bei mir gegen Vielhundehaltung spräche.

    Zum einen liebe ich Ausflüge und ja, ich finde schon, dass auch die meisten Hunde nen Mehrwert davon haben, immer wieder mal in neuen Gegenden unterwegs zu sein, die noch unbekannt sind. Mit neun Hunden kann ich mir ÖPNV beim besten Willen nicht vorstellen - mit meinen zweien mache ich so gut wie jedes Wochenende Ausflüge. Und die verhalten sich dann auch anders - klar, gibt ja auch mehr Unbekanntes zu entdecken, neue Gerüche und Eindrücke... Darauf würde ich persönlich so gar nicht verzichten wollen, weil das für mich einer der Hauptgründe ist, der Hundehaltung für mich so "rund" macht, dieses gemeinsame Erleben und Entdecken. (Kann man natürlich auch durch Hundesport ersetzen. Just for fun funktioniert das hier auch ohne Auto, aber ich glaube, die Sportler mit mehreren Hunden haben schon echt einen Nutzen dafür)

    Und zum anderen wäre es mir als Vielhundehalterin dann doch sehr wichtig, in Notfällen nicht immer auf Taxi und/oder Freunde angewiesen zu sein, die mich fahren. Nicht falsch verstehen, ich wurde auch schon ein paar mal kutschiert zu Notdiensten, weit entfernten Spezialisten etc., aber mit mehr Hunden steigt ja auch die Wahrscheinlichkeit, dass man da Exemplare drunter hat, die öfter mal zu TA/Physio whatever müssen. Beim Kreuzbandriss meines verstorbenen Rüden waren da innert kurzer Zeit etliche Kliniktermine notwendig und Physio hatten wir ne Zeitlang auch 2x pro Woche. Wenn ich mir vorstelle, da hätte mich immer jemand fahren bzw. ich mir ein Taxi nehmen müssen und dann wären zeitgleich vielleicht noch 2 weitere Hunde von mir gerade Patient:innen gewesen...