Beiträge von Quietschie

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    In letzter Zeit steht sie immer an der gewohnten Wiese rum und will nicht weiter, ich weiß nicht warum, es nervt doch sehr... -__-

    Ich kann sie nur vorwärtsbewegen, wenn ich Leckerlies in der Hand habe - was ich aber nicht haben möchte...

    Loslaufen geht nur manchmal - da hängt sie meistens auch erstmal im Geschirr und rennt dann mit.

    So wird der 'kurze Morgengang' durchaus mal 45 Minuten Rumgestehe. -_-

    Wie so möchtest du nicht mit Futter locken? Wir haben auch so Stellen, wo Zwergin einfach nicht weiter will, da gehts v.a. um eine Gasse, in der lauter extreme Gartenzaunkläffer wohnen. Vor denen fürchtet sie sich und will nicht da durch. Aber da ist eine Abzweigung nach ein paar Metern und DER Weg ist ok. Also mach ich die paar Meter Futtertreiben a la Hundeschule zum Fußüben.

    Ich würde auf regelmäßiges Training setzen. Immer mal wieder ein paar Minuten. Und schönfüttern, sobald sie ruhig ist. Das klappt am besten, wenn man zu zweit ist: Einer fummelt am Hund rum, der andere schiebt Leckerli rein, wenn er ruhig ist. (Später wird's ausgeschlichen auf zB nur noch 1 Leckerli am Schluss.)
    Mein Tipp: Warte damit nicht länger, nehme sie dir alle paar Tage vor und trainiere das auf - wird sonst nur schlimmer vor allem mit jedem Mal, mit dem sie Erfolg hat mit ihrer Anstellerei.

    Eine andere Möglichkeit es, ist einfach durchzuziehen, wie auch beim Tabletten geben, Zecken ziehen usw. Da ist aber die Frage, ob sie jetzt schon zu viel zappelt, so dass das nicht mehr geht?

    Halten kann ich sie schon noch, sie hat ja bloß ca. 4kg. Aber die winden sich halt wie ein struppiger Aal. :roll:
    Schönfüttern wäre auch meine Methode der Wahl, aber sie regt sich so auf, dass sogar Käse ignoriert.

    Seit ich den Handschuh heim gebracht habe, üben wir eh alle zwei Tage, aber irgendwie kommt mir vor, es wird nicht besser, sie zischt und quiekt, als würde man ihr das Fell über die Ohren ziehen.

    Mah, vorm Trimmenlassen fürcht ich mich schon richtig. Die kleine Kröte hasst jede Art von Bürste inbrünstig, schon der Streichelhandschuh ist ein Werk des Teufels für sie. Wenn ich mir vorstelle, sie muss beim Hundefriseur da wirklich durch, weiß ich gar nicht, wer mir da mehr leid tut, sie oder er. :omg:

    Habt ihr Spezialtricks, mit denen ihr eure Hunde an die "Tortur" gewöhnt habt? Oder mögen das eure alle?

    Mal n nuckel, leck, knabber Video :-) wer braucht schon Kauspielzeug ... frauchens Hand tuts auch

    Tarek

    :smile:
    Rüssellchen macht das auch so gerne, arbeitet sich von den Fingern bis zum Unterarm vor, knabbert ein bisschen, schleckt, stubbst mit der Nase gegen die Handfläche, so richtig hingebungsvoll.

    Gibts eigentlich ernsthafte Gründe, das nicht zuzulassen, also außer dass es jemand nicht mag? Eine Bekannte hat gerade einen ca. 10 Wochen alten Welpen, dem wird das rigoros verboten. Hunde haben Menschen nicht abzuschlecken oder gar zu bekauen, das ist schlecht für die Rangordnung, grad bei Rüden. :???:

    @Quietschie
    Genau, dieses Gefühl von "ich bin hier nur ein Ärgernis, weil mein Hund nicht so funktioniert wie die anderen als einziger Terrier" hab ich. Das hast du perfekt umschrieben. Vielleicht bin ich deswegen auch so blockiert und der Hund hat darauf keine Lust und wird - terriertypisch - noch sturer und frecher :) Sehr wahrscheinlich sogar :) Die anderen Dinge klappen ja wie gesagt auch. Ach ich liebe mein Territierchen und wie ich an ihm wachsen muss xD

    Ach geh, sollen die doch die Augen rollen wegen der Terrier! :D Oder schnaufen, weils Rüssellbvieh nicht lange lieben bleibt. Immerhin macht sie Platz! Der eine Labbi wollte letztens die Trainerin regelrecht umarmen aka niederspringen, als sie Herrchen helfen wollte, ihn zum Hinlegen zu bewegen. Vor Freude natürlich. So sind Labbis nun mal, hihi. ;)

    Geht mir jedenfalls runter wie Öl, wenn die kleine Kröte doch mal bei der Sache ist und zeigt, dass sie nicht NUR Blödsinn im Schädel hat. =)

    @Czarek: Einen großen Unterschied zwischen den Hunderassen/-arten sehe ich bei uns in der HuSchu auch. Ist zwar erst Welpikurs, aber da gibts schon die ich-find-alles-sooo-toll-Labbis, dazu ein paar überbrave Bichons, die zwar nicht Sitz machen, aber dafür auch nicht davon springen wollen und die Schäfis, für die ohnehin nur Herrchen zählt. Und Rüssellinchen, die sich nicht zwischen Maulwurf ausgraben, den Malteser in Angst und Schrecken versetzen und an mir hochspringen entscheiden kann. :ugly:

    Die jüngere Trainerin findet das lustig, für die ältere sind wir eher ein Ärgernis. Jedenfalls redet sie während der Stunde nie mit mir. Naja, bis zur BH bring ich sie auch alleine, dort holt sie sich nur die Hundekontakte und das Training unter Ablenkung.

    Ein Handtuch für unterwegs haben wir auch. Funktioniert sehr gut, aber eher von selbst, ohne richtiges Training. Da die Kleine von Anfang an immer wieder zur Arbeit mit ist, hat sie Kauzeugs dort bekommen und ist anschließend eingepfiffen. Jetzt schaut sie halt länger, ob nicht doch jemand da ist, der sie süß finden könnte und geht erst später schlafen. Wenn man sie ignoriert.

    Das ist Terrier-untypisch sein soll, kam nicht von mir. Für mich gibt es einen Unterschied zwischen tief und fest im selben Raum schlafen, in dem auch auch die Besitzer sind und nur mal müde den Raum mit ihnen zu wechseln oder auf den Füßen zu schlafen, sodass der Hund bei jeder Bewegung sofort wieder hellwach ist.

    Dass der Hund nicht tief schläft, wenn er nahe bei seinen Leuten ist, spricht für mich auch dafür, dass er entweder nichts verpassen oder alles überwachen will.

    Der Hund meiner Mutter (kein Terrier, aber ziemlich...geschädigt) ist so ein Aufpasser. Der schläft tief und fest in seinem Winkerl, aber sobald er sich nahe zu ihr legt oder mitten in den Raum, ruht er maximal oberflächlich. Bei jeder Bewegung reissts ihn, er steht auf, kontrolliert und legt sich erst wieder hin, wenn Mensch Ruhe gibt. Mich würde der irre machen.