Stressgähnen hab ich beim Rüsselltier heute zum ersten Mal bewusst wahr genommen, als ich böses Weib sie gebürstet habe. Mit einem kuscheligen Handschuh. Ein Schweinerei, meint sie.
Beiträge von Quietschie
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... bei drei Kindern HIER im Haus braucht das Terriertier auch echt starke Nerven. Das Problem das Aufpushens hab ich ja drinnen und draußen. Und da kann man 100 mal sagen "nicht rennen, hüpfen, schreien und ihn rufen".
Mein Unwort des Jahres: Impulskontrolle!
Aber es wird... jeden Tag ein bisschen besser!
Wie siehts bei euch im Haus aus? Ein großer Raum oder mehrere, wo ihr so den Tag verbringt? Wo ist der Hundeplatz?
Neben der Küchen=Hauptwohnraum-Tür ging bei uns z.B. gar nicht, da ist sie jedes Mal aufgesprungen, wenn jemand rein oder raus ist.
Da wo sie jetzt liegt, sieht sie auch alles, wenn sie will, aber es muss keiner auf 2m an ihr vorbei.
Und laut spielen sollen die Kinder bitte endlich (darauf warte ich eh schon seit Jahren) in ihren Zimmern. Da stört sie keinen und sie stören keinen, wenn sie Schlachten aus The Clone Wars oder Lego Ninjago nachspielen..
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Zuhause ists meiner ziemlich egal. Da spürst sie echt nicht, außer die Kinder locken sie oder fordern sie zum Spielen auf. Da etablieren wir gerade "Schluss" zur Spielbeendigung.
Sie hat schnell gelernt, dass ihr Platz IHR Platz ist. Die Kinder dürfen nicht unter die Eckbank, das ist absolut tabu. Also zieht sie sich dahin zurück, wenn sie schlafen geht. Und sie schläft immer noch meistens, wenn wir zuhause sind. Oder rüsselt im Garten herum, aber da kommt ja so oft das böseböse Wasser von oben runter.
Spielen die Kinder im Garten Fußball oder gröhlen im Trampolin, muss sie rein. Das Gekläffe hat unsere liebe Nachbarin nicht verdient.
Das Spazierengehen ist bei uns die wesentlichere Baustelle. Morgen z.B. wäre eine größere Sonntagsrunde nett, aber ich weiß jetzt schon, dass Hund ständig in der Leine hängen und die Kinder um das Halten derselben streiten werden. Seeeehr entspannend.
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Das ist bei uns ähnlich. Wenn ich alleine gehe (das Baby im Wagen oder TT zähle ich mal nicht), dann ist der Hund ein Lämmchen. Aber wehe, die ganze Familie ist dabei. Die Kinder puschen ihn allein mit ihrer Anwesenheit auf 180...
Ja, der Effekt ist ein Wahnsinn. Kinder = wahnsinniger Hund. Da wird gezogen, in die Leine gebissen, absolut überhaupt nicht gehört - weil sie muss ja die Kinder beobachten, verfolgen, was weiß ich. *schnauf*
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Wir auch, nur dass Smilla ja alle fressen möchte. Mensch bedeutet Blick zu mir und Futter rein, bis der Mensch vorbei ist. Nicht stehenbleiben, nicht umdrehen, nicht mucken. Und dann gehen wir normal weiter. Genauso bei Hunden, die sie gern begrüßen würde - ruhig vorbeigehen, Blick zu mir, Futter - fertig.
So arbeite ich auch, obwohl mir schon abgeraten wurde von der Schönfütterei. Gut zu lesen, dass es funktioniert.
Meine Kröte will sie ALLE begrüßen.Jeden einzelnen, der des Weges kommt, egal ob Erwachsener oder Kind, Joggern würde sie sogar nachlaufen, um Hallo zu sagen. Das Vieh macht mich manchmal fertig.
Wir arbeiten eben mit Futterablenkung, und viel mit einem bestimmten Tonfall, der automatisch schon "Keksi rein" bedeutet, immer und immer wieder.
Aber die Situationen, wo Kinder auf sie zukommen, sie beim Namen nennen (oder gar Erwachsene, das find ich dezent verhaltensoriginell - ich geb ja auch keinem im Supermarkt am Boden nach Schokolade brüllenden Kind eine Tafel) und alle Goodies Geschichte sind, die haben wir of genug...ABER es gibt einen netten Nebeneffekt: Der Tonfall, den ich benutze, ein süßliches Flüstern, bringt die Kröte dazu, bei Fuß zu gehen wie nur was.
Ich spreche so, hab am besten noch die rechte Hand leicht angewinkelt und sie wackelt mit permanentem Blickkontakt dicht neben mir. Fang grad an, das mit Kommando zu belegen. 10x besser als die Futtertreiberei in der HuSchu, davon krieg ich nur Kreuzweh und sie hüpft neben mir wie ein Mini-(oder Toy-
)Springbock.
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Ich hab den Eindruck, man sucht sich einen bestimmten Hundetyp aus, der charakterlich ähnlich ist, wie man selbst.
Meine Terrier waren alle sehr friedlich, aber wenn ihnen mal der Kragen geplatzt ist, dann hats auch eindrucksvoll gescheppert.
So ähnlich bin ich auch.
Jup, könnte ich geschrieben haben.
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Ich denke schon, dass man sich den Hund nach dem aussucht, was man so aushält charakterlich.
Mit einem auf mir klebenden, will to please aus jeder Pore tropfenden Hund oder auch einem sehr defensiven, schüchternen würde ich irre werden. Da arrangier ich mich gerne mit Terriersturkopfi. -
Das kenne ich von meiner Terrierin auch, aber sie macht es nicht oft. Eher nur wenn sie sich aus dem Körberl erhebt im Rahmen ihrer Apres-Schlaf-Streckroutine.
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Rüssellvieh war heute in aller Früh schon ein "Da ist aber schon Schnauzer dabei, oder? Aber wo kommen die Flecken her?"
Aufgemalt, eindeutig aufgemalt.
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Naja - wer im Tierheim nen Hund abgibt, zahlt dafür sogar, der kriegt auch kein Geld für seinen Hund..... Warum sollte der Dir noch geld zahlen? Der hat Extra-Aufwand für Futter und Unterbringung bis zur erneuten Vermittlung, der ihm durch die Rückgabe entstanden ist, Tierarztkosten, Kosten für die erneute Vermittlung, Anzeigen etc. Wenn er Dir das nicht noch in Rechnung stellt, kannst froh sein....
Von mir würde jemand, der nen Hund zurückgibt, ganz sicher auch keinen zweiten mehr bekommen.
Wieso?
Gerade wenn in der Familie bereits ein Hund lebt, kann es alleine schon aus Unverträglichkeiten zwischen den beiden zu einer Rückgabe kommen.
Wenn ich mir vorstelle, meine Hündin bekommt Nachwuchs, ich vermittle die gewissenhaft - und dann landet einer bei einem nicht passenden Althund - den Kleinen nehm ich doch gerne wieder!Unser Züchter hat bei Anzahlung explizit gesagt, dass er nur den halben Kaufpreis retourniert, sollte der Welpe - aus welchen Gründen auch immer - wieder gebracht werden. Vermitteln ist kein Problem für ihn er hat Vorbestellungen auf fast jeden Wurf und ob einer mehr für ein paar Tage mitfrisst, spielt bei ihm keine Rolle.
Und den knapp 3 Monate alten Welpen möchte ich sehen, dessen Futter- und Anzeigekosten ein paar 100 Euro ausmachen.