Nö, könnte man nicht,denn hier macht sich ja jeder haufenweise Gedanken. Also sehen dann alle nur die Musterbeispiele, nicht den Alltag.
Beiträge von Czarek
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Ich komme aus einem Land, da werden Nutztiere mit Nasenring und Kette für 1Tag angepflockt, die Hasen sind zum Essen da und haben nen winzigen Stall zum Mästen, Katzen sind zum Mäuse fangen im Stall u d kriegen Milch zu trinken, die Hunde kriegen Tischabfälle und bewachen den Hof, wenn sie nicht grad schon an der Kette hängen.
Ich finde, in Deutschland geht es meist noch und man macht sich vergleichsweise viele Gedanken. Bedenklich finde ich, dass viele Leute sich alle möglichen Tiere unbedingt ins Haus holen möchten. Wozu? Wozu brauch ich alles, was kreucht und fleucht in meiner Wohnung, meist noch Wildfänge, die extra im Ausland gesucht und gefangen werden? Ich hab ja auch drei Leos, die hab ich damals aufgeschwatzt bekommen, die will keiner haben und die wird man nicht los in der Auffangstation, die haben keine Sonderfarbe. Gut, hab ich sie eben aufgenommen. Kaufen würde ich mir die nie. Jetzt hab ich die hier, im Idealfall werden sie 25 Jahre alt. Das Terrarium ist riesig, kostet viel Geld und Strom. Anfangen kann ich mit den Tieren wenig, manchmal krabbeln sie auf mir rum. Sie sind super interessant zu beobachten, aber vor allem kosten sie Geld, leben untereinander vor sich hin und ich hab Arbeit damit. Wozu holt man sich solche Tiere?
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Ja, ich hab mir schon alle möglichen Gedanken gemacht, woran es denn liegen könnte, dass es plötzlich im Zusammenhang auftritt und dann auf eine Futtermittelallergie geschlossen wird.
Einen Hund öfter zu baden (mit einem guten pflegenden Shampoo und PH-Balancer) ist ja nun nicht verkehrt. Nur wenn der TA sagt, bitte die nächsten Wochen (mindestens 4) jede Woche einmal mit einem Flohshampoo waschen, dann mache ich das erstmal brav (weil TA weiß es ja besser). Erst beim Schreiben mit @corrier bin ich drauf gekommen, dass es echt einfach nur das blöde Chemieshampoo sein könnte

Aber wie gesagt, ich hab nun bei Futtermilbenverdacht das Futter eingefroren und nun gibts nur Trofu (wobei es da bei der Sorte und Marke noch nie Probleme mit Milben oder Unverträglichkeiten gab). Dazu eben die Tabletten zu Ende und das Shampoo bzw jegliches Waschen erstmal weglassen.
In 2 Wochen sind die Tabletten alle und ich schaue, ob das Kratzen dann von vorn beginnt. Wenn es weg bleibt, probiere ich wieder Öl und Frischkäse ab und an unterzumischen. Nach paar Wochen, wenn das klappt, auch wieder mal was anderes füttern, Kauzeug, Leckerlies, Barf usw.
Ich versuche mal die Ausschussdiät anders herum
Wenn alles wieder kein Problem ist, dann hab ich den Übeltäter gefunden. Das wäre soo schön, die Kleine tut mir grad etwas leid 
Der TA hat dazu eigentlich gar nichts richtig gesagt. Ich hab das Gefühl, dass sich inzwischen viel zu schnell auf der Diagnose Futtermittelunverträglichkeit ausgeruht wird. Das ist so schön einfach, hier haste die Packung Hills Sensible, das ist das einzige, das funktioniert, dazu das Wundermittel gegen die Symptome, 100Euro, danke tschüß.
Danke für eure Anregungen und dass ich einfach was zum Niederschreiben habe. Da kommt man nochmal selbst ganz anders ins Grübeln.
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Ich kann es nur wünschen :)
Ob es vergleichbar ist oder nicht, davon hab ich leider nicht so viel Ahnung. Ich war immer diejenige, die bei Stadt- und Landtraining leicht genervt die Augen verdreht
Erst durch unser eigenes Problem hab ich begriffen, dass es wirklich so schlimme Probleme geben kann, selbst wenn der Hund bisher immer ein tolles (aber eben vollkommen anderes Zuhause) hatte - also keine Deprivationsschäden im eigentlichen Sinne.
Und erst recht kann man sich da kein Urteil erlauben, wenn man den Hund noch nie live erlebt hat. Ich finde es nur schon äußerst massiv, wenn ein Tier sich nicht mal lösen möchte, vorher aber immer alles ok war.Ich hab sehr großen Respekt vor allen Leuten, die sich solchen Tieren annehmen und sie behutsam an die Umgebung gewöhnen. Überhaupt vor allen Leuten, die sich schwierigen oder vorgeschädigten Hunden annehmen und mit ihnen den langen Weg gehen. Die Frage ist halt, inwieweit das Problem nun wirklich beim Tier liegt.
Edit: nach occuras letztem Post klingt es nun doch nicht so schlimm wie der Ausgangspost.
Hier gibts tolle Hilfe und extra einen Thread dazu :) Hoffentlich kriegt ihr das hin! -
Das ist echt super schade. Ich würde dir gern unsere Reptilien zeigen oder die Kaninchenburgen in den Wohnzimmern meiner Freunde oder die Rattenpaläste oder die riesigen Vogelvolieren. Besser kann mans nicht machen. Es gibt also noch solche Leute

Aber auch unsere Reptilien stammen aus einer Auffangstation. Da könnte man auch Geschichten erzählen.... Nicht umsonst sind viele Leute, die zb in TH arbeiten, bei Anfragen ziemlich unfreundlich und irgendwie verbittert. Bei so viel Leid... -
Ich glaub heute macht man sich mehr Gedanken über Haustiere als je zuvor.
Die unüberlegten Käufer kenne ich persönlich überhaupt nicht mehr. Es ist nicht immer ideal, aber meistens haben die Tiere es nicht schlecht. Hinzu kommt, dass so ein Käfig, Aquarium oder Terrarium inzwischen oft schon allein deswegen groß und geräumig und ideal eingerichtet ist, weil es einfach besser aussieht und als Deko auch was her macht. Außerdem gibt es Prestige für artgerechte Haltung, wenn andere diese sehen und wertschätzen, weil sie ihnen eben auch wichtig ist. Ich kenne bei sämtlichen Nagern, Reptilien und Fischen ausschließlich Top informierte Leute, die sich super viel Mühe geben.
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Die Frage ist halt, ob man immer auf Teufel komm raus den Hund von der Stadtdiva zum Landei und zurück erziehen muss. Ob der Hund sich immer zu 100% an den Menschen anpassen muss.
Das ist doch ein netter lieber fröhlicher und aufgeweckter Hund. Kein "Problemhund". Trotzdem ist jetzt allein durch Außenreize ein riesiges Problem da. Manchmal dauert es Jahre, bis die Hunde damit klar kommen. Muss das denn sein?
Der Hund, den wir als Zweithund aufgenommen haben, war halt auch so ein Landei. Riesiger Zwinger, tolles hundefreundliches Zuhause mit Hundeklappen, einem größeren Rudel Hunde und Mitlaufen durch die absolute Pampa im Forstbetrieb. Und obwohl Besitzer und alle anderen Menschen fest überzeugt davon waren, dass dieser nette souveräne Hund mit uns total glücklich wird (und wir uns super mit ihm verstanden und er uns sehr ans Herz gewachsen ist), kam er hier in der Stadt nicht klar. In einer Etagenwohnung mit 4spuriger Straße vor der Tür, direkt neben einem Krankenhaus, auf Laminat. Er fiel die Treppen hinab, er rutschte auf dem Laminat hin und her, er stolperte gegen Tische und Bücherregale, brach sich die Rute auf, wollte vom Balkon springen und wurde wegen seiner Unsicherheit auch noch von meiner Kröte gemaßregelt.
Bestimmt ginge es iiiiirgendwann, dass er hier bei uns zurecht käme. Es würde ewig dauern und bis dahin würde der Hund leiden und überfordert sein.Wir wollten das dem Hund damals nach mehreren Wochen ohne die kleinste Verbesserung nicht antun. Es fand sich die Lösung, dass er doch zurück zur Besitzerin konnte und da blieb. Dort ist er glücklich und dort gehört der Hund hin. Er liegt am liebsten als Rudelchef draußen, bewacht seine Weiden und rennt im Wald mit.
Das war für mich persönlich eine echt schlimme Erfahrung, mein Herz blutet diesem tollen Tier jeden Tag hinterher. Er war die Erfüllung meiner Zweithundträume. Aber letztlich kann ich ihm nicht bieten, was er braucht und wo er glücklich ist. Und dieser Hund war ebenfalls kein Problemhund. Wir sind nicht den Weg des Umgewöhnens gegangen und das war eine gute Entscheidung für den Hund.
Inwieweit man da eine Grenze zieht, ist immer eine persönliche Entscheidung. Wenn ein Hund über viele Wochen nicht mal Pipi macht, weil er so gestresst von der Umgebung ist, würde ich mir genau überlegen, ob es das Richtige für ihn ist, einem ganz normalen netten Hund bewusst dauernd so einem Stress auszusetzen. Lg
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Man kann ja beibringen bestimmte Kuscheltiere zu holen (Schaf, Pferd, Balli, Kong usw), also Namen auswendig lernen und zuordnen. Und die kann man die so legen, dass sie immer einen festen Platz haben, damit der Hund ganz genau weiß, wo der Hund es holen muss. Genauso kann man das mit einer Cola oder nem Bierchen machen

Also bei uns liegt's definitiv an meinem Etepete-Hund. Der kann's, auch körperlich, aber er will nicht bzw da wir noch frisch dabei sind, fühlt er sich auf dem Hundeplatz noch nicht sicher und mag einfach nicht, außerdem er ist viel abgelenkt. Ich wollte demnächst paar Dinge ausprobieren: mit Lieblingsball motivieren oder auch einfach einen Hundepulli anziehen, der am Bauch zu ist. Gut Ding will Weile haben. Iiiirgendwann werden wir auch bereit sein für eine BH

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Mein Hund macht das auch nicht - auf dem Hundeplatz. Zuhause kann sie alles! Selbst Bier aus dem Kühlschrank holen, da ist Platz nun wirklich die leichteste Übung.
Und auf dem Hundeplatz - nö. Ich fühl mich richtig veräppelt. Entweder das Gras ist nass oder es ist dunkel oder kein Bock.
Selbst wenn ich es wirklich nachdrücklich einfordere, sitzt sie da und guckt entweder demonstrativ weg bei dem Kommando oder sie setzt die Pfote so 0,5cm Richtung Boden. Ich merke genau, die weiß, was ich von ihr will, aber - nö. Macht sie nicht.Ich kann also echt nicht helfen und kann sehr gut nachvollziehen, wie verar*** man sich dann fühlt. Hoffentlich findet sich hier die ultimative Lösung

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Ich hab nochmal über diese ganze plötzliche Allergie in Zusammenhang mit den Flöhen nachgedacht und mich ausgetauscht.
Seitdem der Hund Flöhe und Milben hatte, wurde mir angeraten ihn äußerst regelmäßig mit Flohshampoo von Bolfo zu waschen, um auch die Milben fern zu halten. Ich hab das dann auch sehr brav gemacht, auch wenn der Hund äußerst chemisch roch.
Nun hab ich es seit kurzem gelassen, Flöhe sind ja weg und Grasmilben sollte es nicht mehr geben. Ich weiß jetzt nicht, ob sich der Hund weniger wegen dem Apoquel kratzt, aber möglich wäre einfach, dass das Problem hausgemacht ist. Durch das Chemiezeugs könnte Hundi einfach total trockene Haut haben, die juckt und schuppt.... Jedenfalls gehen die Stellen nun langsam zu und Hundi kratzt sich jetzt nach 4 Tagen Medikamente schon weniger
Ich hab jetzt für den Hund hochwertiges Pflegeshampoo und Conditioner bestellt, bio und so... Dann wasche ich ihn noch einmal zur Pflege und am Montag wird er durchgetrimmt. Und dann lasse ich alles ruhen und gebe nur die Medis zu Ende. Vielleicht wars das dann schon