Es gibt auch genug die vor meinen kleinen Wuschelhunden Angst haben. Das nervt mich teilweise eher als freundlich angesprochen zu werden und wenn es das 500. Mal die Frage ist, ob "die Große die Mama von dem Kleinen ist". (Nein, das sind ja beides Rüden)
Ich hab Verständnis, wenn jemand wirklich Angst hat, aber diese eingeimpfte unbegründete Angst, die hier viele Kinder haben, das nervt mich manchmal wirklich. (wohne direkt an einer Schule) Ich nehm da natürlich trotzdem Rücksicht.
Eingeimpft trifft es.
Ich wurde ja selbst mal angeschrien im Bus,weil Mutter völlig hysterisch war und Kind vor Angst geplärrt hat. Dabei saß mein Hund nur zwischen meinen Beinen unter dem Sitz im Durchgang..
Diese unbegründete Angst ist größtenteils wirklich anerzogen. Ich merke das bei unserem Schulprojekt und in der Kita immer wieder ... Aber ich bin dann nicht genervt, sondern eher traurig.
Genauso auch, wenn ich erzähle, ich hätte Geckos. Dann ist die Reaktion wie bei so vielen Reptilien "Ih, voll ekelig, die sind doch voll glitschig." Das wird anerzogen. Die meisten Kinder haben sowas ja noch nicht mal in ihrem Leben gesehen.
Und in der Tat, ich hatte Kinder, die waren mit 12, 13 Jahren noch nie im Wald oder haben ein Tier angefasst. Das kann man sich nicht vorstellen, das ist aber wirklich so. Die denken echt, die Kuh ist lila. Kein Wunder, dass es da Menschen gibt, die bis ins hohe Alter Angst selbst vor kleinen süßen Pudeln haben.
Mich nervt aber das Gegenteil auch stark. Übermotivierte Eltern, die ihre Kinder (die gar nicht wollen) razu zwingen, doch mal den süßen kleinen Hund anzufassen (der auch nicht will), damit sie "Umwelterfahrung" bekommen und keine Hundehaarallergie entwickeln.
Andererseits freue mich dann immer sehr über Eltern, die nett sind und lieb fragen und ihre Kinder ganz brav heranführen.