Beiträge von BadlyConfused

    Lange schlafen ist hier bis 12 Uhr und „normal“ schlafen bis 10 Uhr, alles davor ist früh. Würde den Hunden was erzählen wenn die um 8 Uhr auf der Matte stehen würden :tropf:


    Trudy hat gerade ihr Planungsröngten für die HD-Op. Deswegen ging es heute schon um 8:45 Uhr aus dem Haus und das war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Trudy hat im Auto sofort weiter gepennt

    Und du möchtest jetzt sagen, dass es für aversive Methoden (davon redest du doch, oder?) keines Know-Hows bedarf?

    Wofür bilden wir denn unter riesigem Aufwand Hundetrainer nach Paragraf 11 aus, wenn wir die hinterher eh für zu Doof halten ihrer Kundschaft die Werkzeuge an die Hand zu geben die sie als Fachkraft für notwendig oder sinnvoll halten?

    Der 11er sagt nun aber wirklich nichts über Kompetenz aus.

    Frühstück von heute:

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    Bratwurst, Nudeln , Brokkoli und Radieschen-Sprossen.

    Foodsharing war wieder (Hunde)erfolgreich und die tierische Proteinversorgung wieder für eine Woche entdeckt (und ich habe diesmal kein Fleisch von der Theke mitgenommen, dann wäre es noch länger). Es wurde eingepackt: Bratwurst, SchweineKotelett, Rinderminutensteak, Geflügelwurst, griechischer Joghurt, Quark, Bregerwurst und Hühnchenaufschnitt. Noch da haben wir Mascarpone, Fisch und ein Glas des „Markus-Söder-Smoothies“.
    Gemüse und Obst werden wohl Blumenkohl, babyspinat, Karotten, Sprossen, Brokkoli, Aubergine, Äpfel, Banane, Pflaume und etwas Nektarine im Kochtopf landen. Kohlenhydrate haben wir eh immer da (Vollkornnudeln, Haferflocken, Reis, Dinkel) aber es gab noch Knäckebrot und einiges an Brötchen, Baquette und Brot, was ebenfalls zum Teil im Napf landen wird.


    Unterwegs Pause machen ja gern. Was soll er in der Zeit tun?

    nichts (bzw. nichts von euch vorgegebenes). Ich setze mich bei „wir machen Pause“ gerne auf eine Bank oder auf den Boden und schaue einfach nur in der Gegend herum. Die Hunde machen Ähnliches: rumstehen, irgendwann legen sie sich hin, schnüffeln, die Welt beobachten, an einem Stock rumkauen, manchmal dösen sie sogar.
    Und ja, das dauert bis der Hund das kann, deswegen fange ich langsam damit an und steigere dann die Zeit.
    Was ich nicht mache ist Beschäftigung vorgeben oder Sitz/platz vorgeben.

    Futter ist bei euch grad nicht drin, würde ich bei einem leicht futtermotiviertem Hund eh nicht von Anfang an mit einbauen um keine Erwartungshaltung zu schüren (gibt Hunde die sich dann stressen und eben nicht runter fahren und wirklich Pause machen).

    Ist es tatsächlich mehr geworden? Wo hast Du die Zahlen dazu her, das würde mich interessieren. Ich habe viel zu ADHS gelesen und da kamen die Autor*innen stets zu dem Schluss, dass der Anstieg der Diagnosen an erhöhter Awareness und veränderten Diagnosekriterien liegt.

    Das ist tatsächlich subjektiv. Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Kindern, seit 25 Jahren im Schuldienst. Zu Beginn gab es deutlich weniger Auffälligkeiten in Kindergruppen. Und ich habe an verschiedenen Schulen in verschiedene Einzugsgebieten gearbeitet . Die Kinder waren deutlich angepasster. Es kommt heute abe definitiv auch eine veränderte Erziehung, bzw. Eltern-Kind Beziehung dazu. Meine eigenen Kinder haben tatsächlich auch ADS und wir wir haben es zum Glück mit vielen Schritten gut in den Griff bekommen.

    Ich denke es fällt einfach mehr auf, weil Kindern einfach mehr Spielraum in der Persönlichkeitsentwicklung gegeben wird und damit Kinder sich weniger zum anpassen zwingen müssen.
    und das ganze „Jungs sind halt so“ und „Mädchen sind halt so“ löst sich langsam auf. Noch in meiner Kindheit und Jugend waren Jungs laut und konnten nicht still sitzen und haben ständig Sachen kaputt gemacht. Genauso waren Ad(h)s und Autismus „Jungen“-Diagnosen und Mädchen wurden einfach nicht diagnostiziert. Und: die Diagnosen waren (und sind es noch heute) so sehr stigmatisiert dass viele Eltern sich dagegen sträuben ihre Kinder diagnostizieren zu lassen. Ich bin in dieser bubble unterwegs und es gibt so viele Erwachsene (so zwischen 20-40) die jetzt erst ihre Diagnosen bekommen haben obwohl im Kindesalter schon offensichtliche Symptome da waren.