Beiträge von DiemitdenAussies

    Huhu.

    Mir fiele jetzt noch der Cane Corso ein. Könnte deinen Ansprüchen entsprechen. Das sind Bollerköppe und ich habe sie als sehr ausgeglichen kennengelernt. Allerdings sind sie auch keine Trantüten. Mir persönlich gefallen sie sehr gut. Soweit ich weiß, stehen sie aber in Bayern auf der Liste und man muss dementsprechend mit Auflagen und Steuern rechnen. Das ist beim Bullmastiff aber genauso.

    - Labrador
    Was sind deine Bedenken beim Labbi?

    - Richback (wohl eher ein Energiebündel)
    Meinst du Rhodesian Ridgebacks? Es gibt ja auch noch andere Rassen mit "Ridge".

    - Boxer (hab viel Negatives über die Rasse gelesen was die Zucht betrifft)
    Meinst du gesundheitliche Probleme? Boxer sind tolle Hunde und es gibt sicherlich auch noch gesunde Boxer. Aber da muss man eben ganz genau hinschauen, woher man den Hund holt.

    - Dobermann (eigentlich mein Wunsch von klein auf aber viele sollen wohl sehr nervös sein)
    Mal vom Wesen abgesehen, muss man beim Dobermann wirklich aufpassen, was die Krankheiten betreffen. Wenn du Fragen dazu hast, ist sicherlich @Helfstyna die richtige Ansprechpartnerin.

    - Weimeraner (würde ich mir nicht holen aber optisch gefällt er mir)
    Vom Weimaraner würde ich dir persönlich tatsächlich abraten. Das sind für mich Hunde, die nur in sachkundige Hände gehören und am besten nur jagdlich geführt werden sollten.

    Hier machts eher die Qualität statt die Quantität. Ein normaler Spaziergang mit Freilauf, kleinen Spielchen und Übungssequenzen zwischendurch dauert hier etwa eine bis anderthalb Stunden. Manchmal auch mehr. Wenn ich richtig mit ihnen arbeite (zB. UO für die Birne und Longieren für die Bewegung und die Birne), sind die aber auch schon nach ner halben Stunde kopftot und fallen danach ganz zufrieden in ihre Hundebetten. Ich schaue eben auch, nicht immer das gleiche Programm abzuspulen und sie immer mitdenken zu lassen.
    5 Stunden Programm finde ich viel zu viel und übers Ziel hinaus geschossen. Soviel muss man nicht tun, um seinen Hund zufrieden zu stellen und auszulasten. Ich wüsste auch gar nicht wo ich die Zeit hernehmen soll. Natürlich gehen wir auch hin und wieder wandern und sind länger unterwegs...aber das ist eben die Ausnahme.
    Ich habe ja nu auch ne Rasse hier hocken, die sehr stigmatisiert ist und der man gerne mal Hibbelei und Nervigkeit unterstellt. Die brauchen ja so viel Programm. Nö. Richtig ist wichtig. Und nicht stundenlang in der Pampa rumlatschen. Das wäre meinen beiden auch viel zu langweilig.

    @Goldenboy : Dem Aussie reicht eben einfach nur rumlaufen nicht. Wer versucht, den Tatendrang dieser Hunde in Kilometer umzuwandeln, sollte sich lieber gute Wanderschuhe und ein gehöriges Maß an Kondition antrainieren. Damit kommt man auf keinen grünen Zweig. Wenn der Aussie deiner Freundin nach drei Stunden Spaziergang noch so unausgelastet ist, macht sie einfach etwas falsch ;). Da kann der Hund nüscht für ;).

    Mal eine Frage: Was haltet ihr von Futtertuben während des Futtertreibens bzw. im anfänglichen Aufbau des Trainings? Wir hatten bisher nur Fleischwurst-Stückchen (oder halt Käse) vom Trainer empfohlen bekommen. Aber wir haben auch diese kleinen Tuben zuhause und wollte mal eure Meinung dazu hören :pfeif:

    Naja beim Futtertreiben soll der Hund ja aktiv in die Hand arbeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei der Tube möglich ist...

    Pluspunkt ist aber, dass ich mit ihm gut Hundebegegnungen üben kann (also das nicht-durchstarten bei Hundesichtung mit immer geringerer Distanz).

    Dazu hatte ich die Schlepp für Tex auch. Meine jagen ja auch nicht (gestern noch am Reh vorbeigelatscht. Die riechen das bestimmt..aber wenns nicht losrennt, ist alles chillig). Die Schleppe nutze ich deshalb eigentlich nur, um den Rückruf aufzufrischen/zu üben und Impulskontrolle (zB. bei Hundesichtung) zu trainieren.
    Und mir wäre es echt lieber, wenn mehr Hunde an der Schlepp laufen würden, die sonst einfach unkontrolliert in mein Duo reinballern..

    Bei den Aussies ist das ja schon furchtbar. Ich finde das irgendwie total übertrieben, wenn man die Hunde stundenlang auf den Tisch stellt, immer wieder dran rumbürstet, ihnen Deckchen auflegt, damit die Haare gut fallen, sie einsprüht, aufplüscht etc...Dann wieder ab in die Box, ne halbe Stunde dann wieder auf den Tisch zum rumfummeln. Mir tun die Hunde da immer total leid.
    Meine Züchterin macht diesen ganzen Krams nicht mit. Die bürstet die Hunde einmal kurz durch, schnibbelt die Fusseln raus und gut is...Trotzdem stimmen die Ergebnisse im Durchschnitt.

    Das schmerzhafteste Erlebnis mit einer Schlepp hatte ich, als Tex noch jung war. Ich habe mit ihm auf einer Wiese an der Shlepp Ball gespielt und irgendwie nicht gemerkt, dass sich die Schlepp um mein Bein gewickelt hatte. Ich werfe also den Ball und das pflichtbewusste, zu diesem Zeitpunkt schon 25 Kilo schwere Hundetier sprintet hinterher. Es ruckt und kracht im rechten Knöchel und ich lag da wie angeschossen. Muss lustig ausgesehen haben, aber tat fürchterlich weh und mit Sicherheit hatte ich Glück, dass da nix passiert ist.

    Wenn ich jetzt mit Schlepp arbeite, habe ich das Ende immer in der Hand und ich passe auf, dass keine Schlingen entstehen können. Ich wickele zwischendurch auf, gebe nach, wickle auf...ein bisschen wie beim Longieren mit Pferd. Ist viel Arbeit, aber bisher hatten wir weder irgendwelche Unfälle noch Momente, in denen die Kontrolle verloren ging.